KI in der Schweiz
Das Schweizer KI-Ökosystem: Startups, ETH/EPFL-Forschung, Regulierung und die Swiss AI Strategy.
Das Schweizer KI-Ökosystem: Startups, ETH/EPFL-Forschung, Regulierung und die Swiss AI Strategy.
Swiss AI Magazine feiert Premiere in Zürich, der START Summit bringt 7'000 Teilnehmende nach St. Gallen, und die Informatiktage feiern ihr 10-jähriges Jubiläum mit ETH-Tag der offenen Tür. Die Schweizer KI-Szene wächst.
Jeff Bezos eröffnet mit seinem neuen KI-Startup Project Prometheus ein Büro in Zürich. Das Unternehmen zielt auf die physische Wirtschaft – Engineering, Fertigung, Luft- und Raumfahrt – und sucht Schweizer Ingenieur-Talente.
Swisscom hat den Swiss AI Assistant lanciert – einen KI-Chatbot für internes Wissensmanagement mit garantierter Datenhaltung in der Schweiz. Ab CHF 149 pro Monat.
Drei KI-Events an einem Tag, eine BIP-Studie mit Milliarden-Potenzial und ein eigener Regulierungsweg: Die Schweiz positioniert sich mit Tempo als internationaler Dreh- und Angelpunkt für KI-Governance.
Roche rüstet massiv auf: Über 3'500 Blackwell-GPUs machen den Basler Pharmakonzern zum KI-Schwergewicht der Branche. An der NVIDIA GTC 2026 vorgestellt, fliesst die Rechenpower in Wirkstoffforschung, Diagnostik und Produktion.
Der Genfer Cloud-Anbieter Infomaniak plant Investitionen von 200 Millionen Franken in den Ausbau der Schweizer Rechenzentrumsinfrastruktur und KI-Kapazitäten. Mit 316 Mitarbeitenden, einem Umsatz von 56 Millionen Franken und null Fremdkapital positioniert sich das Unternehmen als souveräne europäische Alternative zu AWS, Google Cloud und Azure.
Die IFZ-FinTech-Studie 2026 der Hochschule Luzern zeigt: KI ist erstmals die grösste Technologiekategorie im Schweizer FinTech-Sektor. 529 Unternehmen, Genf und Zürich direkt hinter Singapur.
Digitalswitzerland hat zusammen mit der Implement Consulting Group ein kostenloses KI-Handbuch für Schweizer Führungskräfte vorgestellt. Es schliesst die Lücke zwischen KI-Pilotprojekten und unternehmensweiter Skalierung.
Der Nationalrat hat mit 157 zu 29 Stimmen das Leistungsschutzrecht an den Bundesrat zurückgewiesen – mit dem Auftrag, KI-Anbieter explizit einzubeziehen. Die Schweiz könnte damit international Neuland betreten.
Der Bundesrat hat einen konkreten Umsetzungsplan mit acht Massnahmen für den KI-Einsatz in der Bundesverwaltung beschlossen – inklusive eines eigenen KI-Systems für alle Mitarbeitenden. Doch der Finanzierungsentscheid steht noch aus.