KI-Tools & Apps
Praktische KI-Tools, neue Features und Produkte zum Anfassen – von ChatGPT bis Enterprise-Plattformen.
Praktische KI-Tools, neue Features und Produkte zum Anfassen – von ChatGPT bis Enterprise-Plattformen.
OpenAI hat ChatGPT Voice aufgewertet: Die Sprachfunktion kann erstmals Plugins wie Mail, Kalender und Slack nutzen und läuft auf den GPT-6-Modellen Astra, Sol und Luna. Neu funktioniert Voice auch in ChatGPT Work auf Web und Mobile, wo per Sprache Dokumente, Präsentationen und Tabellen entstehen.
An der Connect 2026 zeigt Meta die Ray-Ban Meta Audio – die erste KI-Brille des Konzerns, die bewusst nichts aufnehmen kann. Eine Hardware-Antwort auf eine Datenschutzdebatte, die auch der EDÖB führt.
Nat Friedman bestätigt: Metas Muse ist stark von OpenClaw inspiriert, bis hin zur Datei SOUL.md. Kopiert worden sei kein Code, sagt Meta. Die MIT-Lizenz hätte selbst das erlaubt.
Comparis lanciert als erstes Schweizer Immobilienportal ein eigenes ChatGPT-Plug-in. Eine hauseigene Bildanalyse durchsucht die Inseratefotos nach Merkmalen wie Kücheninsel, Holzboden oder besonders hellen Räumen, für die kein Filter existiert. Wichtiger als die Technik ist die Verschiebung dahinter: Der Einstiegspunkt der Suche wandert vom Portal in den Chat.
Qualcomm hat am Snapdragon Summit zwei Flaggschiff-Chips in 2-Nanometer-Fertigung vorgestellt, deren CPU erstmals 5 Gigahertz erreicht. Die Top-Variante soll Mixture-of-Experts-Modelle mit über 30 Milliarden Parametern lokal ausführen. Für Schweizer Firmen mit Berufsgeheimnis ist genau das der interessante Teil.
Google öffnet die Vorbestellung fürs Googlebook: Premium-Laptops mit Android-Unterbau, gebaut um Gemini. Fünf Modelle ab 899 Dollar – ohne Schweizer Starttermin.
Amazon hat Metas KI-Agenten Muse vom eigenen Onlineshop ausgesperrt – zwölf Tage nach dem Start. Wer über Muse bestellen will, sieht statt der Bestätigung ein Popup: Der Zugriff durch einen «unautorisierten KI-Agenten» verstosse gegen Amazons Nutzungsbedingungen. Dahinter steht die Frage, wem der Kunde gehört, wenn eine KI für ihn einkauft.
Meta hat einen MCP-Server für die WhatsApp Business Platform veröffentlicht. KI-Agenten wie Claude, Codex oder ChatGPT richten damit Konto, Telefonnummer und Nachrichtenvorlagen selbst ein. Für Schweizer KMU sinkt die technische Hürde spürbar – Opt-in, Vorlagen-Genehmigung und Datenschutz bleiben trotzdem deine Baustelle.
Apple hat am 14. September mit iOS 27 die komplett neu gebaute «Siri AI» ausgeliefert. Sie läuft auf Modellen, die Apple gemeinsam mit Google und dessen Gemini entwickelt hat. In der EU bleibt der Assistent auf iPhone und iPad wegen des Digital Markets Act gesperrt – die Schweiz ist laut Apple nicht betroffen. Der Haken für Schweizer Nutzer liegt woanders: Zum Start gibt es Siri AI nur auf Englisch.
OpenAI verkauft sein teuerstes ChatGPT-Abo vorübergehend nicht mehr: Seit dem 10. September sind neue Anmeldungen und Upgrades für Pro zu 200 US-Dollar pro Monat pausiert. Schuld ist die Nachfrage nach dem neuen Spitzenmodell GPT-6 Astra, das Nutzungskontingente schneller leert als der Vorgänger.
OpenAIs neuer Data agent verbindet ChatGPT Work direkt mit Snowflake, BigQuery und Co. und baut Dashboards auf Zuruf – ohne SQL und ohne BI-Tool. Rollenrechte und Datenstandort gibt es aber nur im Enterprise-Plan, und die Schweiz ist keine der zehn verfügbaren Regionen.
Apples Watch fasst Gespräche per KI zusammen, das iPhone weist die Echtheit von Fotos nach. In der Schweiz fehlen die Mithör-Funktionen vorerst.