kinewsletter.chkinewsletter.ch
News
KI-ForschungKI-BusinessRegulierung & EthikKI in der SchweizKI-Tools & AppsNeue Modelle
Newsletter-Archiv
Search
News
Kategorien
KI-ForschungKI-BusinessRegulierung & EthikKI in der SchweizKI-Tools & AppsNeue Modelle
Newsletter-ArchivÜber unsSuche
Kostenlos abonnieren
kinewsletter.chkinewsletter.ch

Der wöchentliche KI-Newsletter für die Schweiz. Kompakt, relevant, zero Bullshit. 5 Minuten lesen, 1 Woche informiert.

Navigation

Alle NewsNewsletter-ArchivAutorenÜber unsKontakt

Rechtliches

ImpressumDatenschutzAGB

© 2026Inoo GmbH · Altstätten SG · Schweiz

Swiss Made SoftwareEin Produkt vonInooInoo
  1. Home
  2. KI-News
  3. KI in der Schweiz
  4. Basel-Stadt bewilligt 7,1 Millionen Franken für kantonale KI-Plattform
KI in der Schweiz

Basel-Stadt bewilligt 7,1 Millionen Franken für kantonale KI-Plattform

Der Grosse Rat hat mit 94 zu 1 Stimmen eine Daten- und KI-Plattform für die Verwaltung genehmigt – inklusive sieben neuer Vollzeitstellen und einer KI-Kompetenzstelle am Statistischen Amt.

Montag, 20. April 2026~2 Min. Lesezeit
Pascal Eugster
Pascal EugsterGründer & Entwickler
Handgezeichnete Tuscheskizze eines Schweizer Regierungsgebäudes mit digitalem Netzwerk-Overlay
Handgezeichnete Tuscheskizze eines Schweizer Regierungsgebäudes mit digitalem Netzwerk-Overlay
Das Wichtigste

Basel-Stadt investiert 7,1 Millionen Franken in eine kantonale Daten- und KI-Plattform – fast einstimmig beschlossen, aber mit offenen Fragen zu messbaren Zielen.

5,5 Millionen für die Plattform, 1,6 Millionen für den Betrieb

Am 16. April stimmte das Basler Parlament fast einstimmig für den Aufbau einer kantonalen Daten- und KI-Plattform (KDKP). Die Investition: 5,5 Millionen Franken für den Aufbau, dazu jährlich wiederkehrende Kosten von 1 Million Franken für den Betrieb durch IT BS sowie 600’000 Franken für eine neue KI-Kompetenzstelle am Statistischen Amt. Sieben Vollzeitstellen werden geschaffen.

Die Plattform soll allen Verwaltungsmitarbeitenden eine zentrale, sichere Infrastruktur für Datenanalyse und KI-Anwendungen bieten – datenschutzkonform und unabhängig von grossen Cloud-Anbietern. Regierungspräsident Conradin Cramer (LDP) fasste die Ambition zusammen: Man werde in fünf Jahren froh sein um diese Investition.

Kritik von links und rechts

Trotz der überwältigenden Zustimmung gab es kritische Töne. Patrizia Bernasconi (Basta) warnte vor einer «Hype»-Mentalität – stimmte aber zu, weil «Nichtstun keine Lösung» sei. Daniel Seiler (FDP) vermisste konkrete Zielsetzungen und forderte messbare Einsparungen bei der Verwaltung.

Schweiz-Kontext

Basel-Stadt ist der erste Kanton, der eine eigene KI-Plattform mit dieser Grössenordnung beschliesst. Das Projekt ergänzt die nationale Sovereign-AI-Strategie rund um das Open-Source-Modell Apertus, das die Swiss AI Initiative mit ETH, EPFL und dem Nationalen Hochleistungsrechenzentrum CSCS entwickelt hat. Swisscom baut parallel mit dem Swiss AI Assistant eine Unternehmens-KI auf Apertus-Basis. Basel-Stadts Entscheid könnte Signalwirkung für weitere Kantone haben, die noch zwischen Eigenentwicklung und Cloud-Lösungen abwägen.

Quellen

  • Netzwoche(wird in neuem Tab geöffnet)
  • Inside IT(wird in neuem Tab geöffnet)
  • Grosser Rat Basel-Stadt(wird in neuem Tab geöffnet)
Teilen:

Das könnte dich auch interessieren

Illustration ETH Gebäude mit Netzwerk, kinewsletter.ch Stil
Illustration ETH Gebäude mit Netzwerk, kinewsletter.ch Stil
KI in der Schweiz
16. April 2026

ETH Zürich Geschäftsbericht 2025: KI durchdringt jede Fakultät

Die ETH Zürich hat ihren Geschäftsbericht 2025 veröffentlicht – KI durchdringt Forschung, Lehre und Infrastruktur. Das Apertus-Modell wird international als Open-Source-Leuchtturm wahrgenommen.

Die ETH bleibt der zentrale Anker der Schweizer KI-Landschaft – als Talentschmiede und Brücke zur Industrie.

Weiterlesen
Illustration Konferenzraum mit Mikrofonen am See, kinewsletter.ch Stil
Illustration Konferenzraum mit Mikrofonen am See, kinewsletter.ch Stil
KI in der Schweiz
14. April 2026

Swiss Cyber AI Conference in Lugano: Die Schweiz debattiert KI-Sicherheit

Die Swiss Cyber AI Conference 2026 in Lugano brachte CISOs, KI-Experten und Startups zusammen – im Schatten von Anthropics Project Glasswing ein hochaktuelles Thema.

Die Schweiz formt eine eigene Community rund um KI-Cybersecurity – mit Lugano als neuem Hub.

Weiterlesen
Illustration Koffer am Flughafen mit Schweizer Flagge, kinewsletter.ch Stil
Illustration Koffer am Flughafen mit Schweizer Flagge, kinewsletter.ch Stil
KI in der Schweiz
14. April 2026

Schweizer Startup-Team im Silicon Valley: Venture Leaders Technology 2026

Zehn Schweizer Tech-Startups sind als «Swiss National Startup Team» im Silicon Valley. Fünf davon lösen KI-Kernprobleme – von Bildgebung über Recruiting bis zur Drohnenlogistik.

Venture Leaders schliesst die Lücke zwischen Schweizer Series-A und US-Wachstumskapital – entscheidend für Deep Tech.

Weiterlesen