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Basel-Stadt bewilligt 7,1 Millionen Franken für kantonale KI-Plattform

Der Grosse Rat hat mit 94 zu 1 Stimmen eine Daten- und KI-Plattform für die Verwaltung genehmigt – inklusive sieben neuer Vollzeitstellen und einer KI-Kompetenzstelle am Statistischen Amt.

Pascal Eugster
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20. APRIL 2026
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Handgezeichnete Tuscheskizze eines Schweizer Regierungsgebäudes mit digitalem Netzwerk-Overlay
Handgezeichnete Tuscheskizze eines Schweizer Regierungsgebäudes mit digitalem Netzwerk-Overlay – Dark Mode
INHALT
015,5 Millionen für die Plattform, 1,6 Millionen für den Betrieb02Kritik von links und rechts03Schweiz-Kontext
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Basel-Stadt investiert 7,1 Millionen Franken in eine kantonale Daten- und KI-Plattform – fast einstimmig beschlossen, aber mit offenen Fragen zu messbaren Zielen.

5,5 Millionen für die Plattform, 1,6 Millionen für den Betrieb

Am 16. April stimmte das Basler Parlament fast einstimmig für den Aufbau einer kantonalen Daten- und KI-Plattform (KDKP). Die Investition: 5,5 Millionen Franken für den Aufbau, dazu jährlich wiederkehrende Kosten von 1 Million Franken für den Betrieb durch IT BS sowie 600’000 Franken für eine neue KI-Kompetenzstelle am Statistischen Amt. Sieben Vollzeitstellen werden geschaffen.

Die Plattform soll allen Verwaltungsmitarbeitenden eine zentrale, sichere Infrastruktur für Datenanalyse und KI-Anwendungen bieten – datenschutzkonform und unabhängig von grossen Cloud-Anbietern. Regierungspräsident Conradin Cramer (LDP) fasste die Ambition zusammen: Man werde in fünf Jahren froh sein um diese Investition.

Kritik von links und rechts

Trotz der überwältigenden Zustimmung gab es kritische Töne. Patrizia Bernasconi (Basta) warnte vor einer «Hype»-Mentalität – stimmte aber zu, weil «Nichtstun keine Lösung» sei. Daniel Seiler (FDP) vermisste konkrete Zielsetzungen und forderte messbare Einsparungen bei der Verwaltung.

Schweiz-Kontext

Basel-Stadt ist der erste Kanton, der eine eigene KI-Plattform mit dieser Grössenordnung beschliesst. Das Projekt ergänzt die nationale Sovereign-AI-Strategie rund um das Open-Source-Modell Apertus, das die Swiss AI Initiative mit ETH, EPFL und dem Nationalen Hochleistungsrechenzentrum CSCS entwickelt hat. Swisscom baut parallel mit dem Swiss AI Assistant eine Unternehmens-KI auf Apertus-Basis. Basel-Stadts Entscheid könnte Signalwirkung für weitere Kantone haben, die noch zwischen Eigenentwicklung und Cloud-Lösungen abwägen.

Quellen

Netzwoche↗ EXTERNER LINKInside IT↗ EXTERNER LINKGrosser Rat Basel-Stadt↗ EXTERNER LINK
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