KI-Business
Wirtschaft, Investitionen, M&A, Börsennews und Unternehmensstrategien rund um Künstliche Intelligenz.
Wer investiert, wer liefert, wer verdient
Der Markt konzentriert sich um wenige Pole: OpenAI (mit Microsoft), Anthropic (mit Amazon und Google), Google DeepMind, Meta und Nvidia als Infrastruktur-Gigant, der praktisch die gesamte Wertschöpfungskette an GPUs kontrolliert. Dazu kommen Cloud-Anbieter, die KI zum Wachstumstreiber erklärt haben, sowie Wellen von Finanzierungsrunden, bei denen Bewertungen und tatsächliche Umsätze zunehmend auseinanderdriften – ein Muster, das an frühere Tech-Zyklen erinnert.
In der Schweiz zeigt sich das Thema konkret: Swisscom baut eine eigene Swiss-AI-Plattform, UBS, PostFinance und Zurich Insurance treiben interne KI-Programme voran, Roche und Novartis setzen KI in der Wirkstoffforschung ein, und Nestlé sowie ABB automatisieren Prozesse. Gleichzeitig ziehen Google, Meta, IBM und Microsoft mit Forschungs- und Engineering-Standorten Talente aus ETH und EPFL an – Zürich ist einer der dichtesten KI-Standorte Europas.
Für Unternehmen zählt weniger die nächste Schlagzeile als die Frage nach dem Return: Wo senkt KI real Kosten, wo entstehen neue Umsätze, und wo verbrennen Pilotprojekte nur Budget? Studien von McKinsey, Gartner und der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich zeigen ein gemischtes Bild – hohe Erwartungen, aber viele Proof-of-Concepts, die es nie in die Produktion schaffen.
Auf dieser Seite verfolgen wir die geschäftliche Seite der KI: Finanzierungsrunden und Bewertungen, Übernahmen und Partnerschaften, Enterprise-Rollouts, Layoffs und Neueinstellungen sowie die Schweizer Firmen, die KI vom Pilot in den Alltag bringen. Kompakt eingeordnet, mit dem nötigen Mass an Skepsis gegenüber dem Hype.























