KATEGORIE

KI in der Schweiz

Das Schweizer KI-Ökosystem: Startups, ETH/EPFL-Forschung, Regulierung und die Swiss AI Strategy.

Einordnung

Das Schweizer KI-Ökosystem in der Übersicht

Die Forschungslandschaft wird von ETH Zürich und EPFL dominiert – beide betreiben eigene KI-Center (ETH AI Center, EPFL AI Center) und stellen mit dem Swiss AI Initiative gemeinsam ein eigenes Foundation-Modell (Apertus) bereit, gefördert vom Bund mit 20 Mio. CHF bis 2028. Daneben spielen das Idiap Research Institute, das CSCS (Schweizer Supercomputing-Zentrum mit dem Alps-Cluster) sowie das Inselspital-Konsortium Meditron eine zentrale Rolle.

Im Markt formieren sich Anbieter wie Swisscom mit Swiss AI Plattform, Postfinance, UBS und Roche mit eigenen KI-Initiativen. Startups wie Unique, DeepJudge, LatticeFlow, Anyware Labs und Daedalean adressieren regulierte Branchen. Die FINMA hat erste Aufsichtsrichtlinien publiziert, und das SECO bereitet eine bereichsübergreifende KI-Strategie für die Verwaltung vor.

Regulatorisch positioniert sich die Schweiz bewusst zwischen EU AI Act und US-Ansatz: kein eigenes KI-Spezialgesetz, dafür sektorale Anpassungen (Datenschutz revDSG, Medizinprodukte HMG, Finanzaufsicht). Eidgenössisch wird aktuell debattiert, ob die Schweiz zum globalen «KI-Governance-Hub» werden kann – das EDA und ETH AI Center treiben hier internationale Kooperationen mit der OECD, dem UN AI Advisory Body und Singapur.

Auf dieser Seite kuratieren wir alle relevanten Schweizer KI-News: Förderprogramme von Innosuisse, neue Forschungsergebnisse aus ETH/EPFL, Investments in Schweizer KI-Startups, regulatorische Entwicklungen und konkrete Anwendungsfälle in KMU. Wer in der Schweiz mit KI arbeitet, findet hier den nötigen Überblick – kompakt, verständlich und mit Schweizer Perspektive.