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Coop überwacht Selbstbedienungskassen mit KI-Kameras – und der Datenschutz sagt: okay

Coop hat in mehreren Filialen KI-Kameras an Self-Checkout-Kassen installiert. Der EDÖB sieht kein Problem, fordert aber Transparenz.

Pascal Eugster
Pascal Eugster
GRÜNDER & ENTWICKLER
13. APRIL 2026
ZULETZT AKTUALISIERT: 28. APRIL 2026
1 MIN. LESEZEIT
Illustration Supermarkt Self-Checkout mit Überwachungskamera, kinewsletter.ch Stil
Illustration Supermarkt Self-Checkout mit Überwachungskamera, kinewsletter.ch Stil (Dark Mode)
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DAS WICHTIGSTE IN KÜRZE

Die pragmatische Haltung des EDÖB signalisiert: Die Schweiz verfolgt einen weniger restriktiven KI-Ansatz als die EU.

Der Schweizer Detailhändler Coop hat in mehreren Filialen KI-gestützte Kameras an Self-Checkout-Kassen installiert. Die Systeme erkennen, wenn Artikel in die Tasche wandern, ohne gescannt zu werden – und alarmieren das Personal.

Die Kameras sind bereits seit 2025 in Betrieb, unter anderem in Filialen in Lausanne und im Kanton Zürich. Coop betont: Es findet keine Gesichtserkennung statt. Die KI analysiert Bewegungsmuster und vergleicht gescannte Artikel mit dem, was tatsächlich eingepackt wird.

Der Eidgenössische Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragte (EDÖB) hat die Praxis geprüft und sieht kein grundsätzliches Problem – fordert aber Transparenz und Verhältnismässigkeit. Datenschutzexperte François Charlet kritisiert allerdings, dass Kunden aus einem allgemeinen Videokamera-Piktogramm am Eingang nicht erkennen können, dass KI im Einsatz ist.

Ein konkretes Beispiel dafür, wie KI den Schweizer Alltag durchdringt – und wie pragmatisch die Schweiz damit umgeht. Die Haltung des EDÖB signalisiert einen weniger restriktiven Ansatz als der EU AI Act vorsieht.

Quellen

20 Minuten: KI-Kamera bei Coop↗ EXTERNER LINK
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