NewsKategorienNewsletter-ArchivÜber uns
AnmeldenKostenlos abonnieren

Der wöchentliche KI-Newsletter für die Schweiz. Kompakt, relevant, zero Bullshit. 5 Minuten lesen, 1 Woche informiert.

FOLGE UNS
LIXIG
NAVIGATION
KI NewsArchivNewsletter-ArchivAutorenÜber unsKontakt
KATEGORIEN
KI-ForschungKI-BusinessRegulierung & EthikKI in der SchweizKI-Tools & AppsNeue Modelle
RECHTLICHES
ImpressumDatenschutzAGB
© 2026 Inoo GmbH · Altstätten SG · Schweiz
Ein Produkt von InooSwiss Made Software
HOME·NEWS·KI IN DER SCHWEIZ

Coop überwacht Selbstbedienungskassen mit KI-Kameras – und der Datenschutz sagt: okay

Coop hat in mehreren Filialen KI-Kameras an Self-Checkout-Kassen installiert. Der EDÖB sieht kein Problem, fordert aber Transparenz.

Pascal Eugster
Pascal Eugster
GRÜNDER & ENTWICKLER
13. APRIL 2026
1 MIN. LESEZEIT
Illustration Supermarkt Self-Checkout mit Überwachungskamera, kinewsletter.ch Stil
Illustration Supermarkt Self-Checkout mit Überwachungskamera, kinewsletter.ch Stil (Dark Mode)
in
PARTNER · INOO GMBH
Wie viel KI verträgt dein Betrieb? In 30 Minuten Klartext.

Kostenloses Erstgespräch — herstellerneutral, direkt aus dem Rheintal.

Gespräch buchen →
DAS WICHTIGSTE IN KÜRZE

Die pragmatische Haltung des EDÖB signalisiert: Die Schweiz verfolgt einen weniger restriktiven KI-Ansatz als die EU.

Der Schweizer Detailhändler Coop hat in mehreren Filialen KI-gestützte Kameras an Self-Checkout-Kassen installiert. Die Systeme erkennen, wenn Artikel in die Tasche wandern, ohne gescannt zu werden – und alarmieren das Personal.

Die Kameras sind bereits seit 2025 in Betrieb, unter anderem in Filialen in Lausanne und im Kanton Zürich. Coop betont: Es findet keine Gesichtserkennung statt. Die KI analysiert Bewegungsmuster und vergleicht gescannte Artikel mit dem, was tatsächlich eingepackt wird.

Der Eidgenössische Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragte (EDÖB) hat die Praxis geprüft und sieht kein grundsätzliches Problem – fordert aber Transparenz und Verhältnismässigkeit. Datenschutzexperte François Charlet kritisiert allerdings, dass Kunden aus einem allgemeinen Videokamera-Piktogramm am Eingang nicht erkennen können, dass KI im Einsatz ist.

Ein konkretes Beispiel dafür, wie KI den Schweizer Alltag durchdringt – und wie pragmatisch die Schweiz damit umgeht. Die Haltung des EDÖB signalisiert einen weniger restriktiven Ansatz als der EU AI Act vorsieht.

Quellen

20 Minuten: KI-Kamera bei Coop↗ EXTERNER LINK
TEILEN
LinkedIn→X / Twitter→E-Mail→
KOSTENLOS ABONNIEREN
Diese News jeden Freitag in dein Postfach?

WEITERLESENDas könnte dich auch interessieren.

Handgezeichnete Skizze eines Protestcamps mit Zelten und Schildern vor einem grossen Rechenzentrum mit Kühlaggregaten, mit elektroblauem Akzent
Handgezeichnete Skizze eines Protestcamps mit Zelten und Schildern vor einem grossen Rechenzentrum mit Kühlaggregaten, mit elektroblauem Akzent (Dark Mode)
KI IN DER SCHWEIZ·7. JULI 2026

Schweizer KI-Gegner räumen Camp – und protestieren aus Deutschland weiter

Die Gruppe «Aufstände der Allmende» errichtete in Benken ZH ein Camp gegen ein geplantes Rechenzentrum in Beringen SH. Nach zwei Tagen räumte die Polizei das Gelände – die Aktivisten protestieren nun aus dem deutschen Tengen weiter. Der globale Widerstand gegen KI-Datenzentren erreicht die Schweiz.

Handgezeichnete Illustration eines humanoiden Roboters auf einer Bühne vor Publikum und Länderfahnen, kinewsletter.ch Stil
Handgezeichnete Illustration eines humanoiden Roboters auf einer Bühne, kinewsletter.ch Stil (Dark Mode)
KI IN DER SCHWEIZ·7. JULI 2026

Der weltgrösste KI-Gipfel öffnet heute in Genf

Ab heute wird Genf zum Mittelpunkt der KI-Welt: Der siebte AI for Good Global Summit der UN-Organisation ITU startet im Palexpo – mitorganisiert von der Schweiz und über 50 UN-Partnern.

Illustration eines grossen runden Konferenztisches in einem Saal mit leeren Delegiertenstühlen, kinewsletter.ch Stil
Illustration eines grossen runden Konferenztisches in einem Saal mit leeren Delegiertenstühlen (Dark Mode), kinewsletter.ch Stil
REGULIERUNG & ETHIK·6. JULI 2026

In Genf sucht die UNO erstmals globale KI-Regeln

In Genf startet der erste UNO-Dialog zur weltweiten KI-Governance. 193 Staaten und ein 40-köpfiges Wissenschaftspanel warnen vor «katastrophalem Schaden» – verbindliche Regeln gibt es aber noch keine.

Illustration: Diplomaten und Wissenschaftler an einem runden UNO-Tisch mit einem Globus und einem aufgeschlagenen Bericht – kinewsletter.ch Stil
Illustration Dark: Diplomaten und Wissenschaftler an einem runden UNO-Tisch mit Globus – kinewsletter.ch Stil
REGULIERUNG & ETHIK·2. JULI 2026

Die UNO zieht ihre erste globale KI-Bilanz – und blickt nach Genf

Ein unabhängiges Wissenschaftspanel legt der UNO den ersten globalen KI-Bericht vor. Kurz darauf startet in Genf der grosse Regierungsdialog – die Schweiz rückt ins Zentrum der KI-Diplomatie.

Illustration einer Justizwaage mit Gesetzesbüchern und Alpenpanorama im Fenster, kinewsletter.ch Stil
kinewsletter.ch Dark-Mode Illustration
KI IN DER SCHWEIZ·26. JUNI 2026

Zürich kämpft für eine schlanke KI-Regulierung

Während die EU mit dem AI Act streng reguliert, wirbt der Kanton Zürich für einen möglichst schlanken Weg. Regierungspräsidentin Carmen Walker Späh erklärt, warum zu strenge Regeln den Standort gefährden – und welche Rolle das offene Schweizer Modell Apertus spielt.

Handgezeichnete Skizze eines leeren Bürotischs mit Roboterarm an der Tastatur und Namensschild, kinewsletter.ch Stil
Handgezeichnete Skizze eines leeren Bürotischs mit Roboterarm an der Tastatur und Namensschild, kinewsletter.ch Stil
KI IN DER SCHWEIZ·24. JUNI 2026

KI drängt Schweizer Berufseinsteiger aus dem Büro

Der erste AI Report von jobs.ch wertet 7,3 Millionen Stelleninserate aus: Der Anteil ausgeschriebener Einsteigerstellen lag 2025 rund ein Drittel unter dem Niveau vor dem KI-Boom. 41 Prozent der unter 25-Jährigen sorgen sich um ihre berufliche Zukunft.

Mehr aus KI in der Schweiz →