NewsKategorienNewsletter-ArchivÜber unsKostenlos abonnieren

Der wöchentliche KI-Newsletter für die Schweiz. Kompakt, relevant, zero Bullshit. 5 Minuten lesen, 1 Woche informiert.

FOLGE UNS
LIXIG
NAVIGATION
Alle NewsNewsletter-ArchivAutorenÜber unsKontakt
KATEGORIEN
KI-ForschungKI-BusinessRegulierung & EthikKI in der SchweizKI-Tools & AppsNeue Modelle
RECHTLICHES
ImpressumDatenschutzAGB
© 2026 Inoo GmbH · Altstätten SG · Schweiz
Ein Produkt von InooSwiss Made Software
HOME·NEWS·KI IN DER SCHWEIZ

KI drängt Schweizer Berufseinsteiger aus dem Büro

Der erste AI Report von jobs.ch wertet 7,3 Millionen Stelleninserate aus: Der Anteil ausgeschriebener Einsteigerstellen lag 2025 rund ein Drittel unter dem Niveau vor dem KI-Boom. 41 Prozent der unter 25-Jährigen sorgen sich um ihre berufliche Zukunft.

Pascal Eugster
Pascal Eugster
GRÜNDER & ENTWICKLER
24. JUNI 2026
2 MIN. LESEZEIT
Handgezeichnete Skizze eines leeren Bürotischs mit Roboterarm an der Tastatur und Namensschild, kinewsletter.ch Stil
Handgezeichnete Skizze eines leeren Bürotischs mit Roboterarm an der Tastatur und Namensschild, kinewsletter.ch Stil
INHALT
01Ein Drittel weniger Einsteigerstellen02KI – oder doch das Homeoffice?03Die Jungen spüren den Druck
INHALT
01Ein Drittel weniger Einsteigerstellen02KI – oder doch das Homeoffice?03Die Jungen spüren den Druck
in
PARTNER · INOO GMBH
Wie viel KI verträgt dein Betrieb? In 30 Minuten Klartext.

Kostenloses Erstgespräch — herstellerneutral, direkt aus dem Rheintal.

Gespräch buchen →
DAS WICHTIGSTE IN KÜRZE

In KI-exponierten Schweizer Bürojobs schrumpft der Anteil der Einsteigerstellen deutlich – ob durch KI oder Homeoffice, ist umstritten.

Wer heute frisch ins Berufsleben startet, hat es schwerer als noch vor wenigen Jahren – vor allem im Büro. Das zeigt der erste AI Report des Schweizer Jobportals jobs.ch, der diese Woche erschienen ist.

Ein Drittel weniger Einsteigerstellen

Die Auswertung stützt sich auf 7,3 Millionen Stelleninserate auf jobs.ch, jobup.ch und JobScout24.ch sowie auf Befragungen von rund 3'600 Arbeitnehmenden und 850 Unternehmen. Das Ergebnis: 2025 lag der Anteil ausgeschriebener Einsteigerstellen rund ein Drittel unter dem Schnitt der Jahre 2019 bis 2022 – also der Zeit vor dem KI-Boom.

Besonders betroffen sind sogenannte KI-exponierte Berufe, deren Aufgaben sich gut mit KI-Werkzeugen automatisieren lassen: Administration, HR, Banking und Finanzen, Marketing, Einkauf, Verkauf sowie IT und Telekommunikation. Dort verschiebt sich das Verhältnis spürbar – weg von Junior-, hin zu Senior-Profilen.

KI – oder doch das Homeoffice?

Ob wirklich die KI schuld ist, ist allerdings umstritten. Mehrere Forschende führen auch das Homeoffice ins Feld: Wenn niemand mehr im Büro sitzt, lassen sich Berufseinsteiger schlechter anlernen und betreuen – also stellt man sie gar nicht erst ein. KI und Strukturwandel wirken hier vermutlich zusammen.

Die Jungen spüren den Druck

Bei der Belegschaft kommt die Unsicherheit an: Laut dem Report sorgen sich 41 Prozent der unter 25-Jährigen, durch KI an beruflicher Relevanz zu verlieren. Die Botschaft des Reports ist trotzdem nicht nur düster – gefragt sind künftig weniger Routineaufgaben, dafür mehr soziale Kompetenz und der souveräne Umgang mit KI-Tools. Wer das früh lernt, verschafft sich gerade als Berufseinsteiger einen Vorsprung.

Quellen

KI drängt Nachwuchskräfte aus Bürojobs – Netzwoche↗ EXTERNER LINKKI im Schweizer Arbeitsmarkt: Diese Einsteigerjobs geraten unter Druck – watson↗ EXTERNER LINK41 Prozent der unter 25-Jährigen machen sich Job-Sorgen wegen KI – 20 Minuten↗ EXTERNER LINK
TEILEN
LinkedIn→X / Twitter→E-Mail→
KOSTENLOS ABONNIEREN
Diese News jeden Freitag in dein Postfach?

WEITERLESENDas könnte dich auch interessieren.

Handgezeichnete Skizze eines Shops mit Deckensensor über einem Beratungstisch, kinewsletter.ch Stil
Handgezeichnete Skizze eines Shops mit Deckensensor über einem Beratungstisch, kinewsletter.ch Stil
KI IN DER SCHWEIZ·24. JUNI 2026

Swisscom lässt KI im Shop mithören

Swisscom testet in Aarau, Bern und Lausanne das KI-System «Kira»: Deckensensoren und Mikrofone zeichnen Beratungsgespräche auf, um Wartezeiten und Beratungsqualität zu analysieren. Die Aufnahmen werden sofort gelöscht, nur ein anonymisiertes Transkript bleibt.

Handgezeichnete Skizze eines Roboterarms auf einer Werkbank vor einem modernen Forschungslabor und Schweizer Bergpanorama, mit elektroblauem Akzent
Handgezeichnete Skizze eines Roboterarms auf einer Werkbank vor einem modernen Forschungslabor und Schweizer Bergpanorama, mit elektroblauem Akzent (Dark Mode)
KI IN DER SCHWEIZ·21. JUNI 2026

Die Schweiz ist Deep-Tech-Weltmeister

Die Schweiz investiert einen grösseren Anteil ihres Risikokapitals in Deep Tech als jedes andere Land – vor China und den USA. Das zeigt der Swiss Deep Tech Report 2026. ETH und EPFL gelten als Europas führende Talentschmiede für neue Tech-Firmen.

Handgezeichnete Skizze einer Tischlampe, eines anatomischen Kopfes im Profil und eines Monitors, der eine elektroblau leuchtende Wuerfelform zeigt
Handgezeichnete Skizze einer Tischlampe, eines anatomischen Kopfes im Profil und eines Monitors, der eine elektroblau leuchtende Wuerfelform zeigt (Dark Mode)
KI IN DER SCHWEIZ·7. JUNI 2026

EPFL bringt KI-Sehprothesen einen Schritt näher

Forschende der EPFL haben eine KI entwickelt, die berechnet, wie das Gehirn stimuliert werden muss, damit ganze Objekte entstehen – nicht nur Lichtpunkte. Erste Tests an Affen verliefen vielversprechend.