Diese Woche in KI.
Die wichtigsten Entwicklungen der Woche, für dich zusammengefasst.
Getty-Aktie explodiert nach OpenAI-Deal
Getty Images bringt seine lizenzierten Bilder via Partnerschaft in die Suche von ChatGPT. Die Börse reagierte euphorisch: Die Aktie schoss um bis zu 145 Prozent nach oben. Für Bildanbieter zeichnet sich ein Weg ab, mit KI Geld zu verdienen statt verdrängt zu werden.
Google verliert zwei weitere Gemini-Köpfe an Anthropic
Mit Jonas Adler und Alexander Pritzel verliert Google zwei weitere Schlüsselköpfe hinter Gemini an Anthropic. Es ist bereits der vierte hochkarätige Abgang in nur sechs Tagen – und ein Lehrstück darüber, wie die nahenden Börsengänge von OpenAI und Anthropic Talente abwerben.
Meta ist der letzte Holdout bei der US-KI-Prüfung
Seit Anfang Juni lassen die grossen US-KI-Labore ihre Modelle freiwillig vom Staat auf Sicherheitsrisiken prüfen. OpenAI, Anthropic, Google, Microsoft und xAI machen mit – nur Meta zögert und wird laut New York Times von der Regierung per E-Mail gedrängt. Der Fall zeigt den Kontrast zwischen US-Selbstverpflichtung und dem verbindlichen EU AI Act.
GPT-5 löst ein drei Jahre altes Immunologie-Rätsel
Der Immunologe Derya Unutmaz hatte ein Experiment vor drei Jahren ungelöst beiseitegelegt. GPT-5 Pro lieferte die Erklärung in einem Anlauf – und sagte danach sogar das Ergebnis eines unveröffentlichten Versuchs korrekt voraus. Ein Lehrstück darüber, wie KI zur Forschungspartnerin wird, ohne Expertenwissen zu ersetzen.
Mistral OCR 4: Dokumenten-KI, die im eigenen Haus bleibt
Mistral hat OCR 4 veröffentlicht: ein Dokumenten-KI-Modell, das Texte samt Struktur – Position, Typ und Konfidenz jedes Blocks – ausliest. Das Modell läuft in einem einzigen Container vollständig selbst gehostet, sodass sensible Daten das eigene Rechenzentrum nie verlassen. Für regulierte Schweizer Branchen wie Banken, Versicherungen und Behörden ist genau das der entscheidende Punkt.
KI drängt Schweizer Berufseinsteiger aus dem Büro
Der erste AI Report von jobs.ch wertet 7,3 Millionen Stelleninserate aus: Der Anteil ausgeschriebener Einsteigerstellen lag 2025 rund ein Drittel unter dem Niveau vor dem KI-Boom. 41 Prozent der unter 25-Jährigen sorgen sich um ihre berufliche Zukunft.
OpenAI lässt KI Open-Source-Lücken stopfen
Mit «Patch the Planet» – Teil des Cybersecurity-Programms Daybreak – lässt OpenAI seine stärksten Modelle Sicherheitslücken in Open-Source-Projekten wie cURL, Go und Python aufspüren. Menschliche Experten von Trail of Bits prüfen jeden Befund, bevor er die Maintainer erreicht.
Swisscom lässt KI im Shop mithören
Swisscom testet in Aarau, Bern und Lausanne das KI-System «Kira»: Deckensensoren und Mikrofone zeichnen Beratungsgespräche auf, um Wartezeiten und Beratungsqualität zu analysieren. Die Aufnahmen werden sofort gelöscht, nur ein anonymisiertes Transkript bleibt.
Immer mehr Menschen lesen News per KI-Chatbot
Laut dem Digital News Report 2026 des Reuters Institute nutzen inzwischen 10 Prozent der Menschen weltweit wöchentlich einen KI-Chatbot für Nachrichten – aber nur 4 Prozent klicken zur Originalquelle. Für Verlage ist das ein wachsendes Problem, für Leser eine Frage der Medienkompetenz.
Die USA stoppen Claude Fable 5 und Mythos 5
Auf Anordnung der US-Regierung muss Anthropic seine zwei stärksten KI-Modelle Claude Fable 5 und Mythos 5 weltweit abschalten – eine Exportkontrolle sperrt alle Nicht-US-Bürger aus, auch in der Schweiz. Anthropic hält den Vorwurf eines gefährlichen «Jailbreaks» für ein Missverständnis und verhandelt über eine Rückkehr.
Baseten: 1,5 Milliarden für KI-Inferenz
Das KI-Infrastruktur-Startup Baseten steht laut «Wall Street Journal» vor einer Runde über 1,5 Milliarden Dollar bei rund 13 Milliarden Bewertung – nur fünf Monate nach der letzten. Das Geschäft: KI-Anfragen schnell und günstig betreiben statt Modelle trainieren.
Die Schweiz ist Deep-Tech-Weltmeister
Die Schweiz investiert einen grösseren Anteil ihres Risikokapitals in Deep Tech als jedes andere Land – vor China und den USA. Das zeigt der Swiss Deep Tech Report 2026. ETH und EPFL gelten als Europas führende Talentschmiede für neue Tech-Firmen.
Getty-Aktie explodiert nach OpenAI-Deal
Getty Images bringt seine lizenzierten Bilder via Partnerschaft in die Suche von ChatGPT. Die Börse reagierte euphorisch: Die Aktie schoss um bis zu 145 Prozent nach oben. Für Bildanbieter zeichnet sich ein Weg ab, mit KI Geld zu verdienen statt verdrängt zu werden.
Google verliert zwei weitere Gemini-Köpfe an Anthropic
Mit Jonas Adler und Alexander Pritzel verliert Google zwei weitere Schlüsselköpfe hinter Gemini an Anthropic. Es ist bereits der vierte hochkarätige Abgang in nur sechs Tagen – und ein Lehrstück darüber, wie die nahenden Börsengänge von OpenAI und Anthropic Talente abwerben.
OpenAI lässt KI Open-Source-Lücken stopfen
Mit «Patch the Planet» – Teil des Cybersecurity-Programms Daybreak – lässt OpenAI seine stärksten Modelle Sicherheitslücken in Open-Source-Projekten wie cURL, Go und Python aufspüren. Menschliche Experten von Trail of Bits prüfen jeden Befund, bevor er die Maintainer erreicht.
Baseten: 1,5 Milliarden für KI-Inferenz
Das KI-Infrastruktur-Startup Baseten steht laut «Wall Street Journal» vor einer Runde über 1,5 Milliarden Dollar bei rund 13 Milliarden Bewertung – nur fünf Monate nach der letzten. Das Geschäft: KI-Anfragen schnell und günstig betreiben statt Modelle trainieren.
Meta ist der letzte Holdout bei der US-KI-Prüfung
Seit Anfang Juni lassen die grossen US-KI-Labore ihre Modelle freiwillig vom Staat auf Sicherheitsrisiken prüfen. OpenAI, Anthropic, Google, Microsoft und xAI machen mit – nur Meta zögert und wird laut New York Times von der Regierung per E-Mail gedrängt. Der Fall zeigt den Kontrast zwischen US-Selbstverpflichtung und dem verbindlichen EU AI Act.
Immer mehr Menschen lesen News per KI-Chatbot
Laut dem Digital News Report 2026 des Reuters Institute nutzen inzwischen 10 Prozent der Menschen weltweit wöchentlich einen KI-Chatbot für Nachrichten – aber nur 4 Prozent klicken zur Originalquelle. Für Verlage ist das ein wachsendes Problem, für Leser eine Frage der Medienkompetenz.
Die USA stoppen Claude Fable 5 und Mythos 5
Auf Anordnung der US-Regierung muss Anthropic seine zwei stärksten KI-Modelle Claude Fable 5 und Mythos 5 weltweit abschalten – eine Exportkontrolle sperrt alle Nicht-US-Bürger aus, auch in der Schweiz. Anthropic hält den Vorwurf eines gefährlichen «Jailbreaks» für ein Missverständnis und verhandelt über eine Rückkehr.
Jeder Zweite nutzt Chatbots – und kaum einer traut ihnen
Eine Pew-Umfrage zeigt: 49 Prozent der US-Erwachsenen nutzen Chatbots, fast ein Viertel täglich. Doch nur 16 Prozent glauben, dass KI der Gesellschaft guttut. Verbreitung und Vertrauen laufen auseinander.
Mistral OCR 4: Dokumenten-KI, die im eigenen Haus bleibt
Mistral hat OCR 4 veröffentlicht: ein Dokumenten-KI-Modell, das Texte samt Struktur – Position, Typ und Konfidenz jedes Blocks – ausliest. Das Modell läuft in einem einzigen Container vollständig selbst gehostet, sodass sensible Daten das eigene Rechenzentrum nie verlassen. Für regulierte Schweizer Branchen wie Banken, Versicherungen und Behörden ist genau das der entscheidende Punkt.
Claude Code teilt Coding-Sessions als Webseite
Anthropic bringt Artifacts in Claude Code: Eine Coding-Session laesst sich damit in eine interaktive, teilbare Webseite verwandeln, die sich bei Aenderungen automatisch aktualisiert. Die Funktion startet als Beta fuer Team- und Enterprise-Kunden.
ChatGPT antwortet bei Gesundheit besser als Ärzte
OpenAIs neues GPT-5.5 Instant beantwortet Gesundheitsfragen laut Firma besser als von Aerzten verfasste Antworten – bewertet von einem Aerzte-Panel ueber 3'500 Antworten. Das Modell ist gratis verfuegbar. Die Zahlen stammen allerdings aus OpenAIs eigenen Tests.
Pixel Drop: Gemini macht Videos und Musik
Googles Juni-Update für Pixel-Geräte setzt voll auf KI: Videoschnitt und Musikgenerierung per Gemini, schwebende App-Fenster und neue Notfallfunktionen. Einzelne Features starten auch in der Schweiz.
Zürich kämpft für eine schlanke KI-Regulierung
Während die EU mit dem AI Act streng reguliert, wirbt der Kanton Zürich für einen möglichst schlanken Weg. Regierungspräsidentin Carmen Walker Späh erklärt, warum zu strenge Regeln den Standort gefährden – und welche Rolle das offene Schweizer Modell Apertus spielt.
KI drängt Schweizer Berufseinsteiger aus dem Büro
Der erste AI Report von jobs.ch wertet 7,3 Millionen Stelleninserate aus: Der Anteil ausgeschriebener Einsteigerstellen lag 2025 rund ein Drittel unter dem Niveau vor dem KI-Boom. 41 Prozent der unter 25-Jährigen sorgen sich um ihre berufliche Zukunft.
Swisscom lässt KI im Shop mithören
Swisscom testet in Aarau, Bern und Lausanne das KI-System «Kira»: Deckensensoren und Mikrofone zeichnen Beratungsgespräche auf, um Wartezeiten und Beratungsqualität zu analysieren. Die Aufnahmen werden sofort gelöscht, nur ein anonymisiertes Transkript bleibt.
Die Schweiz ist Deep-Tech-Weltmeister
Die Schweiz investiert einen grösseren Anteil ihres Risikokapitals in Deep Tech als jedes andere Land – vor China und den USA. Das zeigt der Swiss Deep Tech Report 2026. ETH und EPFL gelten als Europas führende Talentschmiede für neue Tech-Firmen.
Googles Modell schreibt Text, wie ein Bild entsteht
Googles neues, offenes Modell DiffusionGemma erzeugt Text nicht Wort für Wort, sondern ganze Blöcke auf einmal – wie ein Bildgenerator aus Rauschen ein Motiv schärft. Das macht es bis zu viermal schneller und lässt es lokal auf dem eigenen Rechner laufen.
Claude Fable 5: Anthropics stärkstes Modell – mit Notbremse
Anthropic hat am 9. Juni Claude Fable 5 veröffentlicht – das fähigste Modell, das je für alle zugänglich war. Bei heiklen Themen wie Cybersecurity übergibt es heimlich an das schwächere Opus 4.8. Parallel kommt Mythos 5 für Cyber-Verteidiger.
MiniMax M3: viel Kontext, wenig Rechenaufwand
Das chinesische Labor MiniMax bringt mit M3 ein offenes Modell, das eine Million Token verarbeitet – und dafür nur ein Zwanzigstel der Rechenleistung des Vorgängers braucht. Gewichte folgen in zehn Tagen.
Microsoft baut sieben eigene KI-Modelle – und löst sich von OpenAI
An der Build 2026 hat Microsoft sieben eigene MAI-Modelle vorgestellt – fürs Schlussfolgern, Programmieren, Sprache und Bild. Das erklärte Ziel: weniger Abhängigkeit von Partner OpenAI.
GPT-5 löst ein drei Jahre altes Immunologie-Rätsel
Der Immunologe Derya Unutmaz hatte ein Experiment vor drei Jahren ungelöst beiseitegelegt. GPT-5 Pro lieferte die Erklärung in einem Anlauf – und sagte danach sogar das Ergebnis eines unveröffentlichten Versuchs korrekt voraus. Ein Lehrstück darüber, wie KI zur Forschungspartnerin wird, ohne Expertenwissen zu ersetzen.
KI besteht nur jede dritte Forschungsaufgabe
OpenAIs neuer Test LifeSciBench prüft KI an 750 echten Aufgaben aus der Life-Science-Forschung. Das beste Modell löst nur 36 Prozent – ein nützlicher Dämpfer für überzogene Erwartungen an KI im Labor.
Diese KI träumt sich Strassen für Roboterautos
Das Startup Decart hat mit Oasis 3 ein Weltmodell vorgestellt, das fotorealistische Strassenszenen in Echtzeit erfindet – ein endloser Fahrsimulator, um selbstfahrende Autos auch mit seltenen Situationen zu trainieren. Noch fahren die Autos aber durch Wände.
Kühlen wie im Atomreaktor – KI-Server ohne Wasser
Ein MIT-Spin-off namens Ferveret kühlt KI-Chips mit einem Trick aus der Kernreaktor-Physik – ganz ohne Wasser und mit deutlich weniger Strom. Im Test holte das System 35 Prozent mehr Rechenleistung aus derselben Energie.
Der KI-Newsletter aus der Schweiz.
kinewsletter.ch ist für alle KI-Interessierten — egal ob du KI beruflich nutzen willst oder einfach neugierig bist. Wir erklären komplexe Themen simpel und verständlich.
Keine Vorkenntnisse nötig. In 5 Minuten pro Woche bist du auf dem neuesten Stand — jeden Freitag direkt in deinem Postfach.















































