Diese Woche in KI.
Die wichtigsten Entwicklungen der Woche, für dich zusammengefasst.
Generalist AI: 400 Millionen für Roboter, die dazulernen
Das US-Startup Generalist AI sammelt 400 Millionen Dollar bei 2 Milliarden Bewertung. Geldgeber sind Nvidia, Bezos und Fei-Fei Li – das Ziel: eine KI, die in der echten Welt zupackt.
MiniMax M3: viel Kontext, wenig Rechenaufwand
Das chinesische Labor MiniMax bringt mit M3 ein offenes Modell, das eine Million Token verarbeitet – und dafür nur ein Zwanzigstel der Rechenleistung des Vorgängers braucht. Gewichte folgen in zehn Tagen.
200 Millionen für die Aufsicht über KI-Agenten
Das Observability-Start-up Coralogix sammelt 200 Millionen Dollar bei 1,6 Milliarden Bewertung. Die Wette: Wer KI-Agenten in den Produktivbetrieb schickt, muss sie auch überwachen.
Majorana 2: Microsofts Quantensprung mit Fragezeichen
Microsofts neuer Quantenchip Majorana 2 verspricht 1000-fach mehr Stabilität und einen kommerziellen Quantencomputer schon 2029. Fachleute zweifeln, ob die Grundlage überhaupt belegt ist.
KI-Badge statt Apps: Microsofts Project Solara
Mit Project Solara zeigt Microsoft an der Build 2026 eine Plattform für Geräte, die KI-Agenten statt Apps ausführen – darunter ein Kamera-Badge und ein Tischgerät. Erste Pilotprojekte starten in den kommenden Monaten.
DeepSeek sammelt 7,4 Milliarden – und bleibt offen
Das chinesische KI-Start-up DeepSeek holt in seiner ersten Finanzierungsrunde rund 7,4 Milliarden Dollar – bei knapp 60 Milliarden Bewertung. Mit dabei: Tencent, CATL und ein staatlicher KI-Fonds.
Microsoft Scout: der KI-Agent, der mitdenkt
Microsoft hat an der Build 2026 «Scout» vorgestellt – einen always-on-Agenten, der quer durch Microsoft 365 selbstständig Termine koordiniert, Unterlagen vorbereitet und Risiken meldet.
Trumps neuer KI-Erlass: Modelle zuerst zum Staat
Donald Trump hat einen KI-Erlass unterzeichnet: Die grossen Labore sollen ihre stärksten Modelle der US-Regierung vor dem Start zum Cyber-Test geben – freiwillig, aber mit spürbarem Druck.
SoftBank steckt bis zu 75 Milliarden Euro in KI-Rechenzentren in Frankreich
SoftBank kündigt Europas grösste KI-Infrastruktur-Investition an: bis zu 75 Milliarden Euro für 5 Gigawatt Rechenleistung in Frankreich. Ein Signal im Ringen um digitale Souveränität – das auch die Schweiz verfolgt.
BadHost: Eine Mini-Lücke bedroht Millionen KI-Agenten und MCP-Server
Die Sicherheitslücke «BadHost» im Python-Framework Starlette lässt sich mit einem einzigen Sonderzeichen ausnutzen und hebelt die Zugangskontrolle aus. Betroffen sind FastAPI, vLLM und besonders MCP-Server – auch in der Schweiz.
Microsoft baut sieben eigene KI-Modelle – und löst sich von OpenAI
An der Build 2026 hat Microsoft sieben eigene MAI-Modelle vorgestellt – fürs Schlussfolgern, Programmieren, Sprache und Bild. Das erklärte Ziel: weniger Abhängigkeit von Partner OpenAI.
OpenAIs Codex steuert jetzt Windows – nur die Schweiz bleibt aussen vor
OpenAI bringt Codex' Computer Use auf Windows: Der Coding-Agent klickt und tippt jetzt selbst und lässt sich vom Handy aus steuern. Doch laut OpenAIs eigener Doku ist die Funktion in der Schweiz, der EU und Grossbritannien zum Start gesperrt.
KI-Badge statt Apps: Microsofts Project Solara
Mit Project Solara zeigt Microsoft an der Build 2026 eine Plattform für Geräte, die KI-Agenten statt Apps ausführen – darunter ein Kamera-Badge und ein Tischgerät. Erste Pilotprojekte starten in den kommenden Monaten.
DeepSeek sammelt 7,4 Milliarden – und bleibt offen
Das chinesische KI-Start-up DeepSeek holt in seiner ersten Finanzierungsrunde rund 7,4 Milliarden Dollar – bei knapp 60 Milliarden Bewertung. Mit dabei: Tencent, CATL und ein staatlicher KI-Fonds.
SoftBank steckt bis zu 75 Milliarden Euro in KI-Rechenzentren in Frankreich
SoftBank kündigt Europas grösste KI-Infrastruktur-Investition an: bis zu 75 Milliarden Euro für 5 Gigawatt Rechenleistung in Frankreich. Ein Signal im Ringen um digitale Souveränität – das auch die Schweiz verfolgt.
Anthropic geht an die Börse – und überholt OpenAI auch hier
Anthropic hat am 1. Juni vertraulich seine IPO-Unterlagen bei der SEC eingereicht und ist OpenAI damit voraus. Die annualisierte Umsatzrate hat 47 Milliarden Dollar überschritten – die Bewertung dürfte über 965 Milliarden liegen.
Trumps neuer KI-Erlass: Modelle zuerst zum Staat
Donald Trump hat einen KI-Erlass unterzeichnet: Die grossen Labore sollen ihre stärksten Modelle der US-Regierung vor dem Start zum Cyber-Test geben – freiwillig, aber mit spürbarem Druck.
BadHost: Eine Mini-Lücke bedroht Millionen KI-Agenten und MCP-Server
Die Sicherheitslücke «BadHost» im Python-Framework Starlette lässt sich mit einem einzigen Sonderzeichen ausnutzen und hebelt die Zugangskontrolle aus. Betroffen sind FastAPI, vLLM und besonders MCP-Server – auch in der Schweiz.
Hassabis warnt: AGI vielleicht schon 2029 – und niemand ist bereit
Google-DeepMind-Chef Demis Hassabis sieht die Menschheit «in den Vorbergen der Singularität» und hält AGI schon 2029 für möglich. Sein Appell: Regierungen, Ökonomen und Gesellschaft müssen sich jetzt vorbereiten – nicht erst, wenn das nächste Modell alle überrascht.
Musk verliert vor Gericht: Jury weist alle Klagen gegen OpenAI ab
Eine Jury in Oakland hat sämtliche Klagen von Elon Musk gegen OpenAI abgewiesen – nach weniger als zwei Stunden Beratung. Die zentralen Vorwürfe gelten als verjährt; Musk will in Berufung gehen.
Suno sammelt 400 Millionen – und ist 5,4 Milliarden wert
Das KI-Musik-Startup Suno holt 400 Millionen Dollar und wird mit 5,4 Milliarden bewertet. Über 2 Millionen Abonnenten machen aus getippten Sätzen fertige Songs – trotz laufender Urheberrechtsstreits.
200 Millionen für die Aufsicht über KI-Agenten
Das Observability-Start-up Coralogix sammelt 200 Millionen Dollar bei 1,6 Milliarden Bewertung. Die Wette: Wer KI-Agenten in den Produktivbetrieb schickt, muss sie auch überwachen.
Microsoft Scout: der KI-Agent, der mitdenkt
Microsoft hat an der Build 2026 «Scout» vorgestellt – einen always-on-Agenten, der quer durch Microsoft 365 selbstständig Termine koordiniert, Unterlagen vorbereitet und Risiken meldet.
OpenAIs Codex steuert jetzt Windows – nur die Schweiz bleibt aussen vor
OpenAI bringt Codex' Computer Use auf Windows: Der Coding-Agent klickt und tippt jetzt selbst und lässt sich vom Handy aus steuern. Doch laut OpenAIs eigener Doku ist die Funktion in der Schweiz, der EU und Grossbritannien zum Start gesperrt.
EPFL holt den Quantencomputer in die Cloud – als erste Schweizer Uni
Die EPFL ist die erste Schweizer Universität mit direktem Cloud-Zugang zu einem echten Quantencomputer von Quantinuum – integriert in die eigene Hochleistungsrechner-Infrastruktur. Ein weiterer Schritt zur souveränen Schweizer Rechenleistung.
Meditron geht in die Notaufnahme – die Schweizer Medizin-KI im Praxistest
Das offene Schweizer Medizin-Modell Meditron wird am Universitätsspital Lausanne (CHUV) in der Notaufnahme getestet. Weil es auf Spital-Infrastruktur läuft, verlassen die Patientendaten nie das Haus.
Digitalbarometer 2026: Drei Viertel der Schweiz nutzen generative KI – fordern aber gleichzeitig die Bremse
Stiftung Risiko-Dialog präsentiert Digitalbarometer 2026 in Andermatt: 75% nutzen generative KI, 83% wollen ein «Made in Switzerland»-Label, BAKOM startet AI Action Plan.
Swissquote stopft 30 Millionen in eigene Banken-KI – und betreibt heimlich eines der zehn stärksten Schweizer Rechenzentren
Die Onlinebank investiert bis 2028 in souveräne KI – mit eigenem 140-Petaflop-Datacenter. Ziel: Weg von OpenAI, Claude und Gemini für das, was wirklich zählt.
MiniMax M3: viel Kontext, wenig Rechenaufwand
Das chinesische Labor MiniMax bringt mit M3 ein offenes Modell, das eine Million Token verarbeitet – und dafür nur ein Zwanzigstel der Rechenleistung des Vorgängers braucht. Gewichte folgen in zehn Tagen.
Microsoft baut sieben eigene KI-Modelle – und löst sich von OpenAI
An der Build 2026 hat Microsoft sieben eigene MAI-Modelle vorgestellt – fürs Schlussfolgern, Programmieren, Sprache und Bild. Das erklärte Ziel: weniger Abhängigkeit von Partner OpenAI.
Anthropic bringt Claude Opus 4.8 – und macht das Modell vor allem ehrlicher
Anthropic hat am 28. Mai Claude Opus 4.8 vorgestellt. Das neue Spitzenmodell ist beim Programmieren und bei agentischen Aufgaben stärker – vor allem aber rund viermal seltener bereit, eigene Fehler unkommentiert durchgehen zu lassen.
Qwen3.7-Max läuft 35 Stunden autonom – und optimiert Code für Alibabas eigenen Chip
Alibabas neues Top-Modell arbeitet 35 Stunden ohne Unterbruch an einer Kernel-Optimierung. Auf Standard-Benchmarks zieht es mit Claude Opus 4.6 gleich.
Generalist AI: 400 Millionen für Roboter, die dazulernen
Das US-Startup Generalist AI sammelt 400 Millionen Dollar bei 2 Milliarden Bewertung. Geldgeber sind Nvidia, Bezos und Fei-Fei Li – das Ziel: eine KI, die in der echten Welt zupackt.
Majorana 2: Microsofts Quantensprung mit Fragezeichen
Microsofts neuer Quantenchip Majorana 2 verspricht 1000-fach mehr Stabilität und einen kommerziellen Quantencomputer schon 2029. Fachleute zweifeln, ob die Grundlage überhaupt belegt ist.
AlphaProof Nexus knackt Erdős-Probleme im Schnellverfahren – für ein paar Hundert Franken pro Stück
Google DeepMind kombiniert Gemini 3.1 Pro mit dem Lean-Compiler und löst neun ungelöste Erdős-Probleme, zwei davon seit 56 Jahren offen – für je ein paar Hundert Dollar.
Apertus 1.5 kommt – die Schweiz packt jetzt auch Rechtsdokumente ins eigene LLM
An der zweiten Open Source AI Conference in Bern kündigt ETH-Forscher Imanol Schlag die kommende Apertus-Version mit deutlich mehr Schweiz-spezifischem Material an. Auch das Bundesgericht prüft den Einsatz.
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