Das Zürcher Startup Exclaim Robotics holt 4,95 Millionen US-Dollar, um autonome Reparatur-Roboter für KI-Rechenzentren zu bauen. Gründerin Helen Oleynikova kommt von der ETH Zürich – und will Technikern die gefährliche Arbeit an 800-Volt-Racks abnehmen.
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Der KI-Boom schafft ein neues Problem: Wer wartet die Rechenzentren, wenn Handarbeit am 800-Volt-Rack zu gefährlich wird? Ein Zürcher Startup aus dem ETH-Umfeld liefert die Roboter-Antwort.
Das Zürcher Startup Exclaim Robotics ist diese Woche mit 4,95 Millionen US-Dollar Pre-Seed-Kapital aus dem Stealth-Modus getreten – angeführt vom Zürcher Fonds Founderful und Playfair aus London. Gründerin Helen Oleynikova, zuvor in der Robotik bei Google, Microsoft, Nvidia und an der ETH Zürich, baut autonome mobile Roboter, die Reparaturen in KI-Rechenzentren übernehmen: Glasfaser-Optiken reinigen und tauschen, Kupferkabel neu stecken, defekte Laufwerke ersetzen – ganz ohne bauliche Anpassungen am Gebäude.
Der Grund ist handfest: Die nächste Generation von KI-Racks verteilt Strom laut Startupticker mit 800 Volt Gleichstrom direkt im Rack. Bei dieser Spannung droht beim Öffnen ein Lichtbogen – Routine-Handgriffe werden für Techniker zum Sicherheitsrisiko – und das, während gemäss dem Unternehmen weltweit schneller Rechenkapazität zugebaut wird, als Personal ausgebildet werden kann.
Kurz gesagt: Der Rechenzentrums-Boom braucht nicht nur Chips und Strom, sondern auch jemanden, der die KI-Fabriken wartet. Die Antwort darauf kommt – einmal mehr aus dem ETH-Umfeld – aus Zürich.

Seit August weist die SRG auf srf.ch, rts.ch und rtr.ch über 20 KI-Trainingsbots ab — Live-Abrufe für KI-Antworten bleiben ausdrücklich erlaubt. Gleichzeitig verhandelt sie mit ETH Zürich und EPFL darüber, ihr Archiv mit rund 2 Millionen Stunden Radio- und TV-Material dem offenen Schweizer Modell Apertus zu überlassen. Andere Medienhäuser lassen sich ihre Archive für zweistellige Millionenbeträge abkaufen.