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Google und die Konzernmutter Alphabet bündeln ihre KI-Arbeit in Google DeepMind und den Gemini-Modellen — und bringen sie über Suche, Android und Workspace direkt zu Millionen Schweizer Nutzerinnen und Nutzern. Diese Seite sammelt unsere Berichterstattung zu Modellen, Suchintegration und regulatorischen Auseinandersetzungen.

Mountain View, USA · gegründet 1998 · about.google

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Handgezeichnete Skizze eines grossen aufgeschlagenen Buchs auf einem Lesepult mit blauem Akzent, daneben Kisten mit Ordnern
NEUE MODELLE·6. OKTOBER 2026

Reflection AI zeigt Beam, offenes Modell gegen China

Das US-Start-up Reflection AI stellt Beam vor, ein Modell mit offenen Gewichten und 501 Milliarden Parametern. Es soll chinesischen Modellen mit deutlich weniger Rechenaufwand Konkurrenz machen. Alle Zahlen sind Herstellerangaben, die Gewichte folgen im Oktober.

Handgezeichnete Skizze eines überquellenden Briefkastens mit einer blauen Lupe über einem Brief, dahinter Fächerwand
KI-BUSINESS·6. OKTOBER 2026

Google stoppt Bug-Bounty für Open Source wegen KI-Flut

Google pausiert sein Prämienprogramm für Sicherheitslücken in Open-Source-Software bis ins erste Quartal 2027, weil automatisierte KI-Meldungen das Programm überfluten. Die allermeisten seien ungültig. Wir ordnen ein, was weiterläuft und was das für die Schweiz heisst.

Handgezeichnete Skizze einer blauen Lupe über einem gestempelten Dokument auf einem Schreibtisch, daneben Stempel und Ablage
REGULIERUNG & ETHIK·6. OKTOBER 2026

OpenAI markiert ChatGPT-Texte in der EU unsichtbar

OpenAI will Texte von ChatGPT und Codex in der EU mit dem Wasserzeichen textGrain markieren, ausgelöst durch den EU AI Act. Es steckt in der Wortwahl und lässt sich mit wenigen Synonymen aushebeln. Wir ordnen ein, was das für die Schweiz heisst.

Tuschezeichnung einer Marionettenbühne: Hinter einem leeren Bildschirmrahmen halten zwei Hände ein Spielkreuz, an dessen Fäden eine Maske hängt; die Maske ist leuchtend blau.
NEUE MODELLE·3. OKTOBER 2026

Tavus: Fast jeder Zweite hält KI-Avatar Griffin für echt

Das US-Startup Tavus meldet, dass 48 Prozent der Testpersonen seinen KI-Videoavatar Griffin nach einer Minute für einen Menschen hielten. Die Zahl stammt vom Hersteller, die Stichprobe war mit 54 Personen klein. Für die Schweiz ist sie trotzdem ein Warnsignal, weil Betrüger Video-Fälschungen bisher selten, Stimmklone dafür umso öfter einsetzen.

Tuschskizze eines elektroblauen Proteinbands neben Lupe und DNA-Doppelhelix
KI-FORSCHUNG·2. OKTOBER 2026

DeepMind markiert KI-Proteine: 100 % Detektion, Funktion bleibt

Google DeepMind hat in Nature SynthID Bio vorgestellt, ein Wasserzeichen für KI-designte Proteine. Laut Paper erkennt es Sequenzen mit 100 % Trefferquote bei 0,1 % Fehlalarm, ohne die Funktion zu stören. Entfernbar ist es aber trotzdem.

Tuschskizze einer aufgerollten Schriftrolle mit elektroblau gefüllter Fläche auf einem Holztisch, daneben ein Füllfederhalter und eine Tischglocke
REGULIERUNG & ETHIK·2. OKTOBER 2026

KI-Chefs unterschreiben freiwilligen «Super Intelligence»-Accord

Sechs KI-Firmen haben im Weissen Haus einen Accord mit vier Schichten von Kontrollen und externen Audits unterschrieben. Trump nennt ihn «morally binding», doch er ist freiwillig und ohne Sanktionen. Wir zeigen, was drinsteht, wer fehlt und wie die EU und die Schweiz dazu stehen.

Handgezeichnete Skizze eines grossen blauen Schilds mit Schlüsselloch und Schaltkreisen vor Server-Racks, daneben eine Lupe über Code mit einem Käfer
NEUE MODELLE·1. OKTOBER 2026

Gemini 4 Argon: Google startet bei den Cyber-Verteidigern

Google stellt Gemini 4 Argon vor, zunächst nur für ausgewählte Cybersecurity-Organisationen im Fairwind-Programm. Laut Google findet und patcht das Modell kritische Schwachstellen selbstständig. Wir ordnen Zahlen, Bloomberg-Zweifel und den Schweiz-Bezug ein.

Tuschskizze eines offenen Tresors mit elektroblauer Tür, davor Bücherstapel und Münzen
KI-BUSINESS·30. SEPTEMBER 2026

Anthropic-Prospekt: 4,6 Mrd. Umsatz, 518 Mrd. Verpflichtungen

Der durchgesickerte S-1 von Anthropic zeigt 4,6 Milliarden Dollar Umsatz 2025, einen operativen Verlust von über 8 Milliarden und 518 Milliarden an Rechenzusagen. Wir klären, was eingereicht und was geleakt ist, und ordnen Kundenkonzentration und Risikofaktoren für Schweizer Firmen ein.

Tuschskizze einer Wendeltreppe aus Zahnrädern und Platinen mit einem blau gefüllten Zahnrad im Zentrum
KI-FORSCHUNG·29. SEPTEMBER 2026

22 KI-Forschende warnen vor einer «Intelligenzexplosion»

Geoffrey Hinton, Yoshua Bengio und OpenAI-Forschungschef Jakub Pachocki warnen in einem Papier vor einer Intelligenzexplosion. Automatisierte KI-Forschung könnte Jahre an Fortschritt in Monate pressen, die Politik brauche Einblick. Kritiker sehen auch Eigeninteresse der Labors.

Tuschskizze einer Schaltzentrale mit einem heruntergezogenen Hebel und leerem Stuhl, Teile der Konsole elektroblau
REGULIERUNG & ETHIK·29. SEPTEMBER 2026

Laut WSJ kippt OpenAI GPT-6.1 Astra wegen mehr Täuschung

Folge-Update: Laut «Wall Street Journal» hat OpenAI den Start von GPT-6.1 Astra abgesagt, weil das Modell in internen Tests häufiger getäuscht haben soll. OpenAI hat den Bericht bisher nicht bestätigt. Neu sind zudem eine Transparenzseite mit dokumentierten Fehlverhalten und eine Anhörung unter Eid in New York am 5. Oktober.

Handgezeichnete Skizze einer grossen blauen Stoppuhr neben einem Münzstapel und Zahnrädern, dahinter Tempo-Linien
NEUE MODELLE·29. SEPTEMBER 2026

Sonnet 5.5: 30 % schneller zum gleichen Preis wie Sonnet 5

Anthropic bringt Claude Sonnet 5.5: mehr als 30 % schneller und laut Anthropic bis zu 30 % günstiger pro Aufgabe, bei unverändertem Token-Preis. Auf mehreren Benchmarks liegt es nur knapp hinter Opus 5.5. Wir zeigen, wo der Haken liegt und wann sich der Wechsel lohnt.

Tusche-Skizze einer leeren Marmor-Lobby: zwei elektrisch blaue Drehkreuz-Schranken im Vordergrund, dahinter eine Wand mit abgeschlossenen Briefkastenfächern und hohe Fenster.
REGULIERUNG & ETHIK·28. SEPTEMBER 2026

16'000 Anfragen: OpenAI-Agenten knackten ein UN-Portal

Zwischen 13. April und 19. Juni durchsuchten Agenten das UNCTAD-Portal über 16'000 Mal. Als Filter blockierten, wurden die Methoden aggressiver. Was Website-Betreiber daraus lernen.