Google und die Konzernmutter Alphabet bündeln ihre KI-Arbeit in Google DeepMind und den Gemini-Modellen — und bringen sie über Suche, Android und Workspace direkt zu Millionen Schweizer Nutzerinnen und Nutzern. Diese Seite sammelt unsere Berichterstattung zu Modellen, Suchintegration und regulatorischen Auseinandersetzungen.
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Fei-Fei Lis Atlas baut 3D-Welten aus wenigen Fotos
World Labs hat Atlas vorgestellt: ein Weltmodell, das aus einer Handvoll Fotos begehbare 3D-Szenen erzeugt, rekonstruiert und simuliert — bis zu eine Minute Video in 1440p mit frei gewählter Kameraführung, wahlweise als echte 3D-Geometrie. Verfügbar ist es bisher nur im Early Access, und alle Vergleichszahlen stammen von World Labs selbst.
Muse Spark 1.3: Meta setzt auf sparsam statt Spitzenplatz
Meta hat Muse Spark 1.3 veröffentlicht: 62 Punkte im Artificial Analysis Intelligence Index, einen hinter Claude Opus 5 – aber zum Achtel des Preises von Claude Fable 5.1. Die beworbene Sparsamkeit stammt allerdings aus Metas eigener Messung, und die Open-Weights-Frage ist offener denn je.
Googles dritter Flash in sechs Wochen – plus ein Cyber-Modell
Gemini 3.8 Flash kostet gleich viel wie der Vorgänger – die Cyber-Variante gibt es nur für geprüfte Verteidiger. Das Frontier-Modell fehlt weiter.
Runway generiert Software, während du sie benutzt
Runway hat Solaris vorgestellt: ein System, das Software-Oberflächen nicht als Code ausführt, sondern in Echtzeit Bild für Bild neu rendert und dabei auf Klicks und Drags reagiert. Der Anbieter nennt es das erste «Interface World Model». Öffentlich verfügbar ist es nicht — nur auf Anfrage.
Googles KI-Übersichten zur Wahl: wenige Quellen, viel Blackbox
AlgorithmWatch hat 4'480 Suchanfragen zu drei deutschen Landtagswahlen ausgewertet. Das Ergebnis: Google zeigt KI-Übersichten bei Wahlfragen deutlich seltener, stützt sich auf sehr wenige Quellen und formuliert nicht immer neutral. Warum das auch für Schweizer Abstimmungen zählt.
Pentagon schaltet ChatGPT und Grok für 3 Millionen frei
Das US-Verteidigungsministerium hat ChatGPT Mil und Grok for Government auf GenAI.mil aufgeschaltet – neben Googles Gemini. 1,7 von 3 Millionen Beschäftigten nutzen es.
Nvidia steckt 3,5 Milliarden in MediaTek – ohne Aktienkauf
Nvidia hat 3,5 Milliarden US-Dollar in Wandelanleihen von MediaTek gesteckt – nicht in Aktien. Dafür baut der taiwanische Chipdesigner künftig Nvidias NVLink Fusion und den neuen Speicher NVHBM in kundenspezifische KI-Chips ein. Nvidia sichert sich so den Steckplatz, während Big Tech eigene Beschleuniger entwickelt.
Claude Fable 5.1: stärker beim Coden, günstiger im Betrieb
Anthropic hat Claude Fable 5.1 und Mythos 5.1 veröffentlicht: deutlich bessere Werte bei agentischem Coding und Recherche, dazu ein um 75 Prozent gesenkter Cache-Preis – doch bei voller Effort-Stufe rechnet Artificial Analysis vor, dass die Rechnung höher ausfällt als bei Opus 5.
Brüssel stuft ChatGPT als Suchmaschine ein
Die EU-Kommission hat ChatGPT als sehr grosse Online-Suchmaschine unter dem Digital Services Act eingestuft – als ersten KI-Chatbot überhaupt. Ausschlaggebend waren rund 159 Millionen monatliche Nutzer in der EU. Der DSA gilt in der Schweiz nicht, doch Bern schreibt gerade an einem Gesetz mit auffällig ähnlicher Logik.
Musk giesst Turbinenschaufeln selbst – KI-Strom 18 Monate früher
Elon Musk hat bestätigt, dass eine geheime SpaceX-Giesserei in Texas Gasturbinen-Schaufeln produzieren soll – damit Kraftwerke für KI-Rechenzentren bis zu 18 Monate früher ans Netz gehen. Genau solche Turbinen haben in den USA bereits eine Klage der NAACP und mehrere Gesundheitsstudien ausgelöst.
OpenAI kappt Cursor die GPT-Modelle – Stichtag 12. November
OpenAI beendet den Vertrag, der seine Modelle an das Programmierwerkzeug Cursor liefert – vorgeschlagenes Abschaltdatum ist der 12. November 2026. Grund ist nicht Cursor selbst, sondern der neue Eigentümer SpaceX. Für Entwicklerteams heisst das: gut zehn Wochen, um GPT-Modelle in Cursor zu ersetzen.
Google gibt KI-Agenten ein Wiki – damit sie aus Fehlern lernen
Ein Preprint von Google Research zeigt, wie KI-Agenten ihre Erfahrung in einem wachsenden Wiki festhalten und daraus bessere Anleitungen für sich selbst schreiben. In Tests stieg die Durchschnittsgenauigkeit von Gemini 3.5 Flash von 49,5 auf 68,1 Prozent.























