Google und die Konzernmutter Alphabet bündeln ihre KI-Arbeit in Google DeepMind und den Gemini-Modellen — und bringen sie über Suche, Android und Workspace direkt zu Millionen Schweizer Nutzerinnen und Nutzern. Diese Seite sammelt unsere Berichterstattung zu Modellen, Suchintegration und regulatorischen Auseinandersetzungen.
Mountain View, USA · gegründet 1998 · about.google
Nvidia-Server werden laut Bloomberg über 15 Prozent teurer
Grosse Nvidia-Kunden wurden laut Bloomberg informiert: Server mit Nvidias KI-Chips werden in vielen Fällen über 15 Prozent teurer. Grund sind die explodierenden Speicherpreise.
Anthropic lockert die 30-Tage-Pflicht – Daten bleiben beim Kunden
Anthropic entschärft seine umstrittene Speicherpflicht: Die 30 Tage bleiben, aber die Daten sollen künftig in der Cloud des Kunden liegen. Laut Reuters haben über 100 Kunden am System mitgebaut – Anthropic selbst hatte die Regel im eigenen Risk Report als «unpopulär» bezeichnet. Für Schweizer Firmen verschiebt sich damit die entscheidende Frage von «wie lange» zu «bei wem».
Waymo baut seinen eigenen Chip – Nvidia bleibt trotzdem drin
Alphabets Robotaxi-Tochter Waymo hat erstmals offengelegt, was im Kofferraum ihrer fahrerlosen Taxis steckt: einen selbst entwickelten 5-Nanometer-Chip mit über 1'000 TOPS. Er verarbeitet die Rohdaten von 13 Kameras, vier Lidar- und sechs Radar-Sensoren. Ein Bruch mit Nvidia ist es trotzdem nicht.
Google gibt Verlagen einen Knopf gegen den Traffic-Schwund
Google hat am 20. August einen einbettbaren Knopf für Verlage vorgestellt: Ein Klick macht die Website zur bevorzugten Quelle in Suche, AI Overviews und KI-Modus – und schickt die Lesenden sofort dorthin zurück, wo sie waren. Über 600'000 Quellen sind laut Google bereits markiert. Die Funktion ist global verfügbar, also auch in der Schweiz.
Anthropic will grösser an die Börse als SpaceX
Anthropic rechnet damit, mit seinem Börsengang das Rekordvolumen von SpaceX zu erreichen oder zu übertreffen – ein öffentliches Filing könnte schon Ende August kommen. Die kursierende Bewertung von zwei Billionen Dollar stammt allerdings von Investoren, nicht vom Unternehmen.
Luzern will den KI-Wildwuchs an den Schulen beenden
Eine einheitliche KI-Plattform für die städtischen Volksschulen: fobizz, für rund 45'000 Franken pro Jahr. Schluss mit privaten ChatGPT-Accounts.
Chip-Startup Etched: 21 Milliarden nach dem ersten Rack
Etched hat 700 Millionen Dollar zu einer Bewertung von 21 Milliarden aufgenommen — 26 Tage nach der letzten Runde. Der erste belieferte Kunde ist zugleich der Leadinvestor.
Google zahlt 10 Millionen für die Mails einer toten Airline
100 Millionen Mitarbeiter-Mails, 500 Millionen Teams-Chats, 175'658 Personaldossiers: Google ersteigert die Daten der eingestellten Spirit Airlines fürs KI-Training. Das Gericht hat die Genehmigung vertagt.
Bloomberg: Stripe kauft OpenRouter für über 7 Milliarden
Der Zahlungsdienstleister Stripe hat sich laut Bloomberg auf die Übernahme des KI-Gateways OpenRouter für über 7 Milliarden Dollar geeinigt – mehr als das Fünffache der Bewertung vom Mai. Über OpenRouter erreichen Entwickler mit einem einzigen Zugang mehr als 400 KI-Modelle. Offiziell angekündigt haben die beiden Firmen den Deal nicht.
Anthropic lief elf Monate ohne Bio-Filter – 133 Millionen Chats betroffen
Elf Monate lang liefen Anthropics blockierende Bio-Klassifizierer nicht auf den Human-Feedback-Plattformen – rund 50'000 Contractor und 133 Millionen Chats waren betroffen. Anthropic fand keinen klaren Missbrauch, stuft sein eigenes Risiko aber nachträglich höher ein.
Cursor gehört jetzt SpaceX – 60 Milliarden, alles in Aktien
SpaceX hat die Übernahme des KI-Coding-Startups Cursor am 14. August abgeschlossen – 60 Milliarden Dollar, vollständig in Aktien. Es ist die grösste Übernahme eines VC-finanzierten Startups aller Zeiten. Für Entwicklerteams in der Schweiz ändert sich damit nicht das Werkzeug, aber der Eigentümer im Vertrag.
Zwei Gesetze für KI: Der Bundesrat verspricht Koordination
Die Schweiz schreibt gleich zwei Gesetze, die generative KI betreffen: ein Plattformgesetz beim UVEK und eine KI-Regulierung beim EJPD. Nationalrätin Isabelle Chappuis warnte, generative KI könnte dazwischen durchfallen. Der Bundesrat antwortet – und nennt Ende 2026 als nächsten Meilenstein.























