Neue Modelle
Neue KI-Modelle, Releases, Benchmarks und Fähigkeiten – Claude, GPT, Gemini, Llama und mehr.
Die Frontier-Modelle im Überblick
An der Spitze konkurrieren wenige Familien: die GPT- und o-Serie von OpenAI, Claude Opus, Sonnet und Haiku von Anthropic, Google Gemini sowie Metas offene Llama-Modelle. Aus China drängen Qwen (Alibaba) und DeepSeek mit starker Leistung zu deutlich tieferen Kosten in den Markt, dazu kommen europäische Anbieter wie Mistral. Der Abstand zwischen geschlossenen Spitzenmodellen und offenen Alternativen ist in den letzten Monaten spürbar geschrumpft.
Die Schweiz hat mit Apertus ein eigenes, vollständig offenes Foundation-Modell: entwickelt von ETH Zürich und EPFL im Rahmen der Swiss AI Initiative, trainiert auf dem Alps-Supercomputer des CSCS und mit offengelegten Trainingsdaten. Apertus zielt nicht auf den Benchmark-Thron, sondern auf Transparenz, Mehrsprachigkeit und digitale Souveränität – ein Gegenmodell zu den geschlossenen Systemen der US-Konzerne.
Beim Vergleich lohnt der Blick hinter die Marketingfolien: Benchmarks wie MMLU, GPQA, SWE-bench oder LMArena geben Anhaltspunkte, sind aber anfällig für Überanpassung und Datenkontamination. Entscheidender sind in der Praxis Kontextfenster, Latenz, Preis pro Token, Multimodalität und Tool-Nutzung – und ob ein Modell bei deinen konkreten Aufgaben zuverlässig liefert, statt nur im Leaderboard zu glänzen.
Auf dieser Seite verfolgen wir alle relevanten Modell-Releases: neue Versionen der grossen Anbieter, offene Modelle aus Europa und China, die Fortschritte bei Apertus sowie ehrliche Einordnungen, welches Modell sich für welchen Einsatz eignet. Damit du bei jedem Launch weisst, ob er echten Fortschritt bringt oder nur eine neue Nummer im Namen trägt.























