KI-Forschung
Wissenschaftliche Durchbrüche, wichtige Papers und neue Architekturen aus der KI-Forschung.
Wissenschaftliche Durchbrüche, wichtige Papers und neue Architekturen aus der KI-Forschung.
OpenAIs neuer Test LifeSciBench prüft KI an 750 echten Aufgaben aus der Life-Science-Forschung. Das beste Modell löst nur 36 Prozent – ein nützlicher Dämpfer für überzogene Erwartungen an KI im Labor.
Das Startup Decart hat mit Oasis 3 ein Weltmodell vorgestellt, das fotorealistische Strassenszenen in Echtzeit erfindet – ein endloser Fahrsimulator, um selbstfahrende Autos auch mit seltenen Situationen zu trainieren. Noch fahren die Autos aber durch Wände.
Ein MIT-Spin-off namens Ferveret kühlt KI-Chips mit einem Trick aus der Kernreaktor-Physik – ganz ohne Wasser und mit deutlich weniger Strom. Im Test holte das System 35 Prozent mehr Rechenleistung aus derselben Energie.
Das Londoner Startup PhysicsX sammelt 300 Millionen Dollar bei einer Bewertung von 2,4 Milliarden. Seine «Large Physics Models» ersetzen tagelange physikalische Simulationen durch Berechnungen in Sekunden.
Forschende am MIT veröffentlichen ChartNet – einen offenen Datensatz mit über einer Million Diagrammen. Damit trainierte kleine Modelle schlagen viel grössere kommerzielle KI beim Lesen von Charts.
Das US-Startup Generalist AI sammelt 400 Millionen Dollar bei 2 Milliarden Bewertung. Geldgeber sind Nvidia, Bezos und Fei-Fei Li – das Ziel: eine KI, die in der echten Welt zupackt.
Microsofts neuer Quantenchip Majorana 2 verspricht 1000-fach mehr Stabilität und einen kommerziellen Quantencomputer schon 2029. Fachleute zweifeln, ob die Grundlage überhaupt belegt ist.
Google DeepMind kombiniert Gemini 3.1 Pro mit dem Lean-Compiler und löst neun ungelöste Erdős-Probleme, zwei davon seit 56 Jahren offen – für je ein paar Hundert Dollar.
An der zweiten Open Source AI Conference in Bern kündigt ETH-Forscher Imanol Schlag die kommende Apertus-Version mit deutlich mehr Schweiz-spezifischem Material an. Auch das Bundesgericht prüft den Einsatz.
Forschende der ETH Zürich und EPFL haben das Earth System Foundation Model vorgestellt – ein KI-Modell, das Wetter, Wasser und Boden gemeinsam versteht und selbst bei nur 3 Prozent Satellitendaten zuverlässige Vorhersagen liefert. Frei auf Hugging Face.
Die Stiftung Internet Archive Switzerland nimmt im Mai 2026 ihre Arbeit mit Sitz in St. Gallen auf und kooperiert mit der HSG, um sämtliche KI-Modelle zu archivieren. Eine zweite Initiative rettet bedrohte Archive weltweit.
CCP Games heisst seit dem 6. Mai 2026 Fenris Creations, ist unabhängig von Pearl Abyss – und hat Google DeepMind als Minderheits-Investor. Das KI-Labor will mit Eve Online Long-Horizon-Planning, Memory und Continual Learning trainieren.