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Regulierung & Ethik

KI-Politik, Governance, AI Safety und ethische Debatten – vom EU AI Act bis zur globalen KI-Regulierung.

Einordnung

Die Regeln, die den KI-Einsatz bestimmen

Der EU AI Act ist das weltweit erste umfassende KI-Gesetz und wirkt über den Marktzugang auch auf Schweizer Anbieter: Er verbietet bestimmte Praktiken, stuft Systeme nach Risiko ein und stellt harte Transparenz- und Dokumentationspflichten an Anbieter von General-Purpose-Modellen. Parallel arbeiten die USA über Executive Orders und das NIST AI Risk Management Framework, und der Europarat hat mit der KI-Konvention den ersten völkerrechtlich verbindlichen Vertrag vorgelegt.

Die Schweiz verzichtet bewusst auf ein KI-Spezialgesetz und setzt auf sektorale Anpassungen: Das revidierte Datenschutzgesetz (revDSG) regelt automatisierte Einzelentscheidungen, der EDÖB überwacht die Umsetzung, die FINMA hat Erwartungen an KI-Governance im Finanzsektor publiziert, und der Bundesrat hat 2025 entschieden, die Europaratskonvention zu unterzeichnen. Das SECO und das BAKOM koordinieren die bereichsübergreifende Strategie für Verwaltung und Wirtschaft.

Ethisch stehen konkrete Konflikte im Zentrum: Urheberrechtsklagen von Verlagen und Kreativen gegen OpenAI, Anthropic und Stability AI, Bias in Trainingsdaten, Deepfakes im Wahlkampf, der Umgang mit synthetischen Inhalten sowie die Frage, wer haftet, wenn ein Modell Schaden anrichtet. Diese Debatten sind keine Theorie – sie bestimmen, welche Produkte in der Schweiz und der EU überhaupt zulässig sind.

Auf dieser Seite ordnen wir die regulatorischen und ethischen Entwicklungen ein: neue Gesetzesstufen des EU AI Act, Entscheide von EDÖB und FINMA, wegweisende Gerichtsurteile zu Copyright und Datenschutz sowie die internationalen Governance-Initiativen von OECD, UNO und Europarat. Damit du weisst, was rechtlich gilt, bevor du KI in Produkt oder Prozess einbaust.