Anthropic hat Claude Security als Public Beta für Enterprise-Kunden gestartet. Das auf Opus 4.7 basierende Tool scannt Code-Repositories, validiert Schwachstellen und liefert Patch-Vorschläge – die direkt in Claude Code übernommen werden können. CrowdStrike, Microsoft Security, Palo Alto, SentinelOne, TrendAI und Wiz integrieren parallel Opus 4.7.
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Wenn Mythos die Offensive industrialisiert, ist Claude Security die Defensive – Anthropics Antwort auf die eigene Zero-Day-Welle und ein neuer Standard für Software-Security-Workflows in 2026.
Anthropic hat Claude Security als Public Beta für Claude-Enterprise-Kunden gestartet. Das auf Claude Opus 4.7 basierende Tool scannt Code-Repositories, validiert Schwachstellen mit einer Confidence-Bewertung und liefert direkt Patch-Vorschläge, die in Claude Code übernommen werden können.
Parallel integrieren CrowdStrike, Microsoft Security, Palo Alto Networks, SentinelOne, TrendAI und Wiz Opus 4.7 in ihre Security-Plattformen. Konsulting-Partner: Accenture, Deloitte, Infosys, PwC, BCG.
Eine frühere Forschungs-Preview (Februar 2026) wurde bei Hunderten Organisationen getestet. Das Tool funktioniert via claude.ai/security; Verfügbarkeit für Team und Max ist angekündigt, Datum offen.
Claude Security positioniert sich als «Antwort auf die Mythos-getriebene Bedrohungslage». Mythos – Anthropics zurückgehaltenes Cybersecurity-Modell – hatte zuvor beunruhigend schnell Zero-Days in OpenBSD und anderen Systemen gefunden (siehe Newsletter #7 zum Mythos-Breach). Die Logik dahinter: Wenn ein Modell Tausende Zero-Days findet, müssen Defensive-Teams ein vergleichbares Werkzeug haben – sonst kippt das Gleichgewicht von Angriff und Verteidigung dauerhaft.
Passend zum Schweizer Cybersec-Diskurs: Der Swisscom Cybersecurity Threat Radar 2026 vom 27. April warnte explizit vor KI-basierten Angriffen. Claude Security ist Teil der Antwort – aber CISOs sollten die Defensive nicht allein einem US-Anbieter überlassen.