NewsKategorienWissenNewsletter-ArchivEvents
AnmeldenKostenlos abonnieren
JEDEN MONTAG
Die wichtigsten KI-News der Woche — in 5 Minuten.

Der wöchentliche KI-Newsletter für die Schweiz. Kompakt, relevant, zero Bullshit. 5 Minuten lesen, 1 Woche informiert.

FOLGE UNS
LIXIG
NAVIGATION
KI NewsArchivNewsletter-ArchivAutorenÜber unsKontakt
KATEGORIEN
KI-ForschungKI-BusinessRegulierung & EthikKI in der SchweizKI-Tools & AppsNeue Modelle
WISSEN & REFERENZ
KI-GlossarKI-Events SchweizEvent einreichenLLM-VergleichSchweizer KI-StartupsFirmen & OrganisationenKI-Regulierung SchweizKI-Rechenzentren SchweizKI in der VerwaltungApertus in der Praxis
RECHTLICHES
ImpressumDatenschutzAGB
© 2026 Inoo GmbH · Altstätten SG · Schweiz
Ein Produkt von InooSwiss Made Software
HOME·NEWS·NEUE MODELLE

GPT-5.5 ist da – OpenAIs «Spud» denkt schneller und braucht weniger Tokens

Sechs Wochen nach GPT-5.4 legt OpenAI nach: GPT-5.5 soll das smarteste Modell des Unternehmens sein – mit doppeltem API-Preis, aber deutlich höherer Token-Effizienz.

Pascal Eugster
Pascal Eugster
GRÜNDER & ENTWICKLER
23. APRIL 2026
2 MIN. LESEZEIT
Handgezeichnete Skizze einer Kartoffelpflanze die aus einem Computerchip wächst mit Tachometer
Handgezeichnete Skizze einer Kartoffelpflanze die aus einem Computerchip wächst mit Tachometer
INHALT
01Das Modell mit dem Kartoffel-Codenamen02Schneller denken, weniger verbrauchen03Doppelter Preis, bessere Effizienz04Codex bekommt Browser-Zugriff05200 Partner haben vorgetestet06Schweiz-Kontext
INHALT
01Das Modell mit dem Kartoffel-Codenamen02Schneller denken, weniger verbrauchen03Doppelter Preis, bessere Effizienz04Codex bekommt Browser-Zugriff05200 Partner haben vorgetestet06Schweiz-Kontext
Inoo GmbH
Präsentiert & entwickelt von
kinewsletter.ch ist ein Projekt der Inoo GmbH

KI-Beratung und Softwareentwicklung aus dem St. Galler Rheintal.

inoo.ch →
DAS WICHTIGSTE IN KÜRZE

OpenAIs GPT-5.5 «Spud» ist schneller und token-effizienter als sein Vorgänger, verdoppelt aber den API-Preis – sechs Wochen nach GPT-5.4 ein Signal, dass das KI-Wettrüsten keine Pause kennt.

Das Modell mit dem Kartoffel-Codenamen

Am 23. April hat OpenAI GPT-5.5 veröffentlicht – intern unter dem Codenamen «Spud» entwickelt und wochenlang das am meisten diskutierte Modell auf Prediction Markets. Polymarket hatte die Wahrscheinlichkeit eines April-Releases zwischenzeitlich bei 78 Prozent gesehen, dann auf 45 Prozent gesenkt – und lag am Ende richtig mit dem Monat.

OpenAI nennt es sein «smartestes und intuitivstes Modell». Greg Brockman spricht von einem «echten Schritt in Richtung der Art von Computing, die wir für die Zukunft erwarten». Verfügbar ist GPT-5.5 ab sofort für Plus-, Pro-, Business- und Enterprise-Nutzer in ChatGPT und Codex. Der API-Zugang folgt in Kürze.

Schneller denken, weniger verbrauchen

Der Kern des Upgrades: GPT-5.5 ist laut OpenAI schneller und schärfer bei weniger Token-Verbrauch als GPT-5.4. Das Modell versteht Aufgaben schneller, plant mehrstufige Workflows eigenständiger und braucht weniger Nachfragen. Besonders stark sind die Verbesserungen in vier Bereichen: agentisches Coding, Computer Use, Wissensarbeit und wissenschaftliche Forschung. OpenAI sieht Potenzial bei der Wirkstoffentwicklung und der Unterstützung von Forschern.

Drei Varianten stehen bereit: Das Standard-Modell, eine Thinking-Variante für komplexere Aufgaben mit schnelleren, präziseren Antworten, und GPT-5.5 Pro für Pro-, Business- und Enterprise-Kunden mit zusätzlichen Qualitäts- und Latenzverbesserungen.

Doppelter Preis, bessere Effizienz

Die API-Preise verdoppeln sich gegenüber GPT-5.4: GPT-5.5 kostet $5 pro Million Input-Tokens (GPT-5.4: $2.50) und $30 pro Million Output-Tokens (GPT-5.4: $15). Cached Input bleibt günstig bei $0.50 pro Million. OpenAI argumentiert, dass die höhere Token-Effizienz den Preisanstieg kompensiert – gleiche Aufgabe, weniger Tokens, ähnliche Gesamtkosten.

Codex bekommt Browser-Zugriff

In Codex bringt GPT-5.5 ein erweitertes 400K-Kontext-Fenster und erstmals Browser-Zugriff: Der Coding-Agent kann nun Web-Apps bedienen, Seiten navigieren und Screenshots iterieren. Verfügbar für Plus, Pro, Business, Enterprise, Edu und Go-Pläne.

200 Partner haben vorgetestet

OpenAI betont die stärksten Sicherheitsmassnahmen bisher: Über 200 Early-Access-Partner haben das Modell vor dem Release getestet. Die Benchmarks zeigen laut Berichten eine 60 Prozent geringere Halluzinationsrate als der Vorgänger und Coding-Fähigkeiten auf dem Niveau erfahrener Ingenieure – mit einem MMLU-Score von 92,4 Prozent und 88,7 Prozent auf SWE-bench.

Schweiz-Kontext

GPT-5.5 ist für Schweizer ChatGPT-Nutzer mit Plus- oder Pro-Abo ab sofort verfügbar. Für Schweizer Unternehmen mit Enterprise-Plänen steht auch GPT-5.5 Pro bereit. OpenAIs Büro in Zürich arbeitet an Sicherheitsforschung und Modell-Evaluation – die verstärkten Cybersecurity-Guardrails vor dem API-Launch dürften von dieser Arbeit profitieren. Der verdoppelte API-Preis ist relevant für Schweizer Startups, die auf OpenAI-Modelle bauen.

Quellen

OpenAI: Introducing GPT-5.5↗ EXTERNER LINKTechCrunch: OpenAI releases GPT-5.5, bringing company closer to AI superapp↗ EXTERNER LINK9to5Mac: OpenAI upgrades ChatGPT and Codex with GPT-5.5↗ EXTERNER LINKFortune: OpenAI launches GPT-5.5 just weeks after GPT-5.4↗ EXTERNER LINK
FIRMEN IN DIESEM ARTIKEL
OpenAI
TEILEN
LinkedIn→X / Twitter→E-Mail→
KOSTENLOS ABONNIEREN
Diese News jeden Montag in dein Postfach?

WEITERLESENDas könnte dich auch interessieren.

Handgezeichnete Skizze einer Schneekugel mit Miniaturstadt, daneben ein Regiestuhl und ein Studiomikrofon, die Kugel in Blau akzentuiert
Handgezeichnete Skizze einer Schneekugel mit Miniaturstadt, daneben ein Regiestuhl und ein Studiomikrofon, die Kugel in Blau akzentuiert
NEUE MODELLE·28. OKTOBER 2026

Genie 4: Googles Weltmodell bekommt Ton und Dialoge

Google DeepMind hat Genie 4 vorgestellt, ein Weltmodell, das interaktive Szenen in Echtzeit erzeugt und erstmals Ton, Musik und Dialoge liefert. Zugang gibt es zunächst nur für ausgewählte Tester, Google-AI-Ultra-Abonnenten sollen bald folgen.

Handgezeichnete Skizze einer Werkbank mit drei Balkenwaagen unterschiedlicher Grösse, die mittlere leuchtet in Blau
Handgezeichnete Skizze einer Werkbank mit drei Balkenwaagen unterschiedlicher Grösse, die mittlere leuchtet in Blau
NEUE MODELLE·27. OKTOBER 2026

GPT-6.1 Terra: OpenAI halbiert den Preis seines Mittelklasse-Modells

OpenAI hat GPT-6.1 Terra vorgestellt, ein schnelleres und günstigeres Modell für Computerarbeit. Die API kostet 1 und 5 Dollar pro Million Token, auf Terminal-Bench 4.0 löst es 50,3 Prozent der Aufgaben. Der Messdienst Artificial Analysis bestätigt die Richtung.

Handgezeichnete Skizze eines Studiomikrofons auf Stativ mit Kopfhörern, Mischpult und Kabel; das Mikrofon leuchtet in Blau
Handgezeichnete Skizze eines Studiomikrofons auf Stativ mit Kopfhörern, Mischpult und Kabel; das Mikrofon leuchtet in Blau
NEUE MODELLE·25. OKTOBER 2026

Block zeigt Dessa: Sprachmodell, das lokal zuhört und redet

Jack Dorseys Firma Block hat Dessa vorgestellt, ein Sprachmodell, das laut eigenen Angaben nur mit menschlicher Sprache trainiert wurde und lokal auf einem MacBook läuft. Es hört und spricht gleichzeitig, ist aber nicht öffentlich verfügbar.

Handgezeichnete Skizze einer Bergsternwarte mit grossem Messingteleskop, Sternkarte und Laterne; das Teleskop leuchtet in Blau
Handgezeichnete Skizze einer Bergsternwarte mit grossem Messingteleskop, Sternkarte und Laterne; das Teleskop leuchtet in Blau
NEUE MODELLE·25. OKTOBER 2026

Kimi K3.1 Pro: Platz 4 im Ranking, Ausgabe halb so teuer

Moonshot AI hat Kimi K3.1 Pro vorgestellt: Im unabhängigen Ranking von Artificial Analysis landet das Modell auf Platz 4, hinter Claude Opus 5.5. Die Ausgabe kostet halb so viel wie bei Opus, die Gewichte sollen bis zum 4. November folgen.

Handgezeichnete Skizze eines Feuersteins, an dem ein Stahl Funken auf Zunder schlägt, auf einer Werkbank; Funken und Feuerstein leuchten in Blau
Handgezeichnete Skizze eines Feuersteins, an dem ein Stahl Funken auf Zunder schlägt, auf einer Werkbank; Funken und Feuerstein leuchten in Blau
NEUE MODELLE·22. OKTOBER 2026

Flint: Offenes Coding-Modell läuft auf dem Laptop

Das Start-up Recursive veröffentlicht Flint, ein offenes Coding-Modell mit 40 Milliarden Parametern, das auf einem Laptop läuft. Recursive sagt, ein automatisiertes Forschungssystem habe fast jeden Entwicklungsschritt übernommen. Die Benchmark-Zahlen stammen vom Hersteller.

Alter Stahl-Aktenschrank mit offenen Schubladen voller Lochkarten, daneben eine Werkbank mit Lochkartenstapel, Lötkolben und kleiner Platine; der Schrank ist elektroblau gefüllt.
Alter Stahl-Aktenschrank mit offenen Schubladen voller Lochkarten, daneben eine Werkbank mit Lochkartenstapel, Lötkolben und kleiner Platine; der Schrank ist elektroblau gefüllt.
NEUE MODELLE·21. OKTOBER 2026

GPT-6.1 Sol migriert COBOL: OpenAI meldet 86,6 %

OpenAI hat zwei neue Evals für selten genutzte Programmiersprachen vorgestellt, MultiLangBench und eine COBOL-Migration. Laut eigenen Angaben schafft GPT-6.1 Sol 86,6 % bei niedrigem Reasoning-Aufwand, GPT-5.6 Sol kommt auf 5,4 %. Das Eval-Setup ist auf GitHub öffentlich, die Zahlen stammen aber von OpenAI selbst.

Mehr aus Neue Modelle →