Microsoft
Microsoft bringt KI über Copilot in Windows, Office und Azure — und damit in die Werkzeuge, mit denen der Grossteil der Schweizer KMU ohnehin arbeitet. Dazu kommt die enge, immer wieder neu verhandelte Verbindung zu OpenAI. Hier findest du alle Artikel zu Copilot, Azure AI und den Verschiebungen im Verhältnis der beiden Firmen.
Redmond, USA · gegründet 1975 · www.microsoft.com
Nvidia-Server werden laut Bloomberg über 15 Prozent teurer
Grosse Nvidia-Kunden wurden laut Bloomberg informiert: Server mit Nvidias KI-Chips werden in vielen Fällen über 15 Prozent teurer. Grund sind die explodierenden Speicherpreise.
Anthropic lockert die 30-Tage-Pflicht – Daten bleiben beim Kunden
Anthropic entschärft seine umstrittene Speicherpflicht: Die 30 Tage bleiben, aber die Daten sollen künftig in der Cloud des Kunden liegen. Laut Reuters haben über 100 Kunden am System mitgebaut – Anthropic selbst hatte die Regel im eigenen Risk Report als «unpopulär» bezeichnet. Für Schweizer Firmen verschiebt sich damit die entscheidende Frage von «wie lange» zu «bei wem».
Anthropic will grösser an die Börse als SpaceX
Anthropic rechnet damit, mit seinem Börsengang das Rekordvolumen von SpaceX zu erreichen oder zu übertreffen – ein öffentliches Filing könnte schon Ende August kommen. Die kursierende Bewertung von zwei Billionen Dollar stammt allerdings von Investoren, nicht vom Unternehmen.
Zero Data Retention: OpenAI kontert Anthropics 30-Tage-Logs
OpenAI hält Zero Data Retention auch für seine stärksten Modelle aufrecht und zeigt mit «Private Safety Processing» erstmals, wie Missbrauch über mehrere Gespräche hinweg erkannt werden soll – ohne dass Mitarbeitende je Kundeninhalte sehen. Anthropic geht den umgekehrten Weg und speichert bei seinen fähigsten Modellen 30 Tage lang. Für Schweizer Kanzleien, Banken und Spitäler ist das der Unterschied zwischen «geht» und «geht nicht».
Chip-Startup Etched: 21 Milliarden nach dem ersten Rack
Etched hat 700 Millionen Dollar zu einer Bewertung von 21 Milliarden aufgenommen — 26 Tage nach der letzten Runde. Der erste belieferte Kunde ist zugleich der Leadinvestor.
SoftBank steckt 200 Millionen in Zürcher Bagger-KI
Das ETH-Spin-off Gravis Robotics rüstet bestehende Bagger von Caterpillar bis Volvo zu autonomen Maschinen um – und ist nach der grössten Series A der Baurobotik-Geschichte eine Milliarde Dollar wert.
Google zahlt 10 Millionen für die Mails einer toten Airline
100 Millionen Mitarbeiter-Mails, 500 Millionen Teams-Chats, 175'658 Personaldossiers: Google ersteigert die Daten der eingestellten Spirit Airlines fürs KI-Training. Das Gericht hat die Genehmigung vertagt.
Fünf Tage bis zum Exploit: KI-Agent knackt Snowflakes Jira
Wiz' autonomer Red Agent fand eine kritische Lücke in einem öffentlichen Snowflake-Repo — fünf Tage, nachdem sie live ging — nutzte sie aus und erbeutete ein internes Jira-Token. Ob GitHub Copilot sie mitverursacht hat, ist zwischen Wiz und GitHub umstritten.
Microsoft räumt Copilot auf – ab 18. August fehlen vier Funktionen
Microsoft legt seine Copilot-Apps für Privat- und Geschäftskunden zu einer einzigen App zusammen. Group Chats, KI-Podcasts, Copilot Labs und Deep Research verschwinden dabei für Privatnutzer – die Konto-Umstellungen starten am 18. August 2026. Wer Inhalte behalten will, muss sie vorher herunterladen.
ChatGPT Business: 125 Dollar für fünfmal mehr Nutzung
OpenAI baut eine zweite Preisstufe in ChatGPT Business ein: Premium Seats für 125 US-Dollar pro Nutzer und Monat, 100 Dollar bei Jahresabrechnung. Dafür gibt es fünfmal mehr Nutzung und kein Fünf-Stunden-Limit mehr; die Standard-Plätze bleiben bei 25 Dollar. Für ein KMU mit zehn Plätzen heisst das je nach Mischung bis zu 80 Prozent höhere Kosten – und die Frage, wer den teuren Platz wirklich braucht.
Nvidia sammelt 500 Milliarden – und bürgt für seine eigenen Chips
Nvidia will mit sechs Wall-Street-Häusern über 500 Milliarden Dollar für KI-Rechenzentren mobilisieren – und garantiert dafür bis zu 25 Prozent des Restwerts seiner eigenen Chips. Warum das die Kritik an der Kreislauf-Finanzierung nicht beendet, sondern formalisiert. Und weshalb es deine Pensionskasse etwas angeht.
OpenAI gibt GPT-5.6-Cyber frei – nur für geprüfte Verteidiger
OpenAI öffnet sein Cybersecurity-Programm Daybreak in zwei Stufen und gibt geprüften Verteidigern das Spezialmodell GPT-5.6-Cyber. Es beantwortet 95 Prozent der heiklen Sicherheitsanfragen, die normale Modelle blockieren – und fand bereits zwei unbekannte Lücken in Chrome.























