Microsoft

Microsoft bringt KI über Copilot in Windows, Office und Azure — und damit in die Werkzeuge, mit denen der Grossteil der Schweizer KMU ohnehin arbeitet. Dazu kommt die enge, immer wieder neu verhandelte Verbindung zu OpenAI. Hier findest du alle Artikel zu Copilot, Azure AI und den Verschiebungen im Verhältnis der beiden Firmen.

Redmond, USA · gegründet 1975 · www.microsoft.com

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Handgezeichnete Skizze einer blauen Lupe über einem gestempelten Dokument auf einem Schreibtisch, daneben Stempel und Ablage
REGULIERUNG & ETHIK·6. OKTOBER 2026

OpenAI markiert ChatGPT-Texte in der EU unsichtbar

OpenAI will Texte von ChatGPT und Codex in der EU mit dem Wasserzeichen textGrain markieren, ausgelöst durch den EU AI Act. Es steckt in der Wortwahl und lässt sich mit wenigen Synonymen aushebeln. Wir ordnen ein, was das für die Schweiz heisst.

Handgezeichnete Illustration zum Artikel «Microsoft-Report 2026: KI gibt Angreifern einen Vorsprung», kinewsletter.ch Stil
KI-TOOLS & APPS·3. OKTOBER 2026

Microsoft-Report 2026: KI gibt Angreifern einen Vorsprung

Microsoft zeigt im Digital Defense Report 2026, dass Angreifer KI für Aufklärung, Social Engineering und Malware nutzen. Behörden sind mit 27 Prozent (Vorjahr: 17 Prozent) der meistbetroffene Sektor. Auch das Schweizer BACS beobachtet KI-personalisierte Phishing-Angriffe.

Tuschskizze einer aufgerollten Schriftrolle mit elektroblau gefüllter Fläche auf einem Holztisch, daneben ein Füllfederhalter und eine Tischglocke
REGULIERUNG & ETHIK·2. OKTOBER 2026

KI-Chefs unterschreiben freiwilligen «Super Intelligence»-Accord

Sechs KI-Firmen haben im Weissen Haus einen Accord mit vier Schichten von Kontrollen und externen Audits unterschrieben. Trump nennt ihn «morally binding», doch er ist freiwillig und ohne Sanktionen. Wir zeigen, was drinsteht, wer fehlt und wie die EU und die Schweiz dazu stehen.

Tuschskizze einer blauen Sprechblase mit drei Punkten, die über einem Schreibtisch mit Laptop und Wecker schwebt
KI-TOOLS & APPS·30. SEPTEMBER 2026

OpenAI Dots: Agenten für Pro-Kunden, aber nicht in der Schweiz

OpenAI lanciert mit «Dots» always-on Agenten mit Avatar, die auf eigenen Cloud-Computern für dich weiterarbeiten. Im Hintergrund lesen sie standardmässig nur, aktive Aufgaben steuerst du über Custom Rules. Pro-Abos in der Schweiz sind vom Start ausgeschlossen, Business Premium ist dabei.

Tuschskizze eines offenen Aktenschranks, dessen Schublade voller elektroblauer Dokumente ist, daneben Stempel und Büroklammern
KI-TOOLS & APPS·30. SEPTEMBER 2026

ChatGPT wird zum Büro: Space, Pages und Pro 500 für 500 Dollar

OpenAI baut ChatGPT am DevDay zur Arbeitsumgebung um: Space, Pages, Plug-ins mit Seitenleisten-Panels und Automationen. Laut OpenAI nutzen 1,2 Milliarden Menschen ChatGPT pro Woche. Für die Schweiz zählt: Die Agenten «Dots» starten für Pro-Nutzer nicht hier.

Tuschskizze eines offenen Tresors mit elektroblauer Tür, davor Bücherstapel und Münzen
KI-BUSINESS·30. SEPTEMBER 2026

Anthropic-Prospekt: 4,6 Mrd. Umsatz, 518 Mrd. Verpflichtungen

Der durchgesickerte S-1 von Anthropic zeigt 4,6 Milliarden Dollar Umsatz 2025, einen operativen Verlust von über 8 Milliarden und 518 Milliarden an Rechenzusagen. Wir klären, was eingereicht und was geleakt ist, und ordnen Kundenkonzentration und Risikofaktoren für Schweizer Firmen ein.

Tuschskizze einer Wendeltreppe aus Zahnrädern und Platinen mit einem blau gefüllten Zahnrad im Zentrum
KI-FORSCHUNG·29. SEPTEMBER 2026

22 KI-Forschende warnen vor einer «Intelligenzexplosion»

Geoffrey Hinton, Yoshua Bengio und OpenAI-Forschungschef Jakub Pachocki warnen in einem Papier vor einer Intelligenzexplosion. Automatisierte KI-Forschung könnte Jahre an Fortschritt in Monate pressen, die Politik brauche Einblick. Kritiker sehen auch Eigeninteresse der Labors.

Tuschskizze eines Tresors und eines verschlossenen Gitterkäfigs mit Roboterarm auf einer Werkbank, der Käfig in Elektroblau
KI-BUSINESS·29. SEPTEMBER 2026

Nvidia baut den Not-Aus für KI-Agenten in den Chip

Nvidia lanciert die «Open Agent Safety Platform»: Die quelloffene Runtime OpenShell bekommt mit Sentry einen Hardware-Wächter auf BlueField-4-DPUs, der regelverletzende Agenten laut Nvidia in Millisekunden isoliert. Über 100 Partner sind dabei, OpenAI fehlt. Gegen Prompt Injection hilft der Wächter nur bedingt.

Handgezeichnete Skizze einer grossen blauen Stoppuhr neben einem Münzstapel und Zahnrädern, dahinter Tempo-Linien
NEUE MODELLE·29. SEPTEMBER 2026

Sonnet 5.5: 30 % schneller zum gleichen Preis wie Sonnet 5

Anthropic bringt Claude Sonnet 5.5: mehr als 30 % schneller und laut Anthropic bis zu 30 % günstiger pro Aufgabe, bei unverändertem Token-Preis. Auf mehreren Benchmarks liegt es nur knapp hinter Opus 5.5. Wir zeigen, wo der Haken liegt und wann sich der Wechsel lohnt.

Illustration eines Stromzählers mit blauer Skala über drei Briefkästen, kinewsletter.ch Stil
KI-TOOLS & APPS·27. SEPTEMBER 2026

Microsoft teilt Copilot auf – Agenten kosten jetzt pro Aufgabe

Microsoft gliedert Copilot in Home, Code und Autopilot – und rechnet Agenten neu pro Nutzung ab. Ein Copilot Credit kostet 0.01 Dollar, eine grössere Cowork-Aufgabe über 1500 Credits. Was das für bestehende Lizenzen und Schweizer KMU bedeutet.

Illustration einer Briefkastenreihe mit einer offenen Tür und Schlüsselbund im Schloss, kinewsletter.ch Stil
REGULIERUNG & ETHIK·24. SEPTEMBER 2026

Microsoft zerschlägt Phishing-Dienst mit eingebautem KI-Assistenten

Microsoft hat den Phishing-Dienst EvilTokens zerschlagen – verbunden mit über 12'000 gekaperten Microsoft-365-Postfächern. Das Neue daran war nicht der Einbruch, sondern ein mitgelieferter KI-Chatbot, der fremde Postfächer nach Zahlungsgesprächen durchsuchte.

Illustration eines Globus mit einem Fragebogen und Checkboxen, kinewsletter.ch Stil
REGULIERUNG & ETHIK·24. SEPTEMBER 2026

Der besorgte Westen: Viel KI-Nutzung, noch mehr Skepsis

Gallup und Microsoft haben die ersten 37 Länder einer weltweiten KI-Studie veröffentlicht: In 34 davon überwiegen die positiven Gefühle. Die grosse Ausnahme sind die USA, wo sich 74 Prozent der KI-bewussten Erwachsenen sorgen – ausgerechnet dort, wo am meisten genutzt wird. Innerhalb dieser Länder gilt allerdings das Gegenteil: Wer täglich mit KI arbeitet, sorgt sich am wenigsten.