ETH Zürich
Die ETH Zürich ist zusammen mit der EPFL das Zentrum der Schweizer KI-Forschung — von Apertus über die Swiss AI Initiative bis zu einer ganzen Reihe von Spin-offs, die heute eigene Firmen sind. Diese Seite bündelt unsere Berichterstattung zu Forschung, Modellen und Ausgründungen.
Zürich, Schweiz · gegründet 1855 · ethz.ch
DeepMind markiert KI-Proteine: 100 % Detektion, Funktion bleibt
Google DeepMind hat in Nature SynthID Bio vorgestellt, ein Wasserzeichen für KI-designte Proteine. Laut Paper erkennt es Sequenzen mit 100 % Trefferquote bei 0,1 % Fehlalarm, ohne die Funktion zu stören. Entfernbar ist es aber trotzdem.
Roboter können 74 % der körperlichen Aufgaben, rentabel sind 0.3 %
Anthropic hat gemessen, welche körperlichen Aufgaben Roboter heute übernehmen könnten: 74 %, das sind 34 % der Arbeitszeit. Kostengünstiger als Menschen sind sie aber nur bei 0.3 %. Bei heutigen Preistrends dauert es rund 40 Jahre bis 10 %.
AMD kauft Fei-Fei Lis World Labs für 8,2 Milliarden Dollar
AMD übernimmt das World-Model-Startup von Fei-Fei Li für rund 8,2 Milliarden Dollar in Aktien. Li wird Chief Scientist bei AMD. Der Kauf zielt auf Nvidias Cosmos und betrifft auch die Robotik-Simulation, die in der Schweiz eine Rolle spielt.
Stanford steckt GPT-6 Astra direkt in einen Haushaltsroboter
Forschende aus Stanford und Caltech streichen bei ihrem Roboter die gelernte Steuerungsschicht und lassen ein Sprachmodell direkt die Bewegungsbefehle aussuchen. Was das taugt – und was die Demo verschweigt.
Claude findet ein neues Enzymsystem – in 21 Stunden
Anthropic hat ein eigenes Biologie-Labor in der Bay Area – und Claude-Agenten fanden darin ein unbeschriebenes Enzymsystem, das an CRISPR erinnert. Laut Anthropic in 21 Stunden, mit rund 950 Agenten.
OpenAIs Mathe-Beirat darf alles – nur nicht bremsen
OpenAI setzt ein unabhängiges Mathematik-Gremium am Institute for Advanced Study ein – ausgelöst vom eigenen Modell, das neben Navier–Stokes über 100 weitere offene Probleme gelöst haben will. Der Beirat darf ungefragt beraten und öffentlich widersprechen, nur das Tempo nicht bremsen. Mit Martin Hairer sitzt ein EPFL-Professor darin, der die kritische Fields-Medaillen-Erklärung mitunterzeichnet hat.
600-Milliarden-Modell für einen Dollar pro Million Token
StepFun hat am 20. September 2026 Step 5 Preview gestartet: ein Sparse-MoE-Modell mit rund 600 Milliarden Parametern, 1 Million Token Kontext und einem Listenpreis von 1 US-Dollar pro Million Input-Token. Die Gewichte sollen am 15. Oktober offengelegt werden.
25 Fields-Medaillen-Träger: KI-Labore beschädigen die Mathematik
25 Träger der Fields-Medaille werfen den KI-Firmen in einer gemeinsamen Deklaration vor, mathematische Probleme als Benchmark zu missbrauchen und dabei die Wissenschaft selbst zu beschädigen. Vier der 25 lehren an Schweizer Hochschulen – darunter Alessio Figalli an der ETH Zürich und Maryna Viazovska an der EPFL. Und die Warnung endet nicht bei der Mathematik.
Sakana teilt Fugu auf: ein Modell, das andere Modelle dirigiert
Sakana AI hat Fugu Max und Fugu Ultra v2 veröffentlicht. Beide sind keine klassischen Sprachmodelle, sondern gelernte Dirigenten, die Aufgaben auf einen Pool anderer Modelle verteilen. Fugu Max kostet 2 US-Dollar pro Million Input-Token – und die Schweiz fällt nicht unter den EU-Ausschluss.
Ein Rücktritt bei Anthropic bringt die Untergangsdebatte ins Abendprogramm
Ein Anthropic-Forscher kündigt öffentlich und warnt vor sich selbst verbessernder KI – zwei Tage später läuft das Thema auf CNN, Fox News und bei Joe Rogan. Was belegt ist, was Interessenpolitik, und wo die Schweiz steht.
DeepSeek macht KI-Agenten radikal billiger – mit einem Speichertrick
DeepSeeks neues Modell V4.1-Flash braucht nur noch ein Viertel Speicher – und schlägt auf einem Coding-Benchmark knapp Claude Opus 5. Die Gewichte stehen unter MIT-Lizenz.
USA werfen sechs chinesischen KI-Firmen Modell-Diebstahl vor
NSA, CISA und FBI benennen DeepSeek, Moonshot AI, Alibaba, MiniMax, StepFun und Z.AI: Sie sollen seit Ende 2024 Milliarden Tokens aus Claude, GPT, Gemini und Grok abgeschöpft haben.























