Apertus 1.5: Die Schweiz gibt ihrem offenen KI-Modell Augen
ETH, EPFL und das CSCS haben Apertus 1.5 veröffentlicht – das vollständig offene Schweizer Sprachmodell versteht jetzt Bilder, denkt in einem Reasoning-Modus mit und merkt sich viermal mehr Kontext. Alles unter Apache 2.0, alles nachvollziehbar.
Festool setzt auf ein KI-Betriebssystem für Ingenieure – die These dahinter
Der Werkzeughersteller Festool rollt das «APEX AI OS» des Startups Sphere Energy firmenweit aus. Spannender als das Produkt ist die These dahinter: Nicht bei Chatbots, sondern bei den eigenen Industriedaten liegt der eigentliche KI-Vorsprung – mit dem nötigen kritischen Blick auf die Anbieter-Zahlen.
Zürich kämpft für eine schlanke KI-Regulierung
Während die EU mit dem AI Act streng reguliert, wirbt der Kanton Zürich für einen möglichst schlanken Weg. Regierungspräsidentin Carmen Walker Späh erklärt, warum zu strenge Regeln den Standort gefährden – und welche Rolle das offene Schweizer Modell Apertus spielt.
Die Schweiz ist Deep-Tech-Weltmeister
Die Schweiz investiert einen grösseren Anteil ihres Risikokapitals in Deep Tech als jedes andere Land – vor China und den USA. Das zeigt der Swiss Deep Tech Report 2026. ETH und EPFL gelten als Europas führende Talentschmiede für neue Tech-Firmen.
Mistral: 3 Milliarden für Europas KI-Hoffnung
Das französische KI-Labor Mistral verhandelt laut Bloomberg über eine neue Finanzierungsrunde von rund 3 Milliarden Euro – bei einer Bewertung von etwa 20 Milliarden. Das wäre fast eine Verdoppelung in weniger als einem Jahr und ein wichtiges Signal für die europäische KI-Souveränität.
Türkei pumpt 10 Milliarden in KI – und will 2030 vorne sein
Die Türkei will mit mindestens 10 Milliarden Dollar zur KI-Macht aufsteigen. Präsident Erdogan stellte einen nationalen KI-Aktionsplan für 2026 bis 2030 vor – mit Rechenzentren, einer nationalen Datenbibliothek und 110'000 neuen Fachkräften. Ein Kontrast zum dezentralen Schweizer Weg.
Ein Humanoide alle 15 Minuten: Chinas Roboter-Börsenwelle
Der chinesische Roboterbauer EngineAI hat zwei Jahre nach seiner Gründung vertraulich einen Börsengang in Hongkong beantragt. In seiner neuen Fabrik läuft alle 15 Minuten ein humanoider Roboter vom Band. EngineAI ist Teil einer ganzen Welle chinesischer Roboter-Börsengänge.
Was passiert, wenn Millionen KI-Agenten aufeinandertreffen?
Google DeepMind startet mit Partnern einen Förderaufruf über 10 Millionen Dollar, um die Sicherheit von Multi-Agenten-Systemen zu erforschen. Die Sorge: Wenn Millionen autonome KI-Agenten gleichzeitig interagieren, drohen Betrug, Cyberangriffe und Prompt Injections im grossen Stil.
Generalist AI: 400 Millionen für Roboter, die dazulernen
Das US-Startup Generalist AI sammelt 400 Millionen Dollar bei 2 Milliarden Bewertung. Geldgeber sind Nvidia, Bezos und Fei-Fei Li – das Ziel: eine KI, die in der echten Welt zupackt.
Majorana 2: Microsofts Quantensprung mit Fragezeichen
Microsofts neuer Quantenchip Majorana 2 verspricht 1000-fach mehr Stabilität und einen kommerziellen Quantencomputer schon 2029. Fachleute zweifeln, ob die Grundlage überhaupt belegt ist.
DeepSeek sammelt 7,4 Milliarden – und bleibt offen
Das chinesische KI-Start-up DeepSeek holt in seiner ersten Finanzierungsrunde rund 7,4 Milliarden Dollar – bei knapp 60 Milliarden Bewertung. Mit dabei: Tencent, CATL und ein staatlicher KI-Fonds.
SoftBank steckt bis zu 75 Milliarden Euro in KI-Rechenzentren in Frankreich
SoftBank kündigt Europas grösste KI-Infrastruktur-Investition an: bis zu 75 Milliarden Euro für 5 Gigawatt Rechenleistung in Frankreich. Ein Signal im Ringen um digitale Souveränität – das auch die Schweiz verfolgt.























