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Generalist AI: 400 Millionen für Roboter, die dazulernen

Das US-Startup Generalist AI sammelt 400 Millionen Dollar bei 2 Milliarden Bewertung. Geldgeber sind Nvidia, Bezos und Fei-Fei Li – das Ziel: eine KI, die in der echten Welt zupackt.

Pascal Eugster
Pascal Eugster
GRÜNDER & ENTWICKLER
5. JUNI 2026
2 MIN. LESEZEIT
Handgezeichnete Skizze eines elektroblauen Roboterarms, der ein Tuch faltet, daneben Zahnraeder und eine Lupenlampe auf einer Werkbank
Handgezeichnete Skizze eines elektroblauen Roboterarms, der ein Tuch faltet, daneben Zahnraeder und eine Lupenlampe auf einer Werkbank (Dark Mode)
INHALT
01Geld von Nvidia, Bezos und Fei-Fei Li02Roboter, die nicht aufgeben03Das Wettrennen um die «physische» KI
INHALT
01Geld von Nvidia, Bezos und Fei-Fei Li02Roboter, die nicht aufgeben03Das Wettrennen um die «physische» KI
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DAS WICHTIGSTE IN KÜRZE

Das Wettrennen um «physische» KI gewinnt an Fahrt – und Robotik-Standorte wie Zürich schauen genau hin.

Das US-Startup Generalist AI hat in einer neuen Finanzierungsrunde 400 Millionen Dollar eingesammelt und wird damit mit 2 Milliarden Dollar bewertet. Das Ziel des Unternehmens klingt gross: eine künstliche Intelligenz, die nicht nur redet, sondern in der echten Welt zupackt.

Geld von Nvidia, Bezos und Fei-Fei Li

Angeführt wurde die Runde von Radical Ventures, mit dabei waren 8VC, Union Square Ventures und Hanabi Capital. Auch zwei prominente Namen stockten auf: der Chip-Riese Nvidia und Bezos Expeditions, die Investmentfirma von Amazon-Gründer Jeff Bezos. Dazu kommen Tech-Grössen wie Zoom-Chef Eric Yuan, Xiaomi-Mitgründer Lin Bin und die KI-Pionierin Fei-Fei Li.

Gegründet wurde Generalist AI von Pete Florence, einem früheren Senior-Forscher bei Google DeepMind. Im Team sitzen Chefwissenschaftler Andy Zeng und Technikchef Andrew Barry, der zuvor beim Roboter-Hersteller Boston Dynamics arbeitete.

Roboter, die nicht aufgeben

Im April stellte das Unternehmen sein Basismodell GEN-1 vor – eine Art Gehirn für Roboter. Der entscheidende Unterschied zu starren Maschinen: GEN-1 passt sich an. Wenn ein Greifarm ein weiches Teil verformt, ein Gegenstand wegrutscht oder sich das Licht plötzlich ändert, würde ein klassischer Roboter mit festen Regeln scheitern. Ein lernendes System korrigiert sich und versucht es erneut – so, wie es auch ein Mensch täte.

Das Lieblingsbeispiel der Firma: ein T-Shirt falten. Das landet nie zweimal gleich in der Hand. Genau solche Aufgaben sind für heutige Roboter erstaunlich schwer.

Das Wettrennen um die «physische» KI

Generalist AI spricht offen von physischer AGI – einer KI, die universell in der echten Welt handeln kann. Damit ist die Firma nicht allein: Konkurrenten wie Physical Intelligence verfolgen ähnliche Ziele. Nvidia wettet darauf, dass diese Verschmelzung von KI und Robotik zur nächsten Billionen-Dollar-Industrie wird.

Für die Schweiz ist das Thema näher, als es scheint: Der Raum Zürich gilt als einer der weltweit führenden Robotik-Standorte, ETH-Spin-offs wie ANYbotics mischen vorne mit. Wer dem Werkplatz Schweiz Robotik beibringen will, schaut genau auf solche Modelle.

Quellen

SiliconANGLE – Generalist AI raises $400M at $2B valuation to build general intelligence for robotics↗ EXTERNER LINKGeneralist AI – Accelerating the Next Phase of Physical AI (offizieller Blog)↗ EXTERNER LINKSilicon Republic – Nvidia, Fei-Fei Li back Generalist’s $400m round to scale AI robotics↗ EXTERNER LINK
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