Nvidia

Nvidia liefert die GPUs, auf denen praktisch jedes grosse KI-Modell trainiert wird — und bestimmt damit Tempo und Preis der ganzen Branche. Für die Schweiz ist der Konzern doppelt relevant: als Engpass beim Ausbau der Rechenzentren und als Taktgeber der Hardwarekosten.

Santa Clara, USA · gegründet 1993 · www.nvidia.com

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Illustration von Tresortür mit blauem Handrad, Aktenstapel und Schreibtischlampe, kinewsletter.ch Stil
KI-BUSINESS·2. SEPTEMBER 2026

Nvidia steckt 3,5 Milliarden in MediaTek – ohne Aktienkauf

Nvidia hat 3,5 Milliarden US-Dollar in Wandelanleihen von MediaTek gesteckt – nicht in Aktien. Dafür baut der taiwanische Chipdesigner künftig Nvidias NVLink Fusion und den neuen Speicher NVHBM in kundenspezifische KI-Chips ein. Nvidia sichert sich so den Steckplatz, während Big Tech eigene Beschleuniger entwickelt.

Illustration eines Wasserturms hinter einem Maschendrahtzaun mit Vorhängeschloss und Strommasten, kinewsletter.ch Stil
REGULIERUNG & ETHIK·28. AUGUST 2026

118 Firmen warnen vor KI-Angriffen – und verkaufen die Lösung

OpenAI, Anthropic, Google, Microsoft, SAP und über hundert weitere Firmen warnen in einem offenen Brief vor KI-gestützten Angriffen auf Spitäler, Wasserwerke und Internet-Infrastruktur. Der Brief nennt weder Frist noch Betrag – bewirbt aber Produkte, die die Unterzeichner selbst verkaufen.

Illustration eines offenen Serverschranks mit Kabelbündel und einer Platine auf einem Wartungswagen, kinewsletter.ch Stil
NEUE MODELLE·28. AUGUST 2026

Chinas GLM-5.3-Flash läuft ohne Nvidia – und trägt MIT-Lizenz

Z.ai hat GLM-5.3-Flash freigegeben: 320 Milliarden Parameter unter MIT-Lizenz, drei Punkte hinter dem grossen Schwestermodell – zum Siebtel des Preises. Die ganze Testphase lief auf chinesischen Chips. Was daran belegt ist und was nicht.

Illustration einer verpackten Transportkiste auf einer Palette vor Serverregalen in einer Lagerhalle, kinewsletter.ch Stil
KI-BUSINESS·28. AUGUST 2026

Nvidia soll Hugging Face für 12,9 Milliarden kaufen

Laut einem Bericht des Fachdienstes The Information hat Nvidia zugestimmt, die Open-Source-Plattform Hugging Face für 12,9 Milliarden Dollar zu übernehmen – rund das 86-Fache des Jahresumsatzes. Bestätigt ist davon nichts: Beide Firmen schweigen, und ein zweiter Bericht spricht von Gesprächen ohne unterschriebenen Vertrag. Für die Schweiz zählt der Fall, weil Apertus auf Nvidia-Chips trainiert wurde und über Hugging Face verteilt wird.

Illustration eines grossen Prozessorchips in Elektroblau auf einer Platine, daneben eine Chilischote und eine Lupenlampe, kinewsletter.ch Stil
KI-BUSINESS·26. AUGUST 2026

OpenAIs erster eigener Chip schlägt Nvidia beim Strom

Erste Benchmarks für den Inferenz-Chip Jalapeño: 1,5 bis 1,9 Mal mehr KI-Arbeit pro Watt als Nvidias Blackwell. SemiAnalysis sieht sogar Rubin überholt.

Illustration einer Drehtür in einer Marmorlobby mit Aktenkoffer und Säule, kinewsletter.ch Stil
KI-BUSINESS·25. AUGUST 2026

Nvidia soll bei Perplexity einsteigen – laut einem einzigen Bericht

Laut einem Bericht von The Information verhandelt Nvidia über eine Beteiligung an Perplexity – bei einer Bewertung von über 30 Milliarden Dollar. Bestätigt ist nichts: Alle Meldungen gehen auf diesen einen Bericht mit anonymen Quellen zurück. Aufschlussreicher als das Gerücht ist das Muster dahinter – Nvidia investiert seit Jahren in die eigenen Kunden.

Illustration eines Auktionsraums mit leeren Stuhlreihen, Hammer und einer einzigen erhobenen blauen Bieterkelle, kinewsletter.ch Stil
KI-BUSINESS·25. AUGUST 2026

Hugging Face soll Verkauf prüfen – 13 Milliarden im Raum

Laut einem Exklusivbericht von Business Insider soll Hugging Face Übernahmeinteresse ab 13 Milliarden Dollar erhalten haben – fast das Dreifache der letzten bekannten Bewertung. Bestätigt ist davon nichts: Alle Meldungen gehen auf dieselbe Quelle zurück, das Unternehmen schweigt. Für die Schweiz ist die Frage trotzdem relevant, denn Apertus von ETH, EPFL und CSCS wird über Hugging Face verteilt.

Illustration einer Laborwerkbank mit geschwärztem Paper und Plotterkurve, kinewsletter.ch Stil
KI-FORSCHUNG·24. AUGUST 2026

Inherents Faraday schlägt Claude und GPT-5.5 – im eigenen Test

Das Londoner Lab Inherent hat einen Agenten mit 27 Milliarden Parametern gebaut, der publizierte Forschung nachbaut – und dabei laut eigenen Messungen Claude Opus 4.8 und GPT-5.5 schlägt. Der Trick: Der kleine Agent dirigiert den grossen. Eine unabhängige Nachprüfung steht aus.

Illustration einer Werkbank mit gestapelten Speichermodulen und einer Balkenwaage, kinewsletter.ch Stil
KI-BUSINESS·23. AUGUST 2026

Nvidia-Server werden laut Bloomberg über 15 Prozent teurer

Grosse Nvidia-Kunden wurden laut Bloomberg informiert: Server mit Nvidias KI-Chips werden in vielen Fällen über 15 Prozent teurer. Grund sind die explodierenden Speicherpreise.

Illustration eines Baugerüsts, das eine kleine Maschine umschliesst, kinewsletter.ch Stil
KI-FORSCHUNG·23. AUGUST 2026

Nvidia zeigt: Das Gerüst schlägt das Modell

Nvidias Forschungssystem AVO holt mit Claude Opus 5 einen perfekten Score von 100,00 auf dem öffentlichen Set des Benchmarks ARC-AGI-3. Dasselbe Modell allein kommt auf 30,16 Prozent. Den Unterschied macht nicht das Modell, sondern der Harness – das Gerüst aus Gedächtnis, Werkzeugen und Aufsicht drumherum.

Handgezeichnete Skizze eines geöffneten Kofferraums mit grossem blauem Rechenmodul, Kabeln und Werkstattlampe, kinewsletter.ch Stil
KI-BUSINESS·22. AUGUST 2026

Waymo baut seinen eigenen Chip – Nvidia bleibt trotzdem drin

Alphabets Robotaxi-Tochter Waymo hat erstmals offengelegt, was im Kofferraum ihrer fahrerlosen Taxis steckt: einen selbst entwickelten 5-Nanometer-Chip mit über 1'000 TOPS. Er verarbeitet die Rohdaten von 13 Kameras, vier Lidar- und sechs Radar-Sensoren. Ein Bruch mit Nvidia ist es trotzdem nicht.

Handgezeichnete Skizze einer leeren Fabrikhalle mit langem Förderband, grosser Industriemaschine mit Zeigern und Hebeln und einer Holzkiste, die abtransportiert wird, kinewsletter.ch Stil
KI-BUSINESS·22. AUGUST 2026

Nvidia zahlt 6 Milliarden – und nennt es keine Übernahme

Nvidia zahlt 6 Milliarden Dollar für die Software, mit der das Startup Poolside seine KI-Modelle baut, und macht 109 Mitarbeitenden ein Jobangebot. Gekauft wird die Firma aber nicht. Es ist der dritte Deal dieser Bauart – zusammen rund 27 Milliarden.