Nvidia

Nvidia liefert die GPUs, auf denen praktisch jedes grosse KI-Modell trainiert wird — und bestimmt damit Tempo und Preis der ganzen Branche. Für die Schweiz ist der Konzern doppelt relevant: als Engpass beim Ausbau der Rechenzentren und als Taktgeber der Hardwarekosten.

Santa Clara, USA · gegründet 1993 · www.nvidia.com

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Illustration einer Werkbank mit gestapelten Speichermodulen und einer Balkenwaage, kinewsletter.ch Stil
KI-BUSINESS·23. AUGUST 2026

Nvidia-Server werden laut Bloomberg über 15 Prozent teurer

Grosse Nvidia-Kunden wurden laut Bloomberg informiert: Server mit Nvidias KI-Chips werden in vielen Fällen über 15 Prozent teurer. Grund sind die explodierenden Speicherpreise.

Illustration eines Baugerüsts, das eine kleine Maschine umschliesst, kinewsletter.ch Stil
KI-FORSCHUNG·23. AUGUST 2026

Nvidia zeigt: Das Gerüst schlägt das Modell

Nvidias Forschungssystem AVO holt mit Claude Opus 5 einen perfekten Score von 100,00 auf dem öffentlichen Set des Benchmarks ARC-AGI-3. Dasselbe Modell allein kommt auf 30,16 Prozent. Den Unterschied macht nicht das Modell, sondern der Harness – das Gerüst aus Gedächtnis, Werkzeugen und Aufsicht drumherum.

Handgezeichnete Skizze eines geöffneten Kofferraums mit grossem blauem Rechenmodul, Kabeln und Werkstattlampe, kinewsletter.ch Stil
KI-BUSINESS·22. AUGUST 2026

Waymo baut seinen eigenen Chip – Nvidia bleibt trotzdem drin

Alphabets Robotaxi-Tochter Waymo hat erstmals offengelegt, was im Kofferraum ihrer fahrerlosen Taxis steckt: einen selbst entwickelten 5-Nanometer-Chip mit über 1'000 TOPS. Er verarbeitet die Rohdaten von 13 Kameras, vier Lidar- und sechs Radar-Sensoren. Ein Bruch mit Nvidia ist es trotzdem nicht.

Handgezeichnete Skizze einer leeren Fabrikhalle mit langem Förderband, grosser Industriemaschine mit Zeigern und Hebeln und einer Holzkiste, die abtransportiert wird, kinewsletter.ch Stil
KI-BUSINESS·22. AUGUST 2026

Nvidia zahlt 6 Milliarden – und nennt es keine Übernahme

Nvidia zahlt 6 Milliarden Dollar für die Software, mit der das Startup Poolside seine KI-Modelle baut, und macht 109 Mitarbeitenden ein Jobangebot. Gekauft wird die Firma aber nicht. Es ist der dritte Deal dieser Bauart – zusammen rund 27 Milliarden.

Illustration einer zeremoniellen Eröffnungsglocke über einem Rednerpult mit gerolltem Dokument, kinewsletter.ch Stil
KI-BUSINESS·21. AUGUST 2026

Anthropic will grösser an die Börse als SpaceX

Anthropic rechnet damit, mit seinem Börsengang das Rekordvolumen von SpaceX zu erreichen oder zu übertreffen – ein öffentliches Filing könnte schon Ende August kommen. Die kursierende Bewertung von zwei Billionen Dollar stammt allerdings von Investoren, nicht vom Unternehmen.

Illustration einer offenen Transportkiste mit Platinen am Hafenkai neben einer geschlossenen Zollschranke, kinewsletter.ch Stil
KI-BUSINESS·20. AUGUST 2026

Nvidias H200 erreichen China – Peking will sie draussen halten

ByteDance und Tencent haben laut Financial Times je rund 10'000 Nvidia-Beschleuniger erhalten. Diesmal bremst nicht Washington, sondern Peking – und schickt die Chips nach Hongkong, wo schlicht der Strom fehlt.

Illustration eines leeren Serverracks neben einer Versandkiste mit Silizium-Wafer, kinewsletter.ch Stil
KI-BUSINESS·19. AUGUST 2026

Chip-Startup Etched: 21 Milliarden nach dem ersten Rack

Etched hat 700 Millionen Dollar zu einer Bewertung von 21 Milliarden aufgenommen — 26 Tage nach der letzten Runde. Der erste belieferte Kunde ist zugleich der Leadinvestor.

Illustration eines Auffangnetzes zwischen zwei Stahlpfosten, kinewsletter.ch Stil
KI-BUSINESS·16. AUGUST 2026

Nvidia halbiert seine Bürgschaft für OpenAIs Ohio-Campus

Nvidia senkt die geplante Finanzgarantie für OpenAIs Rechenzentrum in Ohio von rund 250 auf zunächst weniger als 120 Milliarden Dollar. Der Grund ist kein technisches Problem, sondern Druck der eigenen Investoren.

Handgezeichnete Illustration: eine einzelne Grafikkarte auf einem Schreibtisch, aus der ein Blitz und schnelle Linien schiessen – kinewsletter.ch Stil
NEUE MODELLE·12. AUGUST 2026

Nvidias schnellstes offenes Modell läuft auf einer einzigen GPU

Nemotron 3.5 Lightning erreicht bei Artificial Analysis dieselbe Punktzahl wie OpenAIs gpt-oss-120b – mit einem Viertel der Parameter und dem höchsten gemessenen Tempo unter 134 Modellen. Laut Modellsteckbrief genügt eine einzige H100 oder ein DGX Spark. Für Schweizer Firmen, die Daten im Haus behalten müssen, ist genau das die interessante Zahl.

Handgezeichnete Illustration: Geldstrom aus Wall-Street-Türmen fliesst in eine KI-Rechenzentrums-Halle, ein Chip auf einer Waage – kinewsletter.ch Stil
KI-BUSINESS·12. AUGUST 2026

Nvidia sammelt 500 Milliarden – und bürgt für seine eigenen Chips

Nvidia will mit sechs Wall-Street-Häusern über 500 Milliarden Dollar für KI-Rechenzentren mobilisieren – und garantiert dafür bis zu 25 Prozent des Restwerts seiner eigenen Chips. Warum das die Kritik an der Kreislauf-Finanzierung nicht beendet, sondern formalisiert. Und weshalb es deine Pensionskasse etwas angeht.

Illustration einer elektroblauen Silizium-Wafer-Scheibe auf einer Werkbank unter einer Lupenlampe, kinewsletter.ch Stil
KI-BUSINESS·9. AUGUST 2026

AMD kauft Taalas – KI-Modelle direkt ins Silizium gebrannt

AMD übernimmt das Toronto-Startup Taalas, das KI-Modelle direkt ins Silizium brennt, statt sie auf flexibler Hardware laufen zu lassen. Ein Testchip lieferte Llama 3.1 8B mit 16'960 Token pro Sekunde und Nutzer aus – ein Vielfaches konkurrierender Hardware. Der Preis dafür: Jeder Chip kann nur genau ein Modell.

Illustration eines Silizium-Wafers mit elektroblauen Leiterbahnen auf einer Laborwerkbank mit Pinzette und Prüfnadel, kinewsletter.ch Stil
KI-BUSINESS·7. AUGUST 2026

Anthropic baut eigene KI-Chips – und zahlt bis 485'000 Dollar

Anthropic baut ein eigenes Team für kundenspezifische KI-Chips auf und sucht Chipdesigner für bis zu 485'000 Dollar im Jahr. Hardware und Modelle sollen künftig gemeinsam entworfen werden, damit Claude schneller und günstiger läuft. Das eigene Silizium ergänzt die bestehenden Deals mit AWS, Google, Nvidia und AMD – ersetzen soll es sie nicht.