Qualcomm baut KI-Chips für AWS – bis zu 60 Milliarden Dollar
Qualcomm entwickelt für Amazon Web Services massgeschneiderte Inferenz-Chips und optische Verbindungen bis 1,6 Terabit pro Sekunde. Amazon erhielt dafür eine Option auf bis zu 25 Millionen Qualcomm-Aktien – gekoppelt an Käufe von maximal 60 Milliarden Dollar bis 2036.
China will seine KI-Rechenleistung bis 2030 versechsfachen
Chinas Industrieministerium peilt 9'800 EFLOPS intelligente Rechenleistung bis 2030 an — gut das Sechsfache von 2025, gestützt auf 3,8 Billionen Yuan. Warum andere Medien von einer Vervierfachung sprechen und wie die Schweiz dagegen dasteht.
Grössere Masken für kleinere Chips: ASML und TSMC bündeln Kräfte
ASML und TSMC stellen die Chipfertigung auf 12-Zoll-Photomasken um – erstmals seit Jahrzehnten. Intel Foundry und Samsung ziehen mit, SK Hynix prüft eine Teilnahme. Für KI-Beschleuniger geht es dabei um eine harte physikalische Obergrenze.
Mistral holt 3 Milliarden – Europas grösste Tech-Runde
Mistral AI hat 3 Milliarden Euro eingesammelt – bei einer Bewertung von über 21 Milliarden. Laut dem Unternehmen ist es die grösste Eigenkapitalrunde, die je ein europäisches Tech-Unternehmen abgeschlossen hat. Angeführt wird sie ausgerechnet von Samsung, nicht vom Silicon Valley.
160'000 Huawei-Chips für DeepSeek – trainiert wird weiter mit Nvidia
Laut Bloomberg will DeepSeek mindestens 160'000 Huawei-Ascend-950DT-Beschleuniger in ein Rechenzentrum in der Inneren Mongolei stellen — es wäre der grösste bekannte Cluster aus chinesischen KI-Chips. Der Haken: Die Chips sollen nur Inferenz laufen lassen. Fürs Training bleibt DeepSeek bei Nvidia.
Googles WeatherNext 3 rechnet das Wetter jede Stunde neu
Google DeepMind hat ein globales KI-Wettermodell vorgestellt, das rohe Satellitendaten direkt verarbeitet und stündlich neu rechnet. Was die Zahlen taugen — und was das im Alpenraum bedeutet.
Nvidia PAIR verteilt lokale KI-Jobs über dein ganzes Netzwerk
Nvidias neuer Personal AI Router schaltet die Rechner in deinem Netzwerk zu einem Verbund für lokale KI zusammen. Gratis, quelloffen unter Apache 2.0 — aber mit einer Einschränkung, die Nvidia selbst deutlich benennt.
Nvidia kauft Hugging Face – jetzt ist es offiziell
Nvidia hat die Übernahme von Hugging Face bestätigt: 12,93 Milliarden Dollar für die zentrale Plattform der offenen KI-Modelle. Jensen Huang verspricht, dass die Plattform hardware-neutral bleibt. Abgeschlossen ist der Deal aber erst 2027 – und nur, wenn die Wettbewerbsbehörden mitspielen.
Nvidia steckt 3,5 Milliarden in MediaTek – ohne Aktienkauf
Nvidia hat 3,5 Milliarden US-Dollar in Wandelanleihen von MediaTek gesteckt – nicht in Aktien. Dafür baut der taiwanische Chipdesigner künftig Nvidias NVLink Fusion und den neuen Speicher NVHBM in kundenspezifische KI-Chips ein. Nvidia sichert sich so den Steckplatz, während Big Tech eigene Beschleuniger entwickelt.
118 Firmen warnen vor KI-Angriffen – und verkaufen die Lösung
OpenAI, Anthropic, Google, Microsoft, SAP und über hundert weitere Firmen warnen in einem offenen Brief vor KI-gestützten Angriffen auf Spitäler, Wasserwerke und Internet-Infrastruktur. Der Brief nennt weder Frist noch Betrag – bewirbt aber Produkte, die die Unterzeichner selbst verkaufen.
Chinas GLM-5.3-Flash läuft ohne Nvidia – und trägt MIT-Lizenz
Z.ai hat GLM-5.3-Flash freigegeben: 320 Milliarden Parameter unter MIT-Lizenz, drei Punkte hinter dem grossen Schwestermodell – zum Siebtel des Preises. Die ganze Testphase lief auf chinesischen Chips. Was daran belegt ist und was nicht.
Nvidia soll Hugging Face für 12,9 Milliarden kaufen
Laut einem Bericht des Fachdienstes The Information hat Nvidia zugestimmt, die Open-Source-Plattform Hugging Face für 12,9 Milliarden Dollar zu übernehmen – rund das 86-Fache des Jahresumsatzes. Bestätigt ist davon nichts: Beide Firmen schweigen, und ein zweiter Bericht spricht von Gesprächen ohne unterschriebenen Vertrag. Für die Schweiz zählt der Fall, weil Apertus auf Nvidia-Chips trainiert wurde und über Hugging Face verteilt wird.























