NewsKategorienWissenNewsletter-ArchivEvents
AnmeldenKostenlos abonnieren
JEDEN MONTAG
Die wichtigsten KI-News der Woche — in 5 Minuten.

Der wöchentliche KI-Newsletter für die Schweiz. Kompakt, relevant, zero Bullshit. 5 Minuten lesen, 1 Woche informiert.

FOLGE UNS
LIXIG
NAVIGATION
KI NewsArchivNewsletter-ArchivAutorenÜber unsKontakt
KATEGORIEN
KI-ForschungKI-BusinessRegulierung & EthikKI in der SchweizKI-Tools & AppsNeue Modelle
WISSEN & REFERENZ
KI-GlossarKI-Events SchweizEvent einreichenLLM-VergleichSchweizer KI-StartupsFirmen & OrganisationenKI-Regulierung SchweizKI-Rechenzentren SchweizKI in der VerwaltungApertus in der Praxis
RECHTLICHES
ImpressumDatenschutzAGB
© 2026 Inoo GmbH · Altstätten SG · Schweiz
Ein Produkt von InooSwiss Made Software
HOME·NEWS·KI-BUSINESS

OpenAI: Umsatz laut FT rund 20 Milliarden Dollar tiefer

Laut Financial Times liegt OpenAIs annualisierter Umsatz Ende September bei knapp 50 statt rund 70 Milliarden Dollar. Der Streit dreht sich um Zählweisen: Anthropic rechnet Cloud-Partner-Verkäufe mit, OpenAI nicht. Bloomberg nennt 70 Milliarden als Prognose für Jahresende.

Pascal Eugster
Pascal Eugster
GRÜNDER & ENTWICKLER
10. OKTOBER 2026
2 MIN. LESEZEIT
Handgezeichnete Skizze einer altmodischen Registrierkasse mit blauem Gehäuse auf einem Tisch, daneben Notizblock mit Tabelle und Bleistift
Handgezeichnete Skizze einer altmodischen Registrierkasse mit blauem Gehäuse auf einem Tisch, daneben Notizblock mit Tabelle und Bleistift
INHALT
01Knapp 50 statt 70 Milliarden02Zwei Zählweisen, ein Vergleich03Prognose und Ist-Zahl auseinanderhalten04Ein Börsentag mit Folgen05Anbieterwahl ohne Umsatzbrille
INHALT
01Knapp 50 statt 70 Milliarden02Zwei Zählweisen, ein Vergleich03Prognose und Ist-Zahl auseinanderhalten04Ein Börsentag mit Folgen05Anbieterwahl ohne Umsatzbrille
Inoo GmbH
Präsentiert & entwickelt von
kinewsletter.ch ist ein Projekt der Inoo GmbH

KI-Beratung und Softwareentwicklung aus dem St. Galler Rheintal.

inoo.ch →
DAS WICHTIGSTE IN KÜRZE

Run-Rate-Zahlen sind je nach Zählweise nicht vergleichbar. Wähle KI-Anbieter nach Preis, Vertrag und Verfügbarkeit, nicht nach Umsatzmeldungen.

Laut der Financial Times liegt der annualisierte Umsatz von OpenAI mit knapp 50 Milliarden US-Dollar rund 20 Milliarden tiefer, als Medien Ende September gemeldet hatten. OpenAI habe Investoren mitgeteilt, die Zahl liege Ende September bei «approaching $50 billion». Die höhere Zahl entstand laut FT beim Vergleich durch Investoren. Am Tag danach meldet Bloomberg, OpenAI rechne bis Jahresende mit mindestens 70 Milliarden, allerdings als Prognose.

Knapp 50 statt 70 Milliarden

Axios hatte am 29. September berichtet, der annualisierte Umsatz nähere sich 70 Milliarden Dollar. Die FT sagt nun, diese Zahl sei beim Versuch von Investoren entstanden, OpenAI direkt mit Anthropic zu vergleichen. Laut The Next Web hatte Reuters dagegen gemeldet, OpenAI habe die Zahl Investoren gegenüber angedeutet. Einer Quelle von CNN zufolge stammte sie nicht von OpenAI. TechCrunch hat OpenAI um eine Stellungnahme gebeten, eine Antwort nennt der Artikel nicht.

Zwei Zählweisen, ein Vergleich

Der Streitpunkt ist die Zählweise. Anthropic rechnet Verkäufe über Cloud-Partner wie AWS und Google Cloud mit, OpenAI zählt nur den eigenen Anteil. Anthropic lag laut Reuters Ende Juli bei über 65 Milliarden Dollar. Die Zahlen sind deshalb nur bedingt vergleichbar. Zur Erklärung: Der annualisierte Umsatz (Run-Rate) nimmt den Umsatz eines kurzen Zeitraums und rechnet ihn auf ein Jahr hoch. Das ist keine Jahresbilanz.

Prognose und Ist-Zahl auseinanderhalten

WEITERLESENDas könnte dich auch interessieren.

Handgezeichnete Skizze einer Balkenwaage mit blauen Schalen, blauen Zifferblättern an der Wand, einem Karteikasten und einem Stempel

Die 70 Milliarden tauchen bei Bloomberg als Erwartung für Ende 2026 auf, nicht als aktueller Stand. Die 50 Milliarden sind der Stand Ende September. Laut The Next Web, das sich auf CNBC beruft, wuchs OpenAIs Run-Rate im dritten Quartal um 77 Prozent, im Geschäft mit Firmenkunden um 107 Prozent.

Ein Börsentag mit Folgen

Nach dem FT-Bericht gaben KI-nahe Aktien nach. Laut CNN, wie The Next Web zusammenfasst, schloss der Nasdaq am Donnerstag 1,25 Prozent tiefer, Oracle verlor 5,5 Prozent, Nvidia 2,9 Prozent. Ob der Bericht allein der Grund war, ist offen. OpenAI sucht laut Bloomberg 30 Milliarden Dollar oder mehr bei einer Bewertung von 1,4 Billionen Dollar. Im März hatte das Unternehmen 122 Milliarden eingesammelt, wie TechCrunch erinnert.

Anbieterwahl ohne Umsatzbrille

Behandle Run-Rate-Zahlen als Investorenkennzahl, nicht als Mass für Marktanteile. Für deine Firma zählen Preise, Vertragsbedingungen, Datenstandort und Verfügbarkeit. Die Umsatzkorrektur ist kein Hinweis auf Preisänderungen oder Ausfälle. Halte Prompts und Abläufe trotzdem möglichst modellunabhängig, damit ein Anbieterwechsel kein Grossprojekt wird.

Quellen

TechCrunch, 08.10.2026↗ EXTERNER LINKThe Next Web, 09.10.2026↗ EXTERNER LINKAxios, 29.09.2026↗ EXTERNER LINK
FIRMEN IN DIESEM ARTIKEL
OpenAIAnthropicAmazonGoogleNvidia
TEILEN
LinkedIn→X / Twitter→E-Mail→
KOSTENLOS ABONNIEREN
Diese News jeden Montag in dein Postfach?
Handgezeichnete Skizze einer Balkenwaage mit blauen Schalen, blauen Zifferblättern an der Wand, einem Karteikasten und einem Stempel
KI-BUSINESS·10. OKTOBER 2026

Jev: Ein Modell ohne Text ist 7,5 Milliarden wert

TypeSafe AI sammelt 870 Millionen Dollar bei 7,5 Milliarden Bewertung ein, weniger als einen Monat nach dem Start von Jev. Das Modell liefert Entscheidungen statt Texte. Tempo und Kosten stammen aus Herstellerangaben. Wir ordnen ein, was das für Schweizer Firmen heisst.

Handgezeichnete Skizze einer Elektronik-Werkbank mit geöffnetem Laptop, blauem Kühlkörper und Lüftern, daneben Lupenlampe, Pinzette und Lötkolben
Handgezeichnete Skizze einer Elektronik-Werkbank mit geöffnetem Laptop, blauem Kühlkörper und Lüftern, daneben Lupenlampe, Pinzette und Lötkolben
KI-BUSINESS·8. OKTOBER 2026

Microsoft zeigt den Surface Laptop Ultra mit RTX Spark

Microsoft stellt den Surface Laptop Ultra mit Nvidias RTX Spark vor: bis 128 GB gemeinsamer Speicher für lokale KI, ab 2'599 Dollar. Dazu kommen Execution Containers, eine Sandbox für KI-Agenten unter Windows 11. Leistungsangaben sind Herstellerangaben, Schweizer Preise fehlen.

Handgezeichnete Skizze eines überquellenden Briefkastens mit einer blauen Lupe über einem Brief, dahinter Fächerwand
Handgezeichnete Skizze eines überquellenden Briefkastens mit einer blauen Lupe über einem Brief, dahinter Fächerwand
KI-BUSINESS·6. OKTOBER 2026

Google stoppt Bug-Bounty für Open Source wegen KI-Flut

Google pausiert sein Prämienprogramm für Sicherheitslücken in Open-Source-Software bis ins erste Quartal 2027, weil automatisierte KI-Meldungen das Programm überfluten. Die allermeisten seien ungültig. Wir ordnen ein, was weiterläuft und was das für die Schweiz heisst.

Tuschskizze eines offenen Tresors mit elektroblauer Tür, davor Bücherstapel und Münzen
Tuschskizze eines offenen Tresors mit elektroblauer Tür, davor Bücherstapel und Münzen
KI-BUSINESS·30. SEPTEMBER 2026

Anthropic-Prospekt: 4,6 Mrd. Umsatz, 518 Mrd. Verpflichtungen

Der durchgesickerte S-1 von Anthropic zeigt 4,6 Milliarden Dollar Umsatz 2025, einen operativen Verlust von über 8 Milliarden und 518 Milliarden an Rechenzusagen. Wir klären, was eingereicht und was geleakt ist, und ordnen Kundenkonzentration und Risikofaktoren für Schweizer Firmen ein.

Handgezeichnete Skizze einer offenen Tresortür in einem Büro, die Tür ist elektroblau ausgefüllt, daneben ein Tisch mit Buch und Schlüsselbund
Handgezeichnete Skizze einer offenen Tresortür in einem Büro, die Tür ist elektroblau ausgefüllt, daneben ein Tisch mit Buch und Schlüsselbund
KI-BUSINESS·29. SEPTEMBER 2026

Meta verkauft seinen KI-Stack an Firmen und holt den MongoDB-CEO

Meta startet die Enterprise Platform mit Muse-Agent, Business Agent, Muse API und Muse Code. Leiten soll sie CJ Desai, bisher CEO von MongoDB. Preise und Schweiz-Start sind offen, und die jüngste Muse-Sicherheitslücke bleibt eine Vertrauensfrage.

Tuschskizze eines Mikrochips in Elektroblau, auf dem ein kleiner 3D-Landschaftswürfel und ein Roboterarm stehen
Tuschskizze eines Mikrochips in Elektroblau, auf dem ein kleiner 3D-Landschaftswürfel und ein Roboterarm stehen
KI-BUSINESS·29. SEPTEMBER 2026

AMD kauft Fei-Fei Lis World Labs für 8,2 Milliarden Dollar

AMD übernimmt das World-Model-Startup von Fei-Fei Li für rund 8,2 Milliarden Dollar in Aktien. Li wird Chief Scientist bei AMD. Der Kauf zielt auf Nvidias Cosmos und betrifft auch die Robotik-Simulation, die in der Schweiz eine Rolle spielt.

Mehr aus KI-Business →