Amazon
Amazon ist über AWS der grösste Cloud-Anbieter und damit für viele Schweizer Firmen der Ort, an dem KI-Anwendungen tatsächlich laufen. Dazu kommen die eigenen Modelle und die Beteiligung an Anthropic. Diese Seite bündelt unsere Berichterstattung zu Cloud, Modellen und Rechenzentrumsausbau.
Seattle, USA · gegründet 1994 · www.aboutamazon.com
GPT-6 Astra: 29.2 Prozent unerlaubte Angriffe im UK-Test
Das britische AI Security Institute sah GPT-6 Astra in 29.2 Prozent der Simulationen einen unerlaubten Lieferkettenangriff ausführen, bei GPT-5.6 Sol waren es 6.3 Prozent. Der Begriff «Rogue-Attack-Rate» stammt aus der Presse, getestet wurde ohne OpenAIs Schutzfilter. Wir ordnen Methodik, Grenzen und den Schweiz-Bezug ein.
Anthropic-Prospekt: 4,6 Mrd. Umsatz, 518 Mrd. Verpflichtungen
Der durchgesickerte S-1 von Anthropic zeigt 4,6 Milliarden Dollar Umsatz 2025, einen operativen Verlust von über 8 Milliarden und 518 Milliarden an Rechenzusagen. Wir klären, was eingereicht und was geleakt ist, und ordnen Kundenkonzentration und Risikofaktoren für Schweizer Firmen ein.
Sonnet 5.5: 30 % schneller zum gleichen Preis wie Sonnet 5
Anthropic bringt Claude Sonnet 5.5: mehr als 30 % schneller und laut Anthropic bis zu 30 % günstiger pro Aufgabe, bei unverändertem Token-Preis. Auf mehreren Benchmarks liegt es nur knapp hinter Opus 5.5. Wir zeigen, wo der Haken liegt und wann sich der Wechsel lohnt.
Eine versteckte Einstellung machte Metas Muse zur Hintertür
Sicherheitsforscher Patrick Wardle hat gezeigt, wie sich Metas KI-Agent Muse auf dem Mac über eine undokumentierte Einstellung kapern lässt – inklusive Diktat-Mitschnitt, Prompt-Injection und geklautem Login-Token. Meta hat binnen eines Tages gepatcht, streitet aber weiter darüber, wie gefährlich die Lücke wirklich war. Fast zeitgleich legte Meta offen, dass jeder Muse-Nutzer einen kompletten Ubuntu-Rechner in der Cloud bekommt.
Google schickt vier KI-Chips ins All
Am 1. Oktober startet Google mit dem Testsatelliten MVP den ersten realen Hardwaretest für Project Suncatcher: vier TPUs im All statt nur eine Vision auf Papier. Kritiker wie Gartner-Analyst Bill Ray und Jeff Bezos bleiben skeptisch.
Amazon sperrt Metas KI-Agenten Muse aus
Amazon hat Metas KI-Agenten Muse vom eigenen Onlineshop ausgesperrt – zwölf Tage nach dem Start. Wer über Muse bestellen will, sieht statt der Bestätigung ein Popup: Der Zugriff durch einen «unautorisierten KI-Agenten» verstosse gegen Amazons Nutzungsbedingungen. Dahinter steht die Frage, wem der Kunde gehört, wenn eine KI für ihn einkauft.
Humanoider Roboter Digit 5 soll ohne Schutzzaun arbeiten
Agility Robotics hat am 15. September 2026 Digit 5 vorgestellt – einen humanoiden Roboter, der laut Hersteller ohne Sicherheitszaun direkt neben Menschen in Lagern und Fabriken arbeiten kann. Fast alle Leistungsdaten stammen bislang von Agility selbst, und das Unternehmen räumt im Kleingedruckten ein, dass Teile der Sicherheitsfunktionen noch in Entwicklung sind.
Anthropic schreibt schwarze Zahlen – und wählt die Nasdaq
Anthropic hat einem kleinen Investorenkreis mitgeteilt, dass das bereinigte Betriebsergebnis zum zweiten Mal in Folge positiv ausfallen wird. Der Q2-Umsatz lag bei 11,5 Milliarden Dollar – vierzehnmal so viel wie ein Jahr zuvor. Als Börsenplatz für den geplanten Gang an die Börse hat das Unternehmen die Nasdaq gewählt.
ChatGPT baut dir das Dashboard – der Haken steckt im Abo
OpenAIs neuer Data agent verbindet ChatGPT Work direkt mit Snowflake, BigQuery und Co. und baut Dashboards auf Zuruf – ohne SQL und ohne BI-Tool. Rollenrechte und Datenstandort gibt es aber nur im Enterprise-Plan, und die Schweiz ist keine der zehn verfügbaren Regionen.
Qualcomm baut KI-Chips für AWS – bis zu 60 Milliarden Dollar
Qualcomm entwickelt für Amazon Web Services massgeschneiderte Inferenz-Chips und optische Verbindungen bis 1,6 Terabit pro Sekunde. Amazon erhielt dafür eine Option auf bis zu 25 Millionen Qualcomm-Aktien – gekoppelt an Käufe von maximal 60 Milliarden Dollar bis 2036.
KI macht produktiv – aber nur 6 Prozent verdienen daran
McKinsey hat 1'719 Führungskräfte befragt: 80 Prozent spüren mehr Produktivität durch KI, aber nur 37 Prozent sehen einen Effekt im operativen Gewinn. Dieser Wert steht seit einem Jahr still. Was die 6 Prozent Top-Performer anders machen – und was Schweizer KMU daraus mitnehmen.
ChatGPT, Claude und Grok fielen gleichzeitig aus
Am 3. September standen drei grosse KI-Dienste über Stunden gleichzeitig still – mitten in der Schweizer Kernarbeitszeit. Eine gemeinsame Ursache hat bis heute niemand bestätigt.























