Amazon

Amazon ist über AWS der grösste Cloud-Anbieter und damit für viele Schweizer Firmen der Ort, an dem KI-Anwendungen tatsächlich laufen. Dazu kommen die eigenen Modelle und die Beteiligung an Anthropic. Diese Seite bündelt unsere Berichterstattung zu Cloud, Modellen und Rechenzentrumsausbau.

Seattle, USA · gegründet 1994 · www.aboutamazon.com

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Illustration eines Orrery mit blauer Planetenkugel neben einem offenen Sternatlas mit Zirkel und Lupe, kinewsletter.ch Stil
NEUE MODELLE·4. SEPTEMBER 2026

OpenAI ruft die AGI-Ära aus – mit GPT-6 Astra

OpenAI hat GPT-6 Astra veröffentlicht. Präsident Greg Brockman spricht vom «generationellen Sprung» und beendet das Briefing mit «Welcome to the AGI era».

Illustration eines Dorfplatzes mit blauem Eventzelt, Stuhlreihen, Lichterkette, Kirchturm und Bergkette, kinewsletter.ch Stil
KI IN DER SCHWEIZ·3. SEPTEMBER 2026

Swiss AI Weeks 2026: fünf Wochen KI zum Mitmachen

Bis zum 4. Oktober laufen in der ganzen Schweiz Hackathons, Elternabende und Podien rund um KI. Die Veranstalter melden 220 Partner und 37 Städte. Was wirklich im Kalender steht, was es kostet und was so ein Event-Marathon leisten kann.

Illustration von Tresortür mit blauem Handrad, Aktenstapel und Schreibtischlampe, kinewsletter.ch Stil
KI-BUSINESS·2. SEPTEMBER 2026

Nvidia steckt 3,5 Milliarden in MediaTek – ohne Aktienkauf

Nvidia hat 3,5 Milliarden US-Dollar in Wandelanleihen von MediaTek gesteckt – nicht in Aktien. Dafür baut der taiwanische Chipdesigner künftig Nvidias NVLink Fusion und den neuen Speicher NVHBM in kundenspezifische KI-Chips ein. Nvidia sichert sich so den Steckplatz, während Big Tech eigene Beschleuniger entwickelt.

Illustration einer mechanischen Rechenmaschine mit Papierstreifen und Lochkartenstapel auf einer Werkbank, kinewsletter.ch Stil
NEUE MODELLE·2. SEPTEMBER 2026

Claude Fable 5.1: stärker beim Coden, günstiger im Betrieb

Anthropic hat Claude Fable 5.1 und Mythos 5.1 veröffentlicht: deutlich bessere Werte bei agentischem Coding und Recherche, dazu ein um 75 Prozent gesenkter Cache-Preis – doch bei voller Effort-Stufe rechnet Artificial Analysis vor, dass die Rechnung höher ausfällt als bei Opus 5.

Illustration einer Giesserei mit Schmelztiegel und Gasturbinenschaufeln auf einem Stahlregal, kinewsletter.ch Stil
KI-BUSINESS·31. AUGUST 2026

Musk giesst Turbinenschaufeln selbst – KI-Strom 18 Monate früher

Elon Musk hat bestätigt, dass eine geheime SpaceX-Giesserei in Texas Gasturbinen-Schaufeln produzieren soll – damit Kraftwerke für KI-Rechenzentren bis zu 18 Monate früher ans Netz gehen. Genau solche Turbinen haben in den USA bereits eine Klage der NAACP und mehrere Gesundheitsstudien ausgelöst.

Illustration zweier Seilbahnkabinen auf sehr unterschiedlicher Höhe am selben Seil über einem Alpental, kinewsletter.ch Stil
Nur für Abonnenten·KI IN DER SCHWEIZ·29. AUGUST 2026

57 Prozent nutzen KI – die Schweizer KI-Kluft wächst

57 Prozent der Schweizer Unternehmen nutzen KI – mehr als im europäischen Schnitt. Doch das Wachstum hat sich von 48 auf 24 Prozent halbiert, und der Anteil fortgeschrittener Anwender ist von 20 auf 18 Prozent gesunken. Warum die Zahlen aus der AWS-finanzierten Studie einen zweiten Blick verdienen.

Illustration eines Roboterarms, der einen Stapel Probenplatten über eine Laborbank mit Mikroskop hebt, kinewsletter.ch Stil
Nur für Abonnenten·KI-FORSCHUNG·28. AUGUST 2026

Anthropic lässt KI-Agenten Laborgeräte steuern – vorerst nur auf Einladung

Anthropic hat den Model Hardware Standard als Research Preview gestartet – eine Spezifikation, mit der KI-Agenten Mikroskope, Pipettierroboter und Roboterarme gleichzeitig bedienen. Erste Partner hängten ihre Geräte in acht Stunden statt mehreren Wochen zusammen. Open Source ist angekündigt, bisher gibt es nur eine Warteliste.

Illustration einer Reihe industrieller Generatoren vor einer Halle mit Strommast und Kabelsträngen, kinewsletter.ch Stil
KI-BUSINESS·28. AUGUST 2026

Anthropic mietet für 45 Milliarden Dollar Rechenleistung bei Nscale

Anthropic hat laut Bloomberg für rund 45 Milliarden Dollar Rechenkapazität beim britischen Anbieter Nscale gebucht – sechs Jahre, 460 Megawatt, ab Ende 2027. Kurz vor dem Börsengang zeigt der Deal vor allem eines: die Kostenseite.

Illustration eines Wasserturms hinter einem Maschendrahtzaun mit Vorhängeschloss und Strommasten, kinewsletter.ch Stil
REGULIERUNG & ETHIK·28. AUGUST 2026

118 Firmen warnen vor KI-Angriffen – und verkaufen die Lösung

OpenAI, Anthropic, Google, Microsoft, SAP und über hundert weitere Firmen warnen in einem offenen Brief vor KI-gestützten Angriffen auf Spitäler, Wasserwerke und Internet-Infrastruktur. Der Brief nennt weder Frist noch Betrag – bewirbt aber Produkte, die die Unterzeichner selbst verkaufen.

Illustration einer verpackten Transportkiste auf einer Palette vor Serverregalen in einer Lagerhalle, kinewsletter.ch Stil
KI-BUSINESS·28. AUGUST 2026

Nvidia soll Hugging Face für 12,9 Milliarden kaufen

Laut einem Bericht des Fachdienstes The Information hat Nvidia zugestimmt, die Open-Source-Plattform Hugging Face für 12,9 Milliarden Dollar zu übernehmen – rund das 86-Fache des Jahresumsatzes. Bestätigt ist davon nichts: Beide Firmen schweigen, und ein zweiter Bericht spricht von Gesprächen ohne unterschriebenen Vertrag. Für die Schweiz zählt der Fall, weil Apertus auf Nvidia-Chips trainiert wurde und über Hugging Face verteilt wird.

Illustration eines historischen Schachautomaten mit geöffneten Schranktüren und sichtbaren Zahnrädern, darauf ein Schachbrett mit Figuren in Elektroblau, daneben ein leerer Stuhl, kinewsletter.ch Stil
KI-BUSINESS·27. AUGUST 2026

Amazon schliesst Mechanical Turk – die KI hat übernommen

Nach 21 Jahren ist am 30. September Schluss. Eine EPFL-Studie zeigte schon 2023: Ein Drittel bis die Hälfte der Worker nutzte selbst KI.

Handgezeichnete Skizze einer Sackkarre mit drei blauen Archivschachteln in einer leeren Lagerhalle mit Regalen, kinewsletter.ch Stil
REGULIERUNG & ETHIK·22. AUGUST 2026

Anthropic lockert die 30-Tage-Pflicht – Daten bleiben beim Kunden

Anthropic entschärft seine umstrittene Speicherpflicht: Die 30 Tage bleiben, aber die Daten sollen künftig in der Cloud des Kunden liegen. Laut Reuters haben über 100 Kunden am System mitgebaut – Anthropic selbst hatte die Regel im eigenen Risk Report als «unpopulär» bezeichnet. Für Schweizer Firmen verschiebt sich damit die entscheidende Frage von «wie lange» zu «bei wem».