Nvidia soll mit 250 Milliarden für OpenAIs Ohio-Campus bürgen
Nvidia verhandelt laut Wall Street Journal über eine Finanzgarantie von bis zu 250 Milliarden Dollar, damit OpenAI einen 10-Gigawatt-Rechenzentrumscampus in Ohio mieten kann. Unterschrieben ist nichts – und die Konstruktion wirft die Frage auf, warum OpenAI das Geld nicht selbst aufnehmen kann.
Amazon lässt Mechanical Turk sterben – von KI überholt
Amazon schliesst seinen Klickarbeit-Marktplatz Mechanical Turk ab dem 30. Juli 2026 für Neukunden. Der 2005 gestartete Dienst liess Menschen Kleinstaufgaben erledigen, die einst als «KI» verkauft wurden – nun übernehmen echte Sprachmodelle diese Arbeit schneller und billiger.
Anthropic spricht mit Samsung über eigenen KI-Chip
Anthropic verhandelt Berichten zufolge mit Samsung über einen massgeschneiderten KI-Chip – rund eine Woche nach OpenAIs Jalapeño. Bestätigt ist bislang nichts.
Microsoft schickt 6'000 Leute direkt zu den Kunden
Microsoft gründet mit «Frontier» eine eigene Einheit, die 6'000 Ingenieure und Branchenexperten direkt in die Büros der Grosskunden setzt. 2,5 Milliarden Dollar sollen dafür sorgen, dass KI-Projekte endlich messbare Resultate liefern – und nicht bloss teure Experimente bleiben.
Meta verkauft jetzt seine überschüssige KI-Rechenpower
Meta hat Milliarden in KI-Chips gesteckt – jetzt will der Konzern die freien Kapazitäten wie eine Cloud vermieten. Die Börse feierte den Schwenk mit einem Kurssprung von rund 9 Prozent.
Claude Fable 5 ist zurück – mit Gratis-Woche und Benchmark-Sieg
Nach drei Wochen Zwangspause ist Anthropics stärkstes Modell wieder online – bis zum 7. Juli sogar gratis. Und ein neuer Benchmark zeigt, warum das mehr ist als ein Software-Update.
500 Millionen gegen den KI-Jobschock
In den USA sammelt die Initiative RAISE US unter Gina Raimondo über 500 Millionen Dollar, um Arbeitskräfte für die KI-Wirtschaft umzuschulen. Ausgerechnet Amazon, Microsoft, Anthropic und die OpenAI Foundation finanzieren mit.
269 Milliarden weg: Die KI-Aktien geraten ins Wanken
Alphabet verliert in einer Woche rund 269 Milliarden Dollar Börsenwert – ausgelöst durch abwandernde KI-Forscher. Dahinter steht die grosse Frage: Wann zahlt sich der 452-Milliarden-Dollar-KI-Boom endlich aus?
Mistral OCR 4: Dokumenten-KI, die im eigenen Haus bleibt
Mistral hat OCR 4 veröffentlicht: ein Dokumenten-KI-Modell, das Texte samt Struktur – Position, Typ und Konfidenz jedes Blocks – ausliest. Das Modell läuft in einem einzigen Container vollständig selbst gehostet, sodass sensible Daten das eigene Rechenzentrum nie verlassen. Für regulierte Schweizer Branchen wie Banken, Versicherungen und Behörden ist genau das der entscheidende Punkt.
Claude Code lässt KI-Agenten eigene Agenten starten
Anthropics Programmier-Werkzeug Claude Code kann jetzt Sub-Agenten verschachteln – bis zu fünf Ebenen tief. Mehrstufige Automatisierungen, die früher eine eigene Orchestrierung brauchten, sind damit direkt eingebaut. Dazu kommen eine Plugin-Suche und Opus 4.8 als neues Standardmodell.
Neura sammelt 1,4 Milliarden für Roboter aus Europa
Die deutsche Neura Robotics hat bis zu 1,4 Milliarden Dollar eingesammelt – die grösste Runde, die ein Robotik-Unternehmen je gesehen hat. Mit dabei: Amazon, NVIDIA, Bosch, Schaeffler und die Europäische Investitionsbank. Das Ziel: Millionen kognitiver Roboter bis 2030.
Bezos sammelt 12 Milliarden für seinen «KI-Ingenieur»
Jeff Bezos' KI-Startup Prometheus hat 12 Milliarden Dollar eingesammelt – bei einer Bewertung von 41 Milliarden. Das Ziel: eine KI, die hilft, physische Dinge von der Brücke bis zum Triebwerk schneller zu entwerfen und zu bauen. Entwickelt wird auch in Zürich.























