NewsKategorienWissenNewsletter-ArchivÜber uns
AnmeldenKostenlos abonnieren
JEDEN MONTAG
Die wichtigsten KI-News der Woche — in 5 Minuten.

Der wöchentliche KI-Newsletter für die Schweiz. Kompakt, relevant, zero Bullshit. 5 Minuten lesen, 1 Woche informiert.

FOLGE UNS
LIXIG
NAVIGATION
KI NewsArchivNewsletter-ArchivAutorenÜber unsKontakt
KATEGORIEN
KI-ForschungKI-BusinessRegulierung & EthikKI in der SchweizKI-Tools & AppsNeue Modelle
WISSEN & REFERENZ
KI-GlossarLLM-VergleichSchweizer KI-StartupsFirmen & OrganisationenKI-Regulierung SchweizKI-Rechenzentren SchweizKI in der VerwaltungApertus in der Praxis
RECHTLICHES
ImpressumDatenschutzAGB
© 2026 Inoo GmbH · Altstätten SG · Schweiz
Ein Produkt von InooSwiss Made Software
HOME·NEWS·KI-BUSINESS

Anthropic spricht mit Samsung über eigenen KI-Chip

Anthropic verhandelt Berichten zufolge mit Samsung über einen massgeschneiderten KI-Chip – rund eine Woche nach OpenAIs Jalapeño. Bestätigt ist bislang nichts.

Pascal Eugster
Pascal Eugster
GRÜNDER & ENTWICKLER
3. JULI 2026
2 MIN. LESEZEIT
Illustration einer Platine mit Lötkolben und Lupe, kinewsletter.ch Stil
Illustration einer Platine mit Lötkolben und Lupe, kinewsletter.ch Stil
INHALT
01Eine Woche nach OpenAIs Jalapeño02Warum du das mit Vorsicht lesen solltest
INHALT
01Eine Woche nach OpenAIs Jalapeño02Warum du das mit Vorsicht lesen solltest
in
PARTNER · INOO GMBH
Wie viel KI verträgt dein Betrieb? In 30 Minuten Klartext.

Kostenloses Erstgespräch — herstellerneutral, direkt aus dem Rheintal.

Gespräch buchen →
DAS WICHTIGSTE IN KÜRZE

Das Rennen um firmeneigene KI-Chips zieht an: Nach OpenAI prüft nun offenbar auch Anthropic eigenes Silizium – noch ist es aber ein Gerücht im Frühstadium, kein Vertrag, kein Produkt.

Anthropic verhandelt Berichten zufolge mit Samsung über die Fertigung eines eigenen, massgeschneiderten KI-Chips. Bestätigt ist bislang nichts – und selbst das Ziel des Chips ist offen.

Das Wirtschaftsmedium The Information berichtete am 2. Juli 2026 unter Berufung auf ungenannte Quellen, dass Anthropic – die Firma hinter dem Chatbot Claude – mit Samsung über eine Zusammenarbeit spricht. Es geht um einen sogenannten Custom-Chip: einen Prozessor, den ein Unternehmen exakt auf die eigenen Rechenaufgaben zuschneiden lässt, statt Standard-Hardware von der Stange zu kaufen. Bloomberg und TechCrunch griffen den Bericht am selben Tag auf.

Bemerkenswert ist, wie früh das Ganze steht: Laut den Berichten hat Anthropic noch nicht entschieden, wofür der Chip überhaupt gedacht ist, wie leistungsfähig er werden soll oder wie er in einen Server passt. Im Gespräch ist Samsungs kommender 2-Nanometer-Fertigungsprozess (je kleiner die Strukturgrösse, desto mehr Transistoren und Effizienz auf gleicher Fläche) sowie die fortgeschrittenen Verpackungsanlagen des Konzerns. Anthropic wollte sich zur möglichen Partnerschaft nicht äussern und betonte gegenüber TechCrunch nur, ein breiter Hardware-Mix aus Chips von Google, Amazon und Nvidia bleibe zentral für die eigene Rechenstrategie.

Eine Woche nach OpenAIs Jalapeño

Das Timing ist kein Zufall. Nur rund eine Woche zuvor, am 24. Juni 2026, hatte Konkurrent OpenAI gemeinsam mit Broadcom seinen ersten eigenen Chip namens «Jalapeño» vorgestellt – einen auf KI-Inferenz (das Ausführen fertig trainierter Modelle) spezialisierten Prozessor. Auch Amazon (Trainium) und Google (TPU) bauen längst eigenes Silizium. Der gemeinsame Nenner: weniger Abhängigkeit vom Marktführer Nvidia, dessen KI-Chips knapp und teuer sind. Bereits im April 2026 hatte Reuters berichtet, dass Anthropic wegen Lieferengpässen über eigene Chips nachdenkt – jetzt scheint aus dem Gedankenspiel eine konkrete Gesprächsrunde geworden zu sein.

Warum du das mit Vorsicht lesen solltest

Halten wir fest, was hier wirklich Substanz hat – und was nicht. Belegt ist, dass mehrere seriöse Medien übereinstimmend von Gesprächen berichten. Nicht belegt ist alles andere: kein Vertrag, keine offizielle Ankündigung, kein bestätigtes Produkt. Anthropic selbst sagt zur Sache «nichts weiter». Für dich heisst das: spannendes Frühsignal, dass sich das Rennen um eigene KI-Chips weiter verschärft – aber eben ein Gerücht im Verhandlungsstadium, kein Fakt. Ob je ein Anthropic-Chip aus einer Samsung-Fabrik rollt, ist heute vollkommen offen.

Quellen

The Information – Anthropic in talks with Samsung (Origin)↗ EXTERNER LINKTechCrunch – Anthropic is discussing a new custom chip with Samsung↗ EXTERNER LINKBloomberg – Anthropic in talks with Samsung for custom AI chip↗ EXTERNER LINKReuters – Anthropic weighs building its own AI chips (April 2026, Kontext)↗ EXTERNER LINKOpenAI – Jalapeño Inference Chip (Kontext)↗ EXTERNER LINK
FIRMEN IN DIESEM ARTIKEL
AnthropicOpenAIGoogleAmazonNvidia
TEILEN
LinkedIn→X / Twitter→E-Mail→
KOSTENLOS ABONNIEREN
Diese News jeden Montag in dein Postfach?

WEITERLESENDas könnte dich auch interessieren.

Illustration einer Werkbank mit gestapelten Speichermodulen und einer Balkenwaage, kinewsletter.ch Stil
Illustration einer Werkbank mit gestapelten Speichermodulen und einer Balkenwaage, kinewsletter.ch Stil
KI-BUSINESS·23. AUGUST 2026

Nvidia-Server werden laut Bloomberg über 15 Prozent teurer

Grosse Nvidia-Kunden wurden laut Bloomberg informiert: Server mit Nvidias KI-Chips werden in vielen Fällen über 15 Prozent teurer. Grund sind die explodierenden Speicherpreise.

Handgezeichnete Skizze eines geöffneten Kofferraums mit grossem blauem Rechenmodul, Kabeln und Werkstattlampe, kinewsletter.ch Stil
Handgezeichnete Skizze eines geöffneten Kofferraums mit grossem blauem Rechenmodul, Kabeln und Werkstattlampe, kinewsletter.ch Stil
KI-BUSINESS·22. AUGUST 2026

Waymo baut seinen eigenen Chip – Nvidia bleibt trotzdem drin

Alphabets Robotaxi-Tochter Waymo hat erstmals offengelegt, was im Kofferraum ihrer fahrerlosen Taxis steckt: einen selbst entwickelten 5-Nanometer-Chip mit über 1'000 TOPS. Er verarbeitet die Rohdaten von 13 Kameras, vier Lidar- und sechs Radar-Sensoren. Ein Bruch mit Nvidia ist es trotzdem nicht.

Handgezeichnete Skizze einer leeren Fabrikhalle mit langem Förderband, grosser Industriemaschine mit Zeigern und Hebeln und einer Holzkiste, die abtransportiert wird, kinewsletter.ch Stil
Handgezeichnete Skizze einer leeren Fabrikhalle mit langem Förderband, grosser Industriemaschine mit Zeigern und Hebeln und einer Holzkiste, die auf dem Band abtransportiert wird, kinewsletter.ch Stil
KI-BUSINESS·22. AUGUST 2026

Nvidia zahlt 6 Milliarden – und nennt es keine Übernahme

Nvidia zahlt 6 Milliarden Dollar für die Software, mit der das Startup Poolside seine KI-Modelle baut, und macht 109 Mitarbeitenden ein Jobangebot. Gekauft wird die Firma aber nicht. Es ist der dritte Deal dieser Bauart – zusammen rund 27 Milliarden.

Handgezeichnete Skizze eines Holztresens mit zwei Balkenwaagen, einer Schale voller Münzen und einem grossen elektroblauen Kontobuch im Vordergrund, darüber eine Wanduhr, kinewsletter.ch Stil
Handgezeichnete Skizze eines Holztresens mit zwei Balkenwaagen, einer Schale voller Münzen und einem grossen elektroblauen Kontobuch im Vordergrund, darüber eine Wanduhr, kinewsletter.ch Stil
KI-BUSINESS·22. AUGUST 2026

OpenAI wächst schneller – Anthropic verdient trotzdem mehr

Seit dem Start von GPT-5.6 Sol am 9. Juli liegt OpenAIs Umsatz-Run-Rate 35 Prozent höher, im Firmenkundengeschäft sogar 50 Prozent. Ramp-Daten zeigen: Beim Wachstumstempo hat OpenAI Anthropic wieder überholt. Beim absoluten Umsatz liegt Anthropic trotzdem klar vorne – beide Zahlen stimmen gleichzeitig.

Illustration einer zeremoniellen Eröffnungsglocke über einem Rednerpult mit gerolltem Dokument, kinewsletter.ch Stil
Illustration einer zeremoniellen Eröffnungsglocke über einem Rednerpult mit gerolltem Dokument, kinewsletter.ch Stil (Dark Mode)
KI-BUSINESS·21. AUGUST 2026

Anthropic will grösser an die Börse als SpaceX

Anthropic rechnet damit, mit seinem Börsengang das Rekordvolumen von SpaceX zu erreichen oder zu übertreffen – ein öffentliches Filing könnte schon Ende August kommen. Die kursierende Bewertung von zwei Billionen Dollar stammt allerdings von Investoren, nicht vom Unternehmen.

Illustration einer alten Telefonvermittlung mit blauen Steckkabeln und Klinkenbuchsen, kinewsletter.ch Stil
Illustration einer alten Telefonvermittlung mit blauen Steckkabeln und Klinkenbuchsen, kinewsletter.ch Stil (Dark Mode)
KI-BUSINESS·21. AUGUST 2026

Stripe bestätigt OpenRouter-Kauf – und erklärt die Singularität für begonnen

Stripe hat die Übernahme des KI-Gateways OpenRouter offiziell bestätigt – und begründet in einem Investorenbrief, warum das Unternehmen trotzdem nicht an die Börse geht: Der 1. Januar habe den «Beginn der Singularität» markiert. Einen Kaufpreis nennt Stripe nicht. Axios und Reuters berichten von etwas mehr als 8 Milliarden Dollar, die New York Times von rund 7,5 Milliarden.

Mehr aus KI-Business →