Tesla begrenzt die wöchentlichen KI-Ausgaben seiner Mitarbeitenden ab dem 6. Juli auf 200 US-Dollar. Ausgenommen: Beta-Versionen von Musks eigener Firma xAI.
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Selbst ein Konzern, der seine Zukunft auf KI aufbaut, kämpft mit den laufenden Kosten – und Musk lenkt den Nachschub praktischerweise Richtung xAI.
Tesla zieht bei den internen KI-Kosten die Reissleine. Ab dem 6. Juli dürfen Mitarbeitende laut einem internen Memo, über das zuerst der Branchendienst The Information berichtete, noch maximal 200 US-Dollar pro Woche für KI-Tools ausgeben. Wer mehr braucht, muss sich das freigeben lassen.
Der Hintergrund: Einzelne Software-Entwickler verbrannten zuletzt «Tokens im Wert von Tausenden Dollar pro Woche» – Tokens sind die Abrechnungseinheit, in der KI-Modelle jede Anfrage in Rechnung stellen. Der Deckel kommt ausgerechnet Monate nachdem Tesla seine Belegschaft noch aktiv zu mehr KI-Nutzung gedrängt hatte, inklusive interner Ranglisten, die Angestellte nach Token-Verbrauch sortierten.
Der Haken steckt in der Ausnahme: Das Limit gilt nicht für Beta-Versionen von xAI-Produkten – also für Musks eigene KI-Firma hinter dem Chatbot Grok. Heisst konkret: Wer Grok nutzt, spart auf sein Budget an. Pikant daran ist, dass viele Tesla-Entwickler laut Bericht lieber mit Claude von Anthropic arbeiten. Damit dient eine Spesenregel faktisch dazu, den internen Marktanteil für Musks eigenes Produkt zu sichern.
Tesla steht mit dem Problem nicht allein da: Auch Uber, Meta und Walmart haben zuletzt ähnliche Obergrenzen eingezogen, weil die nutzungsbasierte Abrechnung die Kosten jeder einzelnen Anfrage direkt sichtbar macht.