NewsKategorienNewsletter-ArchivÜber unsKostenlos abonnieren

Der wöchentliche KI-Newsletter für die Schweiz. Kompakt, relevant, zero Bullshit. 5 Minuten lesen, 1 Woche informiert.

FOLGE UNS
LIXIG
NAVIGATION
Alle NewsNewsletter-ArchivAutorenÜber unsKontakt
KATEGORIEN
KI-ForschungKI-BusinessRegulierung & EthikKI in der SchweizKI-Tools & AppsNeue Modelle
RECHTLICHES
ImpressumDatenschutzAGB
© 2026 Inoo GmbH · Altstätten SG · Schweiz
Ein Produkt von InooSwiss Made Software
HOME·NEWS·KI-BUSINESS

Bezos sammelt 12 Milliarden für seinen «KI-Ingenieur»

Jeff Bezos' KI-Startup Prometheus hat 12 Milliarden Dollar eingesammelt – bei einer Bewertung von 41 Milliarden. Das Ziel: eine KI, die hilft, physische Dinge von der Brücke bis zum Triebwerk schneller zu entwerfen und zu bauen. Entwickelt wird auch in Zürich.

Pascal Eugster
Pascal Eugster
GRÜNDER & ENTWICKLER
12. JUNI 2026
2 MIN. LESEZEIT
Handgezeichnete Skizze eines elektroblau leuchtenden Düsentriebwerks auf einer Werkbank, dahinter ein technischer Bauplan, daneben Messschieber und Schraubenschlüssel
Handgezeichnete Skizze eines elektroblau leuchtenden Düsentriebwerks auf einer Werkbank, dahinter ein technischer Bauplan, daneben Messschieber und Schraubenschlüssel (Dark Mode)
INHALT
01Bezos springt mit beiden Füssen rein02Eine KI für die Werkbank03Wer die zwölf Milliarden zahlt04Auch in Zürich wird getüftelt
INHALT
01Bezos springt mit beiden Füssen rein02Eine KI für die Werkbank03Wer die zwölf Milliarden zahlt04Auch in Zürich wird getüftelt
in
PARTNER · INOO GMBH
Wie viel KI verträgt dein Betrieb? In 30 Minuten Klartext.

Kostenloses Erstgespräch — herstellerneutral, direkt aus dem Rheintal.

Gespräch buchen →
DAS WICHTIGSTE IN KÜRZE

Bezos wettet Milliarden darauf, dass KI nicht nur Texte schreibt, sondern hilft, die physische Welt zu bauen – mit einem Team auch in Zürich.

Jeff Bezos baut nicht mehr nur Raketen. Sein KI-Startup Prometheus hat am Donnerstag 12 Milliarden Dollar frisches Kapital eingesammelt – und der Amazon-Gründer sass dabei zum ersten Mal selbst als Co-CEO vor der Kamera, um zu erklären, woran er da eigentlich arbeitet.

Bezos springt mit beiden Füssen rein

Es ist Bezos' erster CEO-Posten, seit er sich 2021 von der Amazon-Spitze zurückgezogen hat. Die neue Finanzierungsrunde (eine sogenannte Series B, also die zweite grosse Geldspritze einer Firma) bewertet Prometheus mit rund 41 Milliarden Dollar. Schon bei der ersten Runde über 6,2 Milliarden war Bezos der grösste Geldgeber – und er hat auch diesmal wieder mitgezahlt.

Im Interview mit dem US-Sender CNBC gab er sich offen: «Das ist ein kapitalintensives Startup, daran gibt es keinen Zweifel.» Den Grund dafür liefert er gleich mit – das viele Geld geht in Rechenleistung und in spezielle Trainingsdaten. Ein Börsengang? «Zu früh, um darüber nachzudenken.»

Eine KI für die Werkbank

Spannend ist, was Prometheus baut. Bezos nennt es einen «künstlichen Generalingenieur»: KI-Werkzeuge, die den Weg vom Entwurf bis zur Fertigung physischer Dinge drastisch verkürzen sollen – von Brücken über Chips bis zu Düsentriebwerken.

Co-CEO Vik Bajaj bringt das Beispiel eines Flugzeugtriebwerks: Heute brauchen ganze Ingenieursteams ein Jahrzehnt oder länger, um so etwas zu entwerfen, zu testen und zu bauen.

Was sich in den letzten Jahren geändert hat, ist die Fähigkeit, selbst etwas so Kompliziertes von Anfang bis Ende als ein einziges KI-Problem zu formulieren.

Anders als viele andere KI-Firmen geht es Prometheus also nicht um Chatbots oder Bilder, sondern um die reale, gebaute Welt.

Wer die zwölf Milliarden zahlt

Hinter der Runde stehen klingende Namen aus der Finanzwelt: JPMorgan, BlackRock, Goldman Sachs, DST Global und Arch Venture Partners. Bezos soll laut Berichten zusätzlich einen verbundenen Fonds von bis zu 100 Milliarden Dollar aufbauen wollen, um Fertigungsfirmen ganz oder teilweise zu übernehmen und mit der eigenen Technik aufzurüsten.

Auch in Zürich wird getüftelt

Für die Schweiz hat die Sache einen direkten Bezug: Prometheus beschäftigt erst rund 150 Mitarbeitende, mit Sitz in San Francisco und Teams in London und Zürich. Der Werkplatz Schweiz mit seiner Präzisionsindustrie ist also schon jetzt Teil von Bezos' Wette – und falls die KI hält, was sie verspricht, könnte ausgerechnet die hiesige Ingenieurskultur zu den ersten Anwendern gehören. Ein Produktdatum nannten die beiden Chefs allerdings noch nicht. Nur so viel: Erste Auslieferungen seien in Vorbereitung.

Quellen

CNBC – Bezos opens up about AI startup Prometheus after $12 billion raise↗ EXTERNER LINKPYMNTS – Jeff Bezos Raises $12 Billion for AI Engineering Startup Prometheus↗ EXTERNER LINKBenzinga – Jeff Bezos' AI Startup Prometheus Hits $41 Billion As Investors Back Industrial AI↗ EXTERNER LINK
TEILEN
LinkedIn→X / Twitter→E-Mail→
KOSTENLOS ABONNIEREN
Diese News jeden Freitag in dein Postfach?

WEITERLESENDas könnte dich auch interessieren.

Skizze von zwei humanoiden Robotern an einem Fabrik-Fliessband mit Roboterarm und Förderband, grosse Industriefenster, kinewsletter.ch Stil
Skizze von zwei humanoiden Robotern an einem Fabrik-Fliessband mit Roboterarm und Förderband, grosse Industriefenster, kinewsletter.ch Stil (Dark)
KI-BUSINESS·14. JUNI 2026

Ein Humanoide alle 15 Minuten: Chinas Roboter-Börsenwelle

Der chinesische Roboterbauer EngineAI hat zwei Jahre nach seiner Gründung vertraulich einen Börsengang in Hongkong beantragt. In seiner neuen Fabrik läuft alle 15 Minuten ein humanoider Roboter vom Band. EngineAI ist Teil einer ganzen Welle chinesischer Roboter-Börsengänge.

Skizze einer Rakete auf einer Startrampe neben einem grossen nach oben zeigenden Pfeil, Startturm, Hügel im Hintergrund, kinewsletter.ch Stil
Skizze einer Rakete auf einer Startrampe neben einem grossen nach oben zeigenden Pfeil, Startturm, Hügel im Hintergrund, kinewsletter.ch Stil (Dark)
KI-BUSINESS·14. JUNI 2026

Grösster Börsengang aller Zeiten – und Musks KI fährt mit

SpaceX hat den grössten Börsengang der Geschichte hingelegt und dabei Elon Musks KI-Firma xAI mit an die Börse gebracht. Die Aktie schloss am ersten Tag rund 19 Prozent im Plus. Für die geplanten KI-Börsengänge von OpenAI und Anthropic ist das ein wichtiges Signal.

Skizze eines Roboterarms, der Zahnraeder an einer Werkbank montiert, kinewsletter.ch Stil
Skizze eines Roboterarms, der Zahnraeder an einer Werkbank montiert, kinewsletter.ch Stil
KI-BUSINESS·13. JUNI 2026

Neura sammelt 1,4 Milliarden für Roboter aus Europa

Die deutsche Neura Robotics hat bis zu 1,4 Milliarden Dollar eingesammelt – die grösste Runde, die ein Robotik-Unternehmen je gesehen hat. Mit dabei: Amazon, NVIDIA, Bosch, Schaeffler und die Europäische Investitionsbank. Das Ziel: Millionen kognitiver Roboter bis 2030.