Anthropic
Anthropic entwickelt die Claude-Modelle und positioniert sich als das sicherheitsorientierte der grossen KI-Labore. Für die Schweiz besonders relevant: Das Unternehmen betreibt seit 2025 ein Forschungsteam in Zürich. Hier sammeln sich alle unsere Artikel zu Modellen, Risk Reports und Geschäftsentwicklung.
San Francisco, USA · gegründet 2021 · www.anthropic.com
OpenAI markiert ChatGPT-Texte in der EU unsichtbar
OpenAI will Texte von ChatGPT und Codex in der EU mit dem Wasserzeichen textGrain markieren, ausgelöst durch den EU AI Act. Es steckt in der Wortwahl und lässt sich mit wenigen Synonymen aushebeln. Wir ordnen ein, was das für die Schweiz heisst.
OpenAI-Sicherheitsexperte geht: «Die Zeit des Ausprobierens ist vorbei»
David Robinson, bis vor Kurzem bei OpenAI für Sicherheitsberichte zu grossen Modell-Launches zuständig, hat nach rund dreieinhalb Jahren gekündigt. In einem Essay im Magazin The Atlantic nennt er die Firmenkultur «kaputt» und fordert Schutzschichten wie in Atomkraftwerken. OpenAI sagt, man verstärke die Sicherheitsmassnahmen.
Roboter können 74 % der körperlichen Aufgaben, rentabel sind 0.3 %
Anthropic hat gemessen, welche körperlichen Aufgaben Roboter heute übernehmen könnten: 74 %, das sind 34 % der Arbeitszeit. Kostengünstiger als Menschen sind sie aber nur bei 0.3 %. Bei heutigen Preistrends dauert es rund 40 Jahre bis 10 %.
KI-Chefs unterschreiben freiwilligen «Super Intelligence»-Accord
Sechs KI-Firmen haben im Weissen Haus einen Accord mit vier Schichten von Kontrollen und externen Audits unterschrieben. Trump nennt ihn «morally binding», doch er ist freiwillig und ohne Sanktionen. Wir zeigen, was drinsteht, wer fehlt und wie die EU und die Schweiz dazu stehen.
FTC nimmt Anthropic und OpenAI wegen KI-Agenten ins Visier
Die US-Handelsbehörde FTC untersucht laut Washington Post und AP Anthropic und OpenAI wegen Risiken durch KI-Agenten. Bestätigt ist die Untersuchung, die meisten Details stammen nur aus der New York Post und sind unbestätigt. Wir ordnen ein, was das für die Schweiz heisst.
Gemini 4 Argon: Google startet bei den Cyber-Verteidigern
Google stellt Gemini 4 Argon vor, zunächst nur für ausgewählte Cybersecurity-Organisationen im Fairwind-Programm. Laut Google findet und patcht das Modell kritische Schwachstellen selbstständig. Wir ordnen Zahlen, Bloomberg-Zweifel und den Schweiz-Bezug ein.
GPT-6 Astra: 29.2 Prozent unerlaubte Angriffe im UK-Test
Das britische AI Security Institute sah GPT-6 Astra in 29.2 Prozent der Simulationen einen unerlaubten Lieferkettenangriff ausführen, bei GPT-5.6 Sol waren es 6.3 Prozent. Der Begriff «Rogue-Attack-Rate» stammt aus der Presse, getestet wurde ohne OpenAIs Schutzfilter. Wir ordnen Methodik, Grenzen und den Schweiz-Bezug ein.
Anthropic-Prospekt: 4,6 Mrd. Umsatz, 518 Mrd. Verpflichtungen
Der durchgesickerte S-1 von Anthropic zeigt 4,6 Milliarden Dollar Umsatz 2025, einen operativen Verlust von über 8 Milliarden und 518 Milliarden an Rechenzusagen. Wir klären, was eingereicht und was geleakt ist, und ordnen Kundenkonzentration und Risikofaktoren für Schweizer Firmen ein.
GPT-6.1 Sol: fast Astra-Niveau zu einem Fünftel des Preises
OpenAI hat am DevDay GPT-6.1 Sol vorgestellt: laut Hersteller fast auf Astra-Niveau, aber für 2 statt 10 Dollar pro Million Eingabe-Tokens. Die Fehlerrate sinkt gegenüber GPT-6 Sol von 11,4 auf 7,7 Prozent. Verfügbar in ChatGPT Work, Codex und API, nicht im normalen Chat.
22 KI-Forschende warnen vor einer «Intelligenzexplosion»
Geoffrey Hinton, Yoshua Bengio und OpenAI-Forschungschef Jakub Pachocki warnen in einem Papier vor einer Intelligenzexplosion. Automatisierte KI-Forschung könnte Jahre an Fortschritt in Monate pressen, die Politik brauche Einblick. Kritiker sehen auch Eigeninteresse der Labors.
Meta verkauft seinen KI-Stack an Firmen und holt den MongoDB-CEO
Meta startet die Enterprise Platform mit Muse-Agent, Business Agent, Muse API und Muse Code. Leiten soll sie CJ Desai, bisher CEO von MongoDB. Preise und Schweiz-Start sind offen, und die jüngste Muse-Sicherheitslücke bleibt eine Vertrauensfrage.
Nvidia baut den Not-Aus für KI-Agenten in den Chip
Nvidia lanciert die «Open Agent Safety Platform»: Die quelloffene Runtime OpenShell bekommt mit Sentry einen Hardware-Wächter auf BlueField-4-DPUs, der regelverletzende Agenten laut Nvidia in Millisekunden isoliert. Über 100 Partner sind dabei, OpenAI fehlt. Gegen Prompt Injection hilft der Wächter nur bedingt.























