Zehn Tage nach dem Beta-Start weitet SpaceXAI den Zugang zu seinen KI-Agenten Grok Bot aus. Bei Cursor ist der Bot neu schon im Pro+-Abo für 60 Dollar im Monat enthalten statt erst im Ultra-Abo für 200. Alle übrigen Nutzer bekommen einen Gratis-Test – der allerdings nach Verbrauch endet, nicht nach Tagen.
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Das ist kein neues Können, sondern ein Vertriebs-Move: Direkt nach dem Abschluss der Cursor-Übernahme bringt SpaceXAI seine Agenten-Antwort auf ChatGPT und Claude in die Breite. Wichtig ist das Kleingedruckte – «enthalten» heisst wöchentlich gedeckelt, danach wird nachverrechnet. In der Schweiz läuft die App, aber nur auf Englisch und nur in Dollar.
SpaceXAI hat am 21. August 2026 den Zugang zu seinen KI-Agenten Grok Bot ausgeweitet – zehn Tage nach dem Start der Beta. Laut der offiziellen Ankündigung ist Grok Bot jetzt in SuperGrok Plus, SuperGrok Heavy, Cursor Pro+, Cursor Ultra und allen Cursor-Teams-Plänen enthalten. Bei Cursor heisst das konkret: Der Bot steckt neu schon im Pro+-Abo für 60 Dollar im Monat statt erst im Ultra-Abo für 200. Zum Start am 11. August war der Zugang laut 9to5Mac und The Next Web auf die obersten Stufen beschränkt – SuperGrok Heavy, Cursor Ultra und Cursor Teams Premium.
Dazugekommen sind die mittleren Stufen: Cursor Pro+ für 60 Dollar, Cursor Teams ab 40 Dollar pro Sitz und SuperGrok Plus für 100 Dollar im Monat – alle Preise laut den offiziellen Preisseiten von Cursor und SpaceXAI. Aussen vor bleiben das normale Cursor-Pro-Abo für 20 Dollar und das Basis-SuperGrok; beide sind laut Cursor-Dokumentation nicht dabei. Enterprise-Kunden können sich auf eine Warteliste setzen.
Grok Bot sind keine Chat-Assistenten, sondern dauerhaft laufende Agenten. Jeder Bot hat laut SpaceXAI einen eigenen Rechner in der Cloud mit Browser- und Terminal-Zugriff, loggt sich in deine Apps ein und arbeitet dort weiter, wenn du den Laptop zuklappst. Bedient wird das über einen Text-Thread – wie eine Nachricht an einen Kollegen. Du kannst mehrere Bots parallel laufen lassen, sie in einen Gruppenchat setzen, in dem sie Arbeit untereinander weiterreichen, und ihnen einen Ablauf einmal vorführen, den sie danach als Routine selbstständig abarbeiten.
Im Blogpost steht davon nichts, im offiziellen Grok-Bot-Konto auf X dagegen schon: Alle übrigen Nutzer erhalten einen Gratis-Test mit begrenztem Kontingent. Die Cursor-Dokumentation nennt den Haken: Der Test ist ein Nutzungsguthaben, kein Zeitraum – ein 7-Tage-Fenster gilt zusätzlich. Verbraucht wird nach Agenten-Schritten und Tokens, nicht nach Anzahl Nachrichten. Ein einziger langer Auftrag kann das Guthaben komplett aufzehren, und aufgefüllt wird es nicht. Auch bei den bezahlten Plänen heisst «enthalten» nicht «unbegrenzt»: Das Kontingent setzt sich wöchentlich zurück, danach läuft die Nutzung über die kostenpflichtige On-Demand-Abrechnung weiter.
Die iPhone-App steht im Schweizer App Store bereit, Version 1.3 seit dem 21. August. Herausgeberin ist Cursor-Mutter Anysphere, die SpaceX im Juni für 60 Milliarden Dollar kaufte – laut Forbes die grösste Startup-Übernahme aller Zeiten, abgeschlossen am 14. August. Zwei Einschränkungen für dich: Die App verlangt iOS 18 und gibt es nur auf Englisch, abgerechnet wird in Dollar. Und wer sein SuperGrok-Konto mit Cursor verknüpft, um den Bot freizuschalten, sollte genau hinschauen: Diese Verknüpfung lässt sich laut Dokumentation nie wieder lösen.

Anthropic lässt seinen Sicherheits-Scanner Claude Security ab sofort auf Claude Mythos 5 laufen – dem stärksten Modell des Hauses, das wegen seiner Cyber-Fähigkeiten nie breit freigegeben wurde. Enterprise-Kunden prüfen damit ihre Codebasis auf Schwachstellen und bekommen pro Fund eine CWE-Kategorie, eine Severity-Einstufung und einen Fix-Vorschlag; freigeben muss jeden Patch ein Mensch. Dazu kommen ein 35-Millionen-Dollar-Fonds für Open-Source-Sicherheit und Mythos-Integrationen in Partnerprodukte, die Spitäler, Versorger und Banken schützen.