xAI
Elon Musks xAI entwickelt die Grok-Modelle und fällt regelmässig durch aggressive Trainingsmethoden und ebenso aggressive Kommunikation auf. Wir verfolgen Modellstarts, Sicherheitsdebatten und die Verflechtung mit X.
Palo Alto, USA · gegründet 2023 · x.ai
Grok Bot: KI-Agenten jetzt auch im 60-Dollar-Abo
Zehn Tage nach dem Beta-Start weitet SpaceXAI den Zugang zu seinen KI-Agenten Grok Bot aus. Bei Cursor ist der Bot neu schon im Pro+-Abo für 60 Dollar im Monat enthalten statt erst im Ultra-Abo für 200. Alle übrigen Nutzer bekommen einen Gratis-Test – der allerdings nach Verbrauch endet, nicht nach Tagen.
Cursor gehört jetzt SpaceX – 60 Milliarden, alles in Aktien
SpaceX hat die Übernahme des KI-Coding-Startups Cursor am 14. August abgeschlossen – 60 Milliarden Dollar, vollständig in Aktien. Es ist die grösste Übernahme eines VC-finanzierten Startups aller Zeiten. Für Entwicklerteams in der Schweiz ändert sich damit nicht das Werkzeug, aber der Eigentümer im Vertrag.
Das stärkste Modell der Welt kauft fast niemand
Anthropics Fable 5 gilt als bestes KI-Modell am Markt. Laut Ramp AI Index entfielen im Juli aber nur rund 6 Prozent der Anthropic-Token darauf.
Grok 4.6 erreicht die KI-Spitze – 60 Prozent günstiger
xAI hat Grok 4.6 veröffentlicht und schliesst damit zur Spitze auf: 61 Punkte im Artificial-Analysis-Intelligence-Index, exakt gleichauf mit OpenAIs GPT-5.6 Sol. Der Preis bleibt bei 2 Dollar pro Million Input- und 6 Dollar pro Million Output-Token — über 60 Prozent unter Claude Opus 5 und GPT-5.6 Sol. Der grössere Hebel liegt aber woanders: Grok 4.6 erledigt lange Aufgaben in rund 53 Schritten, wo Claude Opus 5 etwa 103 braucht.
SRG blockiert KI-Crawler und will ihr Archiv für Apertus öffnen
Seit August weist die SRG auf srf.ch, rts.ch und rtr.ch über 20 KI-Trainingsbots ab — Live-Abrufe für KI-Antworten bleiben ausdrücklich erlaubt. Gleichzeitig verhandelt sie mit ETH Zürich und EPFL darüber, ihr Archiv mit rund 2 Millionen Stunden Radio- und TV-Material dem offenen Schweizer Modell Apertus zu überlassen. Andere Medienhäuser lassen sich ihre Archive für zweistellige Millionenbeträge abkaufen.
Hunderte fragten ChatGPT nach Biowaffen-Wissen – manche bekamen Antworten
Laut WSJ stellten seit Sommer 2025 hunderte Nutzer ChatGPT Fragen zu biologischen Waffen und Giften – ein Teil bekam brauchbare Antworten. OpenAI sperrte die Konten, meldete aber nichts.
Geteilte Claude-Chats landeten in der Google-Suche
Zahlreiche per Link geteilte Claude-Chats und Artifacts waren über Google auffindbar – darunter Arztberichte und interne Firmenakten. Kein Hack: Es waren selbst geteilte Links.
Das Weisse Haus wirft China vor, Anthropics Fable geklaut zu haben
Ein hoher US-Beamter beschuldigt die chinesische Firma Moonshot, Anthropics Spitzenmodell Fable «destilliert» zu haben, um Kimi K3 zu bauen – samt verbotener Nvidia-Chips über Thailand. Fachleute halten die Kopier-These allerdings für unwahrscheinlich.
Grok Build lud ganze Repos hoch – jetzt ist der Code offen
xAIs Terminal-Coding-Agent «Grok Build» hat ganze Git-Repositories auf Server des Unternehmens geladen – inklusive Commit-History und Dateien, die der Agent nie gelesen hat. Nach dem Aufschrei stoppte xAI den Upload und legte den kompletten Quellcode auf GitHub offen: 844'530 Zeilen Rust unter Apache 2.0.
Meta pumpt 50 Milliarden in ein einziges Rechenzentrum
Meta baut sein Rechenzentrum Hyperion in Louisiana auf 5 Gigawatt aus und investiert über 50 Milliarden Dollar. In weniger als zwei Jahren hat sich das Preisschild verfünffacht. Das KI-Wettrüsten entscheidet sich zunehmend an Strom, Kühlung und Bauland.
Grok 4.5: SpaceXAIs günstiger Angriff auf Claude Opus
SpaceXAI hat Grok 4.5 veröffentlicht – ein «Opus-class model» für Coding und agentische Aufgaben, das beim Output rund viermal günstiger ist als Claude Opus 4.8. Die Leistungsvergleiche stammen allerdings aus xAI-eigenen Benchmarks, und selbst dort liegt Grok nicht an der Spitze.
Tesla deckelt KI-Ausgaben – ausser für Musks eigene Tools
Tesla begrenzt die wöchentlichen KI-Ausgaben seiner Mitarbeitenden ab dem 6. Juli auf 200 US-Dollar. Ausgenommen: Beta-Versionen von Musks eigener Firma xAI.























