xAI
Elon Musks xAI entwickelt die Grok-Modelle und fällt regelmässig durch aggressive Trainingsmethoden und ebenso aggressive Kommunikation auf. Wir verfolgen Modellstarts, Sicherheitsdebatten und die Verflechtung mit X.
Palo Alto, USA · gegründet 2023 · x.ai
KI-Chefs unterschreiben freiwilligen «Super Intelligence»-Accord
Sechs KI-Firmen haben im Weissen Haus einen Accord mit vier Schichten von Kontrollen und externen Audits unterschrieben. Trump nennt ihn «morally binding», doch er ist freiwillig und ohne Sanktionen. Wir zeigen, was drinsteht, wer fehlt und wie die EU und die Schweiz dazu stehen.
xAI bringt Grok 4.7 – günstig, aber kein Spitzenreiter
xAI hat Grok 4.7 veröffentlicht: 2 US-Dollar pro Million Input-Token, 6 Dollar für Output – ein Bruchteil dessen, was Claude Fable 5.1 kostet. Im unabhängigen Artificial Analysis Intelligence Index landet das Modell mit 46 Punkten aber nur im Mittelfeld. Für Schweizer Teams heisst das: günstig rechnen, aber nicht blind auf lange Agenten-Läufe setzen.
Vier Abonnenten verklagen die KI-Labore wegen der Tempobremse
Vier zahlende Nutzer von ChatGPT, Claude, Grok und Gemini haben am 18. September beim US-Bundesgericht in Nordkalifornien eine Kartell-Sammelklage eingereicht. Der Vorwurf: Anthropic, OpenAI, Google und SpaceXAI hätten sich illegal auf eine gemeinsame Entwicklungsbremse geeinigt – und so den Wert bezahlter Abos gemindert.
Gemini 3.8 Live: Google unterbietet OpenAI beim Sprechen
Googles neue Sprachmodelle wechseln mitten im Gespräch zwischen 97 Sprachen und erledigen Tool-Calls im Hintergrund – zu einem Bruchteil der Kosten der Konkurrenz.
USA werfen sechs chinesischen KI-Firmen Modell-Diebstahl vor
NSA, CISA und FBI benennen DeepSeek, Moonshot AI, Alibaba, MiniMax, StepFun und Z.AI: Sie sollen seit Ende 2024 Milliarden Tokens aus Claude, GPT, Gemini und Grok abgeschöpft haben.
ChatGPT, Claude und Grok fielen gleichzeitig aus
Am 3. September standen drei grosse KI-Dienste über Stunden gleichzeitig still – mitten in der Schweizer Kernarbeitszeit. Eine gemeinsame Ursache hat bis heute niemand bestätigt.
Manipulierte git-Repos: KI-Agenten führen fremden Code aus
Die Sicherheitsfirma Manifold hat acht Schwachstellen in sieben KI-Coding-Agenten offengelegt. Ein präpariertes Repository lässt Claude Code, Qwen Code oder goose beim Öffnen fremden Code ausführen – mit deinen Rechten, ausserhalb der Sandbox, bevor irgendein Dialog nachfragt. Vier Lücken waren bei Veröffentlichung noch offen.
Googles dritter Flash in sechs Wochen – plus ein Cyber-Modell
Gemini 3.8 Flash kostet gleich viel wie der Vorgänger – die Cyber-Variante gibt es nur für geprüfte Verteidiger. Das Frontier-Modell fehlt weiter.
Pentagon schaltet ChatGPT und Grok für 3 Millionen frei
Das US-Verteidigungsministerium hat ChatGPT Mil und Grok for Government auf GenAI.mil aufgeschaltet – neben Googles Gemini. 1,7 von 3 Millionen Beschäftigten nutzen es.
Musk giesst Turbinenschaufeln selbst – KI-Strom 18 Monate früher
Elon Musk hat bestätigt, dass eine geheime SpaceX-Giesserei in Texas Gasturbinen-Schaufeln produzieren soll – damit Kraftwerke für KI-Rechenzentren bis zu 18 Monate früher ans Netz gehen. Genau solche Turbinen haben in den USA bereits eine Klage der NAACP und mehrere Gesundheitsstudien ausgelöst.
X verdächtigt China: Bots schüren Angst vor KI-Rechenzentren
Das Safety-Team von X hat ein Netzwerk von rund 200'000 Bot-Konten gefunden. 200 davon posteten gegen KI-Rechenzentren – mit ChatGPT-generierten Karikaturen und der Behauptung, die Anlagen trieben die Strompreise hoch. X vermutet chinesische Urheber, hat die Konten aber nicht offengelegt.
OpenAI kappt Cursor die GPT-Modelle – Stichtag 12. November
OpenAI beendet den Vertrag, der seine Modelle an das Programmierwerkzeug Cursor liefert – vorgeschlagenes Abschaltdatum ist der 12. November 2026. Grund ist nicht Cursor selbst, sondern der neue Eigentümer SpaceX. Für Entwicklerteams heisst das: gut zehn Wochen, um GPT-Modelle in Cursor zu ersetzen.























