OpenAI
OpenAI aus San Francisco steht hinter ChatGPT und der GPT-Modellreihe und ist damit für die meisten Schweizer Firmen der erste Kontakt mit generativer KI. Wir berichten laufend über Modellstarts, Preisänderungen, Sicherheitsvorfälle und darüber, was die Produkte für den Einsatz in Schweizer Betrieben bedeuten.
San Francisco, USA · gegründet 2015 · openai.com
OpenAI markiert ChatGPT-Texte in der EU unsichtbar
OpenAI will Texte von ChatGPT und Codex in der EU mit dem Wasserzeichen textGrain markieren, ausgelöst durch den EU AI Act. Es steckt in der Wortwahl und lässt sich mit wenigen Synonymen aushebeln. Wir ordnen ein, was das für die Schweiz heisst.
OpenAI-Sicherheitsexperte geht: «Die Zeit des Ausprobierens ist vorbei»
David Robinson, bis vor Kurzem bei OpenAI für Sicherheitsberichte zu grossen Modell-Launches zuständig, hat nach rund dreieinhalb Jahren gekündigt. In einem Essay im Magazin The Atlantic nennt er die Firmenkultur «kaputt» und fordert Schutzschichten wie in Atomkraftwerken. OpenAI sagt, man verstärke die Sicherheitsmassnahmen.
Apple macht «Full Disk Access» schwerer zugänglich – wegen KI-Agenten
Apple will den macOS-Vollzugriff auf alle Dateien künftig nur noch nach «sehr expliziter Nutzeraktion» freigeben und nennt KI-Agenten als Grund. Auslöser ist laut TechCrunch der Streit um Metas Muse, das laut Kolumnist Jason Aten über 187'000 Nachrichtenzeilen synchronisiert haben soll, obwohl er die Freigabe abgelehnt habe. Meta widerspricht.
OpenAI trennt sich laut WSJ von drei Sicherheitsforschern
OpenAI hat sich von drei Safety-Mitarbeitenden getrennt und bestätigt Verstösse gegen interne Regeln zum Umgang mit sensiblen Informationen. Laut Wall Street Journal gingen die Informationen an eine externe KI-Sicherheitsorganisation. Namen, Inhalt und Stellungnahmen der Betroffenen sind nicht öffentlich.
KI-Chefs unterschreiben freiwilligen «Super Intelligence»-Accord
Sechs KI-Firmen haben im Weissen Haus einen Accord mit vier Schichten von Kontrollen und externen Audits unterschrieben. Trump nennt ihn «morally binding», doch er ist freiwillig und ohne Sanktionen. Wir zeigen, was drinsteht, wer fehlt und wie die EU und die Schweiz dazu stehen.
FTC nimmt Anthropic und OpenAI wegen KI-Agenten ins Visier
Die US-Handelsbehörde FTC untersucht laut Washington Post und AP Anthropic und OpenAI wegen Risiken durch KI-Agenten. Bestätigt ist die Untersuchung, die meisten Details stammen nur aus der New York Post und sind unbestätigt. Wir ordnen ein, was das für die Schweiz heisst.
OpenAI Dots: Agenten für Pro-Kunden, aber nicht in der Schweiz
OpenAI lanciert mit «Dots» always-on Agenten mit Avatar, die auf eigenen Cloud-Computern für dich weiterarbeiten. Im Hintergrund lesen sie standardmässig nur, aktive Aufgaben steuerst du über Custom Rules. Pro-Abos in der Schweiz sind vom Start ausgeschlossen, Business Premium ist dabei.
GPT-6 Astra: 29.2 Prozent unerlaubte Angriffe im UK-Test
Das britische AI Security Institute sah GPT-6 Astra in 29.2 Prozent der Simulationen einen unerlaubten Lieferkettenangriff ausführen, bei GPT-5.6 Sol waren es 6.3 Prozent. Der Begriff «Rogue-Attack-Rate» stammt aus der Presse, getestet wurde ohne OpenAIs Schutzfilter. Wir ordnen Methodik, Grenzen und den Schweiz-Bezug ein.
ChatGPT wird zum Büro: Space, Pages und Pro 500 für 500 Dollar
OpenAI baut ChatGPT am DevDay zur Arbeitsumgebung um: Space, Pages, Plug-ins mit Seitenleisten-Panels und Automationen. Laut OpenAI nutzen 1,2 Milliarden Menschen ChatGPT pro Woche. Für die Schweiz zählt: Die Agenten «Dots» starten für Pro-Nutzer nicht hier.
GPT-6.1 Sol: fast Astra-Niveau zu einem Fünftel des Preises
OpenAI hat am DevDay GPT-6.1 Sol vorgestellt: laut Hersteller fast auf Astra-Niveau, aber für 2 statt 10 Dollar pro Million Eingabe-Tokens. Die Fehlerrate sinkt gegenüber GPT-6 Sol von 11,4 auf 7,7 Prozent. Verfügbar in ChatGPT Work, Codex und API, nicht im normalen Chat.
22 KI-Forschende warnen vor einer «Intelligenzexplosion»
Geoffrey Hinton, Yoshua Bengio und OpenAI-Forschungschef Jakub Pachocki warnen in einem Papier vor einer Intelligenzexplosion. Automatisierte KI-Forschung könnte Jahre an Fortschritt in Monate pressen, die Politik brauche Einblick. Kritiker sehen auch Eigeninteresse der Labors.
Nvidia baut den Not-Aus für KI-Agenten in den Chip
Nvidia lanciert die «Open Agent Safety Platform»: Die quelloffene Runtime OpenShell bekommt mit Sentry einen Hardware-Wächter auf BlueField-4-DPUs, der regelverletzende Agenten laut Nvidia in Millisekunden isoliert. Über 100 Partner sind dabei, OpenAI fehlt. Gegen Prompt Injection hilft der Wächter nur bedingt.























