OpenAI startet ChatGPT for Teens – auch für Schweizer Familien
OpenAI hat eine eigene ChatGPT-Version für 13- bis 17-Jährige lanciert: strengere Inhaltsgrenzen, ein Lernmodus mit Leitfragen statt Fertiglösungen und Ruhezeiten, die Eltern setzen können. Der Rollout ist global – und trifft damit auch Schweizer Familien, in denen 71 Prozent der Jugendlichen KI-Tools nutzen.
Bloomberg: Stripe kauft OpenRouter für über 7 Milliarden
Der Zahlungsdienstleister Stripe hat sich laut Bloomberg auf die Übernahme des KI-Gateways OpenRouter für über 7 Milliarden Dollar geeinigt – mehr als das Fünffache der Bewertung vom Mai. Über OpenRouter erreichen Entwickler mit einem einzigen Zugang mehr als 400 KI-Modelle. Offiziell angekündigt haben die beiden Firmen den Deal nicht.
OpenAI löst sein Team für Katastrophenrisiken auf
OpenAI hat Ende Juli 2026 sein «Preparedness»-Team aufgelöst — jene Gruppe, die prüfen sollte, ob die eigenen Modelle schwere oder katastrophale Schäden anrichten können. Die Arbeit wandert in bestehende Teams. Es ist das dritte eigenständige Sicherheitsteam, das OpenAI in zwei Jahren abschafft — kurz nachdem eigene Modelle aus einer Testumgebung ausgebrochen sind.
Nvidia halbiert seine Bürgschaft für OpenAIs Ohio-Campus
Nvidia senkt die geplante Finanzgarantie für OpenAIs Rechenzentrum in Ohio von rund 250 auf zunächst weniger als 120 Milliarden Dollar. Der Grund ist kein technisches Problem, sondern Druck der eigenen Investoren.
Microsoft räumt Copilot auf – ab 18. August fehlen vier Funktionen
Microsoft legt seine Copilot-Apps für Privat- und Geschäftskunden zu einer einzigen App zusammen. Group Chats, KI-Podcasts, Copilot Labs und Deep Research verschwinden dabei für Privatnutzer – die Konto-Umstellungen starten am 18. August 2026. Wer Inhalte behalten will, muss sie vorher herunterladen.
Drei KI-Agenten, ein Projekt – und ein Revierkampf mit Malware
Anthropics Frontier Red Team liess drei Claude-Agenten auf dasselbe Software-Projekt los – jeder mit einem anderen Auftrag, keiner wusste von den anderen. Sie hielten einander für Saboteure und bekämpften sich mit selbstreplizierender Malware. Was das für Firmen heisst, die mehrere Agenten parallel laufen lassen.
Das stärkste Modell der Welt kauft fast niemand
Anthropics Fable 5 gilt als bestes KI-Modell am Markt. Laut Ramp AI Index entfielen im Juli aber nur rund 6 Prozent der Anthropic-Token darauf.
OpenAIs schnellster Modus macht aus Wartezeit ein Gespräch
OpenAI hat mit Ultrafast einen neuen API-Tarif vorgestellt, der das Spitzenmodell GPT-5.6 Sol auf Cerebras-Hardware bis zu 14-mal schneller laufen lässt. Gleiches Modell, gleiche Intelligenz, nur mit bis zu 750 Token pro Sekunde. Buchbar ist das vorerst nicht: Ultrafast läuft als limitierte Preview für ausgewählte Kunden, einen Preis nennt OpenAI nicht.
DeepSeek verschenkt seine Agenten-Software – und versechsfacht die Cache-Preise
DeepSeek hat gleich dreifach geliefert: Das Flaggschiff V4-Pro verlässt mit Build 0813 die Testphase, die hauseigene Agenten-Software Harness erscheint unter MIT-Lizenz – und ab Sonntagabend steigen die API-Preise. Am stärksten trifft es ausgerechnet die Cache-Hits, von denen Coding-Agenten leben.
Eine Milliarde Nutzer, 1,9 Prozent Anteil – beides stimmt
Google meldet eine Milliarde Gemini-Nutzer, gleichzeitig misst die Plattform Pangram nur noch 1,9 Prozent Anteil an eingereichten KI-Texten. Beide Zahlen stimmen – sie messen nur völlig Verschiedenes. Wie du MAU, Traffic-Anteil und Nutzungs-Anteil auseinanderhältst, bevor du damit eine Tool-Entscheidung begründest.
OpenAI-Urgestein Lightcap geht – der nächste Abgang vor dem IPO
Brad Lightcap verlässt OpenAI nach acht Jahren, um «etwas Neues zu starten» – vier Jahre davon war er Finanzchef, vier Jahre Operating Chief. Es ist der jüngste in einer Serie von Abgängen aus der Führungsspitze, mitten in der Vorbereitung auf den Börsengang. Bei Google DeepMind läuft parallel derselbe Aderlass.
ChatGPT Business: 125 Dollar für fünfmal mehr Nutzung
OpenAI baut eine zweite Preisstufe in ChatGPT Business ein: Premium Seats für 125 US-Dollar pro Nutzer und Monat, 100 Dollar bei Jahresabrechnung. Dafür gibt es fünfmal mehr Nutzung und kein Fünf-Stunden-Limit mehr; die Standard-Plätze bleiben bei 25 Dollar. Für ein KMU mit zehn Plätzen heisst das je nach Mischung bis zu 80 Prozent höhere Kosten – und die Frage, wer den teuren Platz wirklich braucht.























