Comparis bringt die Schweizer Immobiliensuche in ChatGPT
Comparis lanciert als erstes Schweizer Immobilienportal ein eigenes ChatGPT-Plug-in. Eine hauseigene Bildanalyse durchsucht die Inseratefotos nach Merkmalen wie Kücheninsel, Holzboden oder besonders hellen Räumen, für die kein Filter existiert. Wichtiger als die Technik ist die Verschiebung dahinter: Der Einstiegspunkt der Suche wandert vom Portal in den Chat.
Claude Opus 5.5: Fable-Niveau zum tieferen Preis
Anthropic hat Claude Opus 5.5 veröffentlicht. Das Modell arbeitet laut Anthropic auf Fable-5.1-Niveau, kostet im Betrieb aber 40 Prozent weniger als Opus 5.
OpenAI halbiert die API-Preise für GPT-6 Sol und Luna
OpenAI hat GPT-6 Sol und Luna veröffentlicht und die API-Preise halbiert. Für Schweizer Teams mit Agenten-Workloads schrumpft die Token-Rechnung auf die Hälfte.
Amazon sperrt Metas KI-Agenten Muse aus
Amazon hat Metas KI-Agenten Muse vom eigenen Onlineshop ausgesperrt – zwölf Tage nach dem Start. Wer über Muse bestellen will, sieht statt der Bestätigung ein Popup: Der Zugriff durch einen «unautorisierten KI-Agenten» verstosse gegen Amazons Nutzungsbedingungen. Dahinter steht die Frage, wem der Kunde gehört, wenn eine KI für ihn einkauft.
OpenAIs Mathe-Beirat darf alles – nur nicht bremsen
OpenAI setzt ein unabhängiges Mathematik-Gremium am Institute for Advanced Study ein – ausgelöst vom eigenen Modell, das neben Navier–Stokes über 100 weitere offene Probleme gelöst haben will. Der Beirat darf ungefragt beraten und öffentlich widersprechen, nur das Tempo nicht bremsen. Mit Martin Hairer sitzt ein EPFL-Professor darin, der die kritische Fields-Medaillen-Erklärung mitunterzeichnet hat.
Vier Abonnenten verklagen die KI-Labore wegen der Tempobremse
Vier zahlende Nutzer von ChatGPT, Claude, Grok und Gemini haben am 18. September beim US-Bundesgericht in Nordkalifornien eine Kartell-Sammelklage eingereicht. Der Vorwurf: Anthropic, OpenAI, Google und SpaceXAI hätten sich illegal auf eine gemeinsame Entwicklungsbremse geeinigt – und so den Wert bezahlter Abos gemindert.
OpenAIs Werbe-Cookie __obi folgt dir auf fremde Websites
Ein Sicherheitsforscher zeigt, wie OpenAIs Werbepixel ein Cookie namens __obi von ChatGPT auf fremde Shops mitnimmt. OpenAI selbst führt es als Analytics-Cookie — und beantwortet die Fragen dazu nicht.
Meta lässt KI-Agenten das WhatsApp-Business-Setup erledigen
Meta hat einen MCP-Server für die WhatsApp Business Platform veröffentlicht. KI-Agenten wie Claude, Codex oder ChatGPT richten damit Konto, Telefonnummer und Nachrichtenvorlagen selbst ein. Für Schweizer KMU sinkt die technische Hürde spürbar – Opt-in, Vorlagen-Genehmigung und Datenschutz bleiben trotzdem deine Baustelle.
Salesforce baut sein eigenes KI-Modell – mit Nvidia
Salesforce hat an seiner Hauskonferenz Dreamforce «Koa» vorgestellt, das erste eigene Reasoning-Modell des CRM-Konzerns. Es basiert auf Nvidias offenem Modell Nemotron und ist auf Aufgaben in Vertrieb, Marketing und Kundendienst trainiert. Damit kauft ein Anwendungsanbieter die Denkleistung nicht mehr nur bei OpenAI oder Anthropic ein – er baut sie selbst.
Kritiker nennen das KI-Tempolimit ein Kartell
OpenAI, Anthropic und Google DeepMind wollen die Entwicklung ihrer stärksten Modelle gemeinsam drosseln. Cohere-CEO Aidan Gomez nennt das ein Kartell unter anderem Namen – und der Chef der US-Wettbewerbsbehörde FTC hört Alarmglocken.
Project Lily: Hunderte Menschen lesen deine ChatGPT-Chats
OpenAI beschäftigt laut einer Recherche von 404 Media hunderte Vertragsarbeiter, die echte ChatGPT-Gespräche lesen und die Antworten des Chatbots benoten. Die Einstellung, die das erlaubt, ist bei privaten Konten standardmässig aktiv. So findest und deaktivierst du sie.
Gemini 3.8 Live: Google unterbietet OpenAI beim Sprechen
Googles neue Sprachmodelle wechseln mitten im Gespräch zwischen 97 Sprachen und erledigen Tool-Calls im Hintergrund – zu einem Bruchteil der Kosten der Konkurrenz.























