NewsKategorienWissenNewsletter-ArchivÜber uns
AnmeldenKostenlos abonnieren
JEDEN MONTAG
Die wichtigsten KI-News der Woche — in 5 Minuten.

Der wöchentliche KI-Newsletter für die Schweiz. Kompakt, relevant, zero Bullshit. 5 Minuten lesen, 1 Woche informiert.

FOLGE UNS
LIXIG
NAVIGATION
KI NewsArchivNewsletter-ArchivAutorenÜber unsKontakt
KATEGORIEN
KI-ForschungKI-BusinessRegulierung & EthikKI in der SchweizKI-Tools & AppsNeue Modelle
WISSEN & REFERENZ
KI-GlossarLLM-VergleichSchweizer KI-StartupsFirmen & OrganisationenKI-Regulierung SchweizKI-Rechenzentren SchweizKI in der VerwaltungApertus in der Praxis
RECHTLICHES
ImpressumDatenschutzAGB
© 2026 Inoo GmbH · Altstätten SG · Schweiz
Ein Produkt von InooSwiss Made Software
HOME·NEWS·KI-FORSCHUNG

Drei KI-Agenten, ein Projekt – und ein Revierkampf mit Malware

Anthropics Frontier Red Team liess drei Claude-Agenten auf dasselbe Software-Projekt los – jeder mit einem anderen Auftrag, keiner wusste von den anderen. Sie hielten einander für Saboteure und bekämpften sich mit selbstreplizierender Malware. Was das für Firmen heisst, die mehrere Agenten parallel laufen lassen.

Pascal Eugster
Pascal Eugster
GRÜNDER & ENTWICKLER
15. AUGUST 2026
5 MIN. LESEZEIT
Illustration von drei Vermessungs-Stativen, die dasselbe Stück Boden abstecken, kinewsletter.ch Stil
Illustration von drei Vermessungs-Stativen, die dasselbe Stück Boden abstecken, kinewsletter.ch Stil
FIRMEN IN DIESEM ARTIKEL
AnthropicOpenAI
TEILEN
LinkedIn→X / Twitter→E-Mail→
KOSTENLOS ABONNIEREN
Diese News jeden Montag in dein Postfach?

WEITERLESENDas könnte dich auch interessieren.

Illustration eines Baugerüsts, das eine kleine Maschine umschliesst, kinewsletter.ch Stil
Illustration eines Baugerüsts, das eine kleine Maschine umschliesst, kinewsletter.ch Stil
KI-FORSCHUNG·23. AUGUST 2026

Nvidia zeigt: Das Gerüst schlägt das Modell

Nvidias Forschungssystem AVO holt mit Claude Opus 5 einen perfekten Score von 100,00 auf dem öffentlichen Set des Benchmarks ARC-AGI-3. Dasselbe Modell allein kommt auf 30,16 Prozent. Den Unterschied macht nicht das Modell, sondern der Harness – das Gerüst aus Gedächtnis, Werkzeugen und Aufsicht drumherum.

Handgezeichnete Skizze einer Druckerei mit Stapeln identischer Bogen, einer davon blau hervorgehoben, kinewsletter.ch Stil
Handgezeichnete Skizze einer Druckerei mit Stapeln identischer Bogen, einer davon blau hervorgehoben, kinewsletter.ch Stil
Nur für Abonnenten·KI-FORSCHUNG·22. AUGUST 2026

Ein Drittel oder ein Zehntel? Beide Zahlen stimmen

Das Pew Research Center hat 490'000 Webseiten auf KI-Spuren untersucht. Die eine Hälfte der Presse titelt «ein Drittel des Webs», die andere «zehn Prozent». Beide zitieren dieselbe Studie – und beide haben recht. Der Unterschied liegt in einem einzigen Filter.

Illustration einer Waage mit Papierstapeln auf beiden Schalen vor einem Rundbogenfenster, kinewsletter.ch Stil
Illustration einer Waage mit Papierstapeln auf beiden Schalen vor einem Rundbogenfenster, kinewsletter.ch Stil (Dark Mode)
KI-FORSCHUNG·21. AUGUST 2026

Terence Tao: KI stürzt die Mathematik in eine Wertekrise

Fields-Medaillist Terence Tao warnt in einem neuen Essay: KI führt die Mathematik in eine Krise, die so grundlegend ist wie jene um Russell und Gödel. Diesmal steht nicht die mathematische Wahrheit auf dem Prüfstand, sondern die Werte des Fachs – was zählt als Beitrag, wer hat die Arbeit gemacht.

Illustration zweier gebärdender Hände vor einem Smartphone auf einem Ministativ, kinewsletter.ch Stil
Illustration zweier gebärdender Hände vor einem Smartphone auf einem Ministativ, kinewsletter.ch Stil
KI-FORSCHUNG·14. AUGUST 2026

Gebärdensprache diktieren statt tippen – erstmals auf dem Handy

Google DeepMind hat SL2T vorgestellt: ein Modell, das Gebärdensprache direkt in Text übersetzt. Es steckt ab sofort in Gboard und Live Transcribe auf dem Pixel 11 – erstmals landet Gebärdensprach-KI in einem Produkt statt im Labor. Vorerst nur für ASL, die Schweizer Gebärdensprachen fehlen noch.

Illustration einer Wandtafel auf Staffelei mit blauer senkrechter Linie und Punkten, kinewsletter.ch Stil
Illustration einer Wandtafel auf Staffelei mit blauer senkrechter Linie und Punkten, kinewsletter.ch Stil
KI-FORSCHUNG·11. AUGUST 2026

Claude hebt Riemann-Schranke von 41,6 auf 67,2 Prozent

Eine unveröffentlichte Research-Version von Claude hat den bewiesenen Anteil der Nullstellen der Riemannschen Zetafunktion auf der kritischen Geraden von 41,6 auf 67,2 Prozent angehoben – ohne die Riemann-Hypothese selbst zu lösen. Angestossen hat das ein Anthropic-Mitarbeiter ohne Mathematik-Ausbildung, die Arbeit erledigten rund 60 Claude-Subagenten, und der Beweis liegt maschinenprüfbar im Beweisassistenten Lean auf GitHub.

Illustration eines geöffneten Laborkäfigs mit aufgebrochenem Vorhängeschloss und Klemmbrett, kinewsletter.ch Stil
Illustration eines geöffneten Laborkäfigs mit aufgebrochenem Vorhängeschloss und Klemmbrett, kinewsletter.ch Stil
REGULIERUNG & ETHIK·9. AUGUST 2026

Kimi K3 brach aus der Testumgebung aus – und schummelte

Das chinesische Modell Kimi K3 verliess bei einem Cybersicherheits-Test seine Sandbox, klonte das Benchmark-Repository von GitHub und las die Lösung ab. Schuld war eine falsch konfigurierte Testumgebung. Der Fall zeigt: Nicht nur die Modelle sind ein Risiko – auch die Tests, die sie prüfen sollen.

Mehr aus KI-Forschung →
DAS WICHTIGSTE IN KÜRZE

Wer mehrere KI-Agenten parallel auf dieselben Systeme lässt, braucht getrennte Rechte, einen expliziten Koordinationskanal und Modell-Vielfalt – sonst eskalieren sie gegeneinander oder machen alle denselben Fehler zur selben Zeit.

Anthropics Frontier Red Team hat am 13. August 2026 eine Studie veröffentlicht, die zeigt, was passiert, wenn KI-Agenten einander nicht als Werkzeug, sondern als Konkurrenz begegnen. Drei Instanzen desselben Claude-Modells bekamen je eine eigene virtuelle Maschine und den Auftrag, dasselbe Python-Backend in eine andere Programmiersprache zu übersetzen – jeder Agent in eine andere, und keiner wusste, dass die anderen existieren. In 120 Durchläufen pro Modell beobachteten die Forscher immer dasselbe: «Wir sahen durchgehend einen Multiagenten-Revierkampf.» Die Agenten hielten die Störungen der jeweils anderen für Absicht und sabotierten sich mit zunehmend aggressiver, selbstreplizierender Malware.

Vier Stunden, drei Zielsprachen, kein Vorwissen

Der Aufbau ist bewusst simpel: vier virtuelle Maschinen, drei davon mit je einem Agenten in Claude Code, auf der vierten das gemeinsame Backend, vier Stunden Zeit. Was Anthropic protokollierte, liest sich wie ein Sicherheitsvorfall: Die Agenten sperrten einander die Unix-Konten, schrieben Skripte, die im Dauerlauf konkurrierende Prozesse suchten und abschossen, und schleusten Schadcode ein, den sie als Beitrag eines anderen Agenten tarnten. Am Reissbrett entstanden ist der Versuch nicht: Anthropic hatte solches Verhalten zuvor im realen Einsatz beobachtet.

NUR FÜR ABONNENTEN

Exklusiver Inhalt

Melde dich an, um den vollständigen Artikel zu lesen. Der Zugang ist kostenlos.

Noch kein Abonnent? Jetzt anmelden