NewsKategorienWissenNewsletter-ArchivEvents
AnmeldenKostenlos abonnieren
JEDEN MONTAG
Die wichtigsten KI-News der Woche — in 5 Minuten.

Der wöchentliche KI-Newsletter für die Schweiz. Kompakt, relevant, zero Bullshit. 5 Minuten lesen, 1 Woche informiert.

FOLGE UNS
LIXIG
NAVIGATION
KI NewsArchivNewsletter-ArchivAutorenÜber unsKontakt
KATEGORIEN
KI-ForschungKI-BusinessRegulierung & EthikKI in der SchweizKI-Tools & AppsNeue Modelle
WISSEN & REFERENZ
KI-GlossarKI-Events SchweizEvent einreichenLLM-VergleichSchweizer KI-StartupsFirmen & OrganisationenKI-Regulierung SchweizKI-Rechenzentren SchweizKI in der VerwaltungApertus in der Praxis
RECHTLICHES
ImpressumDatenschutzAGB
© 2026 Inoo GmbH · Altstätten SG · Schweiz
Ein Produkt von InooSwiss Made Software
HOME·NEWS·NEUE MODELLE

Mistral Large 4: Eine Billion Parameter aus Europa

Mistral stellt Large 4 als öffentliche Vorschau vor: rund eine Billion Parameter, in Europa trainiert, offene Gewichte bis Ende Oktober. Die Benchmarks sind Herstellerangaben, die Lizenz ist noch offen. Wir ordnen ein, was das für Schweizer Firmen heisst.

Pascal Eugster
Pascal Eugster
GRÜNDER & ENTWICKLER
8. OKTOBER 2026
2 MIN. LESEZEIT
Handgezeichnete Skizze einer grossen Holzkiste mit blauer Seilschleife, die an einem Flaschenzug in einer Lagerhalle hängt, daneben Wandkalender und Stroh
Handgezeichnete Skizze einer grossen Holzkiste mit blauer Seilschleife, die an einem Flaschenzug in einer Lagerhalle hängt, daneben Wandkalender und Stroh
INHALT
01Gross, aber nur ein Teil rechnet mit02In Europa trainiert03Preis und Leistung04Was das für dich in der Schweiz heisst
INHALT
01Gross, aber nur ein Teil rechnet mit02In Europa trainiert03Preis und Leistung04Was das für dich in der Schweiz heisst
in
PARTNER · INOO GMBH
Wie viel KI verträgt dein Betrieb? In 30 Minuten Klartext.

Kostenloses Erstgespräch — herstellerneutral, direkt aus dem Rheintal.

Gespräch buchen →
DAS WICHTIGSTE IN KÜRZE

Mistral Large 4 könnte Schweizer Firmen ein selbst betreibbares Spitzenmodell liefern, aber Lizenz und Gewichte fehlen noch und die Benchmarks stammen von Mistral selbst.

Mistral AI hat am 6. Oktober Mistral Large 4 vorgestellt, intern «Le Chonk» getauft. Das Modell ist als öffentliche Vorschau über die Schnittstelle (API) in Mistral Studio verfügbar. Die offenen Gewichte, also die Modelldateien zum Selbstbetreiben, sollen laut Mistral bis Ende Oktober folgen. Eine Lizenz ist noch nicht genannt.

Gross, aber nur ein Teil rechnet mit

Mistral Large 4 hat rund eine Billion Parameter, nach MarkTechPost genau 1,05 Billionen. Pro Token, also pro Textbaustein, sind davon 49 Milliarden aktiv. Es ist ein Mixture-of-Experts-Modell, das nur passende Teile des Netzes zuschaltet, und es versteht auch Bilder. Das Kontextfenster beträgt laut MarkTechPost eine Million Token.

In Europa trainiert

Trainiert wurde das Modell von Grund auf auf 3'800 Nvidia-Grace-Blackwell-Chips in Mistrals europäischen Rechenzentren, wie AI News berichtet. Die Trainingsdaten decken mehr als 160 Sprachen ab, darunter alle EU-Amtssprachen. Die Vorschau läuft laut Mistral auf derselben europäischen Infrastruktur.

Preis und Leistung

Die API kostet 1.36 Dollar pro Million Eingabe-Token und 4.18 Dollar pro Million Ausgabe-Token, wie auch festhält. Die -Zahlen stammen von Mistral selbst:

WEITERLESENDas könnte dich auch interessieren.

Handgezeichnete Skizze eines grossen aufgeschlagenen Buchs auf einem Lesepult mit blauem Akzent, daneben Kisten mit Ordnern
TestingCatalog
Benchmark
  • 93 Prozent im Sicherheitstest Cybench
  • 82 Prozent beim Nachstellen und Beheben einer echten Sicherheitslücke
  • 61.7 Prozent im Programmiertest DeepSWE v1.1

Eine von Mistral zitierte Blindbewertung von Surge AI sieht das Modell mit 3.74 Punkten auf Rang zwei von fünf, hinter Claude Opus 5 mit 4.22. Laut MarkTechPost lassen sich die Programmierergebnisse noch nicht unabhängig nachprüfen.

Was das für dich in der Schweiz heisst

Offene Gewichte würden es Schweizer Firmen erlauben, das Modell im eigenen Rechenzentrum zu betreiben, ohne dass Daten das Haus verlassen. Der Haken: Alle 1,05 Billionen Parameter müssen laut MarkTechPost in den Speicher passen, das verlangt grosse Hardware. Ausserdem fehlen die Lizenz und die Gewichte noch. Wer heute testen will, nutzt die API-Vorschau. Für sensible Daten lohnt es sich, die Lizenzbedingungen abzuwarten.

Quellen

Mistral AI, 06.10.2026↗ EXTERNER LINKAI News, 06.10.2026↗ EXTERNER LINKMarkTechPost, 06.10.2026↗ EXTERNER LINKTestingCatalog, 06.10.2026↗ EXTERNER LINK
FIRMEN IN DIESEM ARTIKEL
Mistral AINvidiaAnthropic
TEILEN
LinkedIn→X / Twitter→E-Mail→
KOSTENLOS ABONNIEREN
Diese News jeden Montag in dein Postfach?
Handgezeichnete Skizze eines grossen aufgeschlagenen Buchs auf einem Lesepult mit blauem Akzent, daneben Kisten mit Ordnern
NEUE MODELLE·6. OKTOBER 2026

Reflection AI zeigt Beam, offenes Modell gegen China

Das US-Start-up Reflection AI stellt Beam vor, ein Modell mit offenen Gewichten und 501 Milliarden Parametern. Es soll chinesischen Modellen mit deutlich weniger Rechenaufwand Konkurrenz machen. Alle Zahlen sind Herstellerangaben, die Gewichte folgen im Oktober.

Tuschezeichnung einer Marionettenbühne: Hinter einem leeren Bildschirmrahmen halten zwei Hände ein Spielkreuz, an dessen Fäden eine Maske hängt; die Maske ist leuchtend blau.
Tuschezeichnung einer Marionettenbühne: Hinter einem leeren Bildschirmrahmen halten zwei Hände ein Spielkreuz, an dessen Fäden eine Maske hängt
NEUE MODELLE·3. OKTOBER 2026

Tavus: Fast jeder Zweite hält KI-Avatar Griffin für echt

Das US-Startup Tavus meldet, dass 48 Prozent der Testpersonen seinen KI-Videoavatar Griffin nach einer Minute für einen Menschen hielten. Die Zahl stammt vom Hersteller, die Stichprobe war mit 54 Personen klein. Für die Schweiz ist sie trotzdem ein Warnsignal, weil Betrüger Video-Fälschungen bisher selten, Stimmklone dafür umso öfter einsetzen.

Handgezeichnete Skizze eines grossen blauen Schilds mit Schlüsselloch und Schaltkreisen vor Server-Racks, daneben eine Lupe über Code mit einem Käfer
Handgezeichnete Skizze eines grossen blauen Schilds mit Schlüsselloch und Schaltkreisen vor Server-Racks, daneben eine Lupe über Code mit einem Käfer
NEUE MODELLE·1. OKTOBER 2026

Gemini 4 Argon: Google startet bei den Cyber-Verteidigern

Google stellt Gemini 4 Argon vor, zunächst nur für ausgewählte Cybersecurity-Organisationen im Fairwind-Programm. Laut Google findet und patcht das Modell kritische Schwachstellen selbstständig. Wir ordnen Zahlen, Bloomberg-Zweifel und den Schweiz-Bezug ein.

Tuschezeichnung einer Balkenwaage: links fünf kleine Münzen, rechts ein grosses elektroblaues sonnenförmiges Gewicht
Tuschezeichnung einer Balkenwaage: links fünf kleine Münzen, rechts ein grosses elektroblaues sonnenförmiges Gewicht
NEUE MODELLE·30. SEPTEMBER 2026

GPT-6.1 Sol: fast Astra-Niveau zu einem Fünftel des Preises

OpenAI hat am DevDay GPT-6.1 Sol vorgestellt: laut Hersteller fast auf Astra-Niveau, aber für 2 statt 10 Dollar pro Million Eingabe-Tokens. Die Fehlerrate sinkt gegenüber GPT-6 Sol von 11,4 auf 7,7 Prozent. Verfügbar in ChatGPT Work, Codex und API, nicht im normalen Chat.

Handgezeichnete Skizze einer grossen blauen Stoppuhr neben einem Münzstapel und Zahnrädern, dahinter Tempo-Linien
Handgezeichnete Skizze einer grossen blauen Stoppuhr neben einem Münzstapel und Zahnrädern, dahinter Tempo-Linien
NEUE MODELLE·29. SEPTEMBER 2026

Sonnet 5.5: 30 % schneller zum gleichen Preis wie Sonnet 5

Anthropic bringt Claude Sonnet 5.5: mehr als 30 % schneller und laut Anthropic bis zu 30 % günstiger pro Aufgabe, bei unverändertem Token-Preis. Auf mehreren Benchmarks liegt es nur knapp hinter Opus 5.5. Wir zeigen, wo der Haken liegt und wann sich der Wechsel lohnt.

Illustration einer geöffneten Enigma-Chiffriermaschine auf einem Holzschreibtisch mit freiliegenden Rotoren, leeren Papierbögen und einer Schreibtischlampe, kinewsletter.ch Stil
Illustration einer geöffneten Enigma-Chiffriermaschine auf einem Holzschreibtisch mit freiliegenden Rotoren, leeren Papierbögen und einer Schreibtischlampe, kinewsletter.ch Stil
KI-FORSCHUNG·27. SEPTEMBER 2026

GPT-6 Astra knackt Enigma-Funkspruch von 1941 – in zwei Tagen

OpenAIs GPT-6 Astra hat einen deutschen Heeres-Funkspruch vom 10. Juli 1941 entschlüsselt, der seit 2005 als ungelöst galt. Das Modell suchte sich das Ziel selbst aus und schrieb Enigma-Simulator und Enigma-Bombe eigenständig in Python und C++. Dieselbe Autonomie ist der Grund, weshalb OpenAI seine leistungsfähigsten Modelle gerade gestoppt hat.

Mehr aus Neue Modelle →