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FLUX 3 Video: KI-Clips mit Ton – jetzt für alle verfügbar

Black Forest Labs macht sein Videomodell FLUX 3 Video über die API allgemein verfügbar: bis zu 20 Sekunden Video mit nativ mitgeneriertem Ton, Lippensynchronisation auf Deutsch und einem günstigen Draft-Modus. In internen Tests sieht sich das Freiburger KI-Studio an der Spitze.

Pascal Eugster
Pascal Eugster
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6. AUGUST 2026
2 MIN. LESEZEIT
Illustration einer Filmklappe mit elektroblauen Balken neben Tonangel-Mikrofon und Scheinwerfer, im Hintergrund ein Fenster mit Schwarzwald-Tannen, kinewsletter.ch Stil
Illustration einer Filmklappe mit elektroblauen Balken neben Tonangel-Mikrofon und Scheinwerfer, im Hintergrund ein Fenster mit Schwarzwald-Tannen, kinewsletter.ch Stil
INHALT
01Bild und Ton aus einem Guss02Vorn im eigenen Ranking – Gleichstand mit Seedance03Frontier-KI aus dem Dreiländereck
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01Bild und Ton aus einem Guss02Vorn im eigenen Ranking – Gleichstand mit Seedance03Frontier-KI aus dem Dreiländereck
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Mit FLUX 3 Video ist ein Frontier-Videomodell mit nativ mitgeneriertem Ton aus Europa allgemein verfügbar – entwickelt in Freiburg, keine Zugstunde von Basel entfernt.

Black Forest Labs hat sein Videomodell FLUX 3 Video am 4. August allgemein verfügbar gemacht: Über die BFL-API generiert es laut dem Unternehmen Clips von bis zu 20 Sekunden Länge – inklusive Ton, der direkt mitentsteht, statt nachträglich hinzugefügt zu werden. Damit bringt das KI-Studio aus Freiburg im Breisgau, gegründet vom Team hinter der Stable-Diffusion-Architektur, ein Frontier-Videomodell mit nativem Audio in die breite Verfügbarkeit – in einem Feld, das bisher von US- und China-Anbietern dominiert wurde.

Bild und Ton aus einem Guss

FLUX 3 Video beherrscht Text-to-Video und Image-to-Video mit Keyframes, kann bestehende Clips fortsetzen und schneidet mehrere Szenen samt Kamerawechseln in einer einzigen Generierung zusammen. Dialoge, Soundeffekte und Umgebungsgeräusche entstehen parallel zum Bild – mit Lippensynchronisation in über einem Dutzend Sprachen, darunter Deutsch. Die Auflösung liegt bei 720p, Full HD gibt es per Upscaling.

Der Clou für die Praxis ist der Draft-Modus: Eine schnelle Vorschau kostet 0,06 Dollar pro Sekunde, erst die finale Version in voller Qualität schlägt mit 0,17 Dollar pro Sekunde (HD) zu Buche. Teure Fehlversuche – das Alltagsärgernis der Video-KI – werden so deutlich billiger.

Vorn im eigenen Ranking – Gleichstand mit Seedance

In internen Human-Evaluationen sieht sich BFL bei Text-to-Video mit einem ELO-Wert von 1135 an der Spitze, vor Googles Gemini Omni Flash und ByteDances Seedance 2.0. Bei Image-to-Video meldet das Unternehmen einen Gleichstand mit Seedance 2.0 – jenem Modell, dessen Nachfolger Seedance 2.5 erst Anfang August mit 30-Sekunden-Clips vorlegte. Wichtig: Das sind Hersteller-Angaben, unabhängige Benchmarks stehen noch aus.

Frontier-KI aus dem Dreiländereck

Für die Schweiz ist die Nachricht auch geografisch relevant: Freiburg liegt keine Zugstunde von Basel entfernt – Frontier-KI entsteht damit direkt vor der Haustür. Vor dem Release liess BFL das Modell nach eigenen Angaben vom Drittpartner Cinder auf Missbrauchsrisiken wie NCII und CSAM prüfen. Auf der Roadmap stehen FLUX 3 Image für Bildgenerierung und -bearbeitung sowie FLUX 3 Dev als Open-Weight-Variante – die Schwarzwälder bleiben ihrer Open-Source-Tradition damit zumindest teilweise treu.

Quellen

FLUX 3 Video, Part 1: Generation – Black Forest Labs↗ EXTERNER LINKBlack Forest Labs makes FLUX 3 Video generally available – The Decoder↗ EXTERNER LINKDas KI-Videomodell Flux 3 ist überall verfügbar – all-ai.de↗ EXTERNER LINKBlack Forest Labs launches FLUX 3 – VentureBeat↗ EXTERNER LINK
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