Meta hat sein erstes KI-Modell unter der neuen Superintelligence-Abteilung vorgestellt — und bricht dabei mit einer Tradition: Muse Spark ist proprietär.

Metas erstes MSL-Modell ist proprietär statt open-source — ein Strategiewechsel mit Signalwirkung.
Meta hat sein erstes KI-Modell unter der neuen Superintelligence-Abteilung (MSL) vorgestellt — und bricht dabei mit einer Tradition: Muse Spark ist proprietär.
Am 8. April debütierte Muse Spark (Codename «Avocado»), das Erstlingswerk der Meta Superintelligence Labs unter Alexandr Wang. Die grösste Überraschung: Das Modell ist proprietär — ein klarer Bruch mit Metas bisheriger Open-Source-Strategie rund um die Llama-Modellfamilie. Meta plant, zukünftige Versionen open-source zu veröffentlichen, aber die API ist vorerst nur in einer «Private Preview» für ausgewählte Partner zugänglich.
Muse Spark ist nativ multimodal und verarbeitet Text, Sprache und Bilder gleichzeitig. Besonders interessant sind die drei Betriebsmodi:
Auf dem Artificial Analysis Intelligence Index v4.0 landete Muse Spark auf Platz 4 mit Score 52 — hinter Gemini 3.1 Pro Preview und GPT-5.4 (beide 57) sowie Claude Opus 4.6 (53). Bei SWE-bench Verified erreichte es 77,4 %, bei GPQA Diamond 89,5 %, schwächelte aber bei abstraktem Reasoning (ARC AGI 2: 42,5 %).
Ein integrierter Shopping-Modus verknüpft dein Nutzerverhalten über Instagram, Facebook und Threads. Das Modell ist sofort kostenlos auf der Meta-AI-App und meta.ai verfügbar — der Rollout auf WhatsApp, Instagram, Messenger und Ray-Ban-Brillen folgt. Meta-Aktien stiegen am Ankündigungstag um 6,5 %.

AMD-Ingenieurin analysiert 6.852 Claude-Code-Sessions und dokumentiert einen massiven Rückgang der Denktiefe. Anthropic bestätigt zwei Produktänderungen – bestreitet aber gezieltes «Nerfing».
Anthropic bestätigt, dass zwei Produktänderungen die Denktiefe von Claude reduzierten – bestreitet aber gezieltes Nerfing. Eine AMD-Ingenieurin belegt den Leistungseinbruch mit 6.852 analysierten Sessions.

Anthropic hat am 16. April sein neues Flaggschiff-Modell vorgestellt. Claude Opus 4.7 übertrifft GPT-5.4 und Gemini 3.1 Pro in den wichtigsten Coding-Benchmarks – und bringt Features mit, die den Alltag von Entwicklern verändern dürften.
Claude Opus 4.7 setzt mit 87,6 Prozent auf SWE-bench Verified einen neuen Bestwert und überholt GPT-5.4 und Gemini 3.1 Pro – für Entwickler der bisher grösste Sprung zwischen zwei Claude-Generationen.

Neun Claude-Opus-4.6-Agenten übertrafen menschliche Forscher auf einem Alignment-Problem – aber die Methode generalisierte nicht auf Produktionsmodelle.
KI kann Forschung beschleunigen, aber Generalisierung und Reward-Hacking bleiben die zentralen Hürden.