NVIDIA stellt zwei neue KI-Modell-Familien vor: Nemotron 3 Super für agentische Systeme mit fünfmal höherem Durchsatz und Alpamayo für autonomes Fahren. Beide sind Open Source.

NVIDIA setzt mit zwei Open-Source-Modell-Familien auf ein Ökosystem-Spiel — Nemotron für Agenten, Alpamayo für selbstfahrende Autos.
NVIDIA hat gleich zwei neue KI-Modell-Familien vorgestellt: Nemotron 3 Super für agentische KI-Systeme und Alpamayo für autonomes Fahren. Beide Launches fallen auf die Woche vor der GTC 2026 (17.–21. März) — NVIDIAs wichtigster Konferenz des Jahres.
Nemotron 3 Super ist ein 120-Milliarden-Parameter-Modell, von denen nur 12 Milliarden gleichzeitig aktiv sind — eine sogenannte Mixture-of-Experts-Architektur (vereinfacht: je nach Aufgabe werden spezialisierte Teile des Modells aktiviert, statt das ganze Netzwerk zu nutzen). Das Ergebnis: fünfmal höherer Durchsatz als der Vorgänger, doppelt so hohe Genauigkeit und ein Kontextfenster von einer Million Tokens.
Das Modell ist auf komplexe Agenten-Workflows ausgelegt — also Systeme, die eigenständig recherchieren, Code schreiben oder Finanzanalysen erstellen. Es ist als Open-Source-Modell unter einer offenen Lizenz auf Hugging Face, NVIDIA Build und mehreren Cloud-Plattformen verfügbar.
Die Alpamayo-Familie ist NVIDIAs Antwort auf eine zentrale Herausforderung des autonomen Fahrens: Wie bringt man einem Auto bei, unvorhergesehene Situationen zu meistern? Alpamayo 1, das Kernmodell mit 10 Milliarden Parametern, nutzt Chain-of-Thought-Reasoning — es «denkt» Schritt für Schritt durch komplexe Verkehrssituationen, ähnlich wie ein erfahrener Fahrer.
NVIDIA-CEO Jensen Huang nannte es «den ChatGPT-Moment für Physical AI». Zu den Partnern gehören Lucid, Nuro und Uber. Beide Modell-Familien sind Open Source — NVIDIA setzt damit klar auf ein Ökosystem-Spiel statt auf geschlossene Produkte.

Das mysteriöse KI-Modell «Hunter Alpha», das seit dem 11. März die OpenRouter-Rangliste dominierte, gehört nicht zu DeepSeek – sondern zu Xiaomi. Mit rund 1 Billion Parametern und einem 1-Million-Token-Kontextfenster positioniert der Smartphone-Riese sein MiMo-V2-Pro als «Gehirn für KI-Agenten».
Xiaomis anonymer «Stealth Release» auf OpenRouter zeigt: Chinas KI-Ökosystem reicht weit über DeepSeek hinaus – und der Smartphone-Riese meint es ernst mit KI-Agenten.

OpenAI hat GPT-5.4 vorgestellt – erstmals vereint ein Modell Coding, Reasoning und native Computerbedienung. Auf dem OSWorld-Benchmark übertrifft es mit 75% sogar den menschlichen Referenzwert. Was das für ChatGPT-Nutzer und Entwickler bedeutet.
GPT-5.4 ist das erste OpenAI-Modell, das Computer besser bedient als Menschen – und verschiebt den KI-Wettbewerb von «klugstes Modell» hin zu «beste KI-Arbeitskraft».

Anthropics KI-Chatbot Claude ging am 2. März weltweit für knapp drei Stunden offline. Der Grund: ein historischer Nutzeransturm, angetrieben durch den Pentagon-Streit und die QuitGPT-Bewegung.
Claudes Ausfall zeigt: Anthropic hat ein Nachfrage-Problem – das beste Problem, das ein Startup haben kann.