Self-Hosting bedeutet, eine Software – im KI-Kontext meist ein Sprachmodell – auf eigener Infrastruktur zu betreiben statt über die Cloud eines Anbieters. Voraussetzung ist ein Modell mit offenen Gewichten, das man herunterladen darf, und genügend eigene Rechenleistung, um es laufen zu lassen.
Der grosse Vorteil ist Kontrolle: Beim Self-Hosting verlassen deine Daten nie das eigene Haus. Für Spitäler, Banken, Anwaltskanzleien oder Behörden mit strengen Datenschutzvorgaben ist das oft der einzige gangbare Weg, KI überhaupt einzusetzen. Der Preis dafür: Man braucht teure Hardware, technisches Know-how und muss auf die allerbesten Modelle verzichten, die es nur als Cloud-Dienst gibt. In der Schweiz positionieren sich mehrere Anbieter genau in dieser Nische – KI-Betrieb mit Datenhaltung im Inland als Mittelweg zwischen Cloud und komplettem Eigenbetrieb.