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Apple macht iOS 27 zur KI-Buffet – Claude und Gemini ersetzen ChatGPT

Mark Gurman von Bloomberg berichtet: Mit iOS 27, iPadOS 27 und macOS 27 wird Apple Drittanbieter-KI-Modelle systemweit erlauben. Anthropics Claude und Googles Gemini sind bereits in Tests. Offiziell wird das Feature an der WWDC am 8. Juni vorgestellt.

Pascal Eugster
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GRÜNDER & ENTWICKLER
11. MAI 2026
2 MIN. LESEZEIT
Skizze eines Schlüsselkastens mit drei verschiedenen Schlüsseln – Metapher für die Wahl zwischen drei KI-Modellen
Skizze eines Schluesselkastens mit drei verschiedenen Schluesseln, dark mode, kinewsletter.ch Stil
INHALT
01Vom Sonderdeal zur Plattform02Der Strategie-Bruch03Bühne frei am 8. Juni
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01Vom Sonderdeal zur Plattform02Der Strategie-Bruch03Bühne frei am 8. Juni
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DAS WICHTIGSTE IN KÜRZE

Apple verzichtet auf das eigene Modell-Wettrennen und macht das iPhone zur Plattform für die jeweils beste KI – Claude und Gemini bekommen Zugriff auf eine Milliarde Geräte.

Apple bereitet einen der grössten Strategie-Umschwünge seiner Software-Geschichte vor: Mit iOS 27, iPadOS 27 und macOS 27 sollst du selbst entscheiden, welches KI-Modell hinter Siri, den Writing Tools und Image Playground steckt. Mark Gurman von Bloomberg hat das geplante Feature am 5. Mai erstmals beschrieben – intern läuft es unter dem Namen «Extensions».

Vom Sonderdeal zur Plattform

Bislang war der Fall klar: Wer auf einem iPhone Apple Intelligence an die Grenzen brachte, wurde an ChatGPT delegiert – seit iOS 18.2 das einzige integrierte Drittanbieter-Modell. Mit Extensions öffnet Apple diesen Zugang für mehrere Anbieter parallel.

Laut Bloomberg testet Apple aktuell Anthropics Claude und Googles Gemini als zusätzliche Optionen. Eine Test-Version der Software zeigt den Hinweis: User sollen «generative AI-Funktionen aus installierten Apps abrufen können – via Siri, Writing Tools, Image Playground und mehr». Die Wahl trifft man einmal in den Einstellungen, und sie gilt systemweit. Jeder Anbieter bekommt eine eigene Siri-Stimme, damit erkennbar bleibt, wer gerade antwortet.

Der Strategie-Bruch

Über Jahre hat Apple die KI-Story an die eigenen Foundation-Modelle gebunden. Die Lücke zur Konkurrenz ist trotzdem grösser geworden – das Wall Street Journal und andere sehen Apple seit Monaten «im Rückstand». Mit Extensions ändert sich die Logik: Statt selbst die besten Modelle zu liefern, wird die Hardware zur Bühne für die jeweils stärkste KI auf dem Markt.

Die Folgen sind nicht zu unterschätzen:

  • Claude und Gemini bekommen plötzlich Zugriff auf eine Milliarde aktiver iPhones – und damit auf einen Distributionskanal, den weder Anthropic noch Google bisher hatten
  • OpenAI verliert seine Sonderstellung im Apple-Universum
  • Apple entkoppelt sich vom Risiko, beim Modell-Wettrennen mitzuhalten

Bühne frei am 8. Juni

Offiziell vorstellen will Apple das Feature an der WWDC 2026 vom 8. bis 12. Juni, mit der Keynote am Montag, 8. Juni. Das öffentliche Release der neuen Betriebssysteme folgt im Herbst.

Eine Bestätigung von Apple gibt es bislang nicht – Bloomberg-Berichte aus dem inneren Kreis von Mark Gurman gelten in der Branche aber als zuverlässig. Für dich als Apple-Nutzer heisst das: Ab Herbst entscheidest du, ob Siri mit ChatGPT, Claude oder Gemini spricht. Für die Labs heisst es: Apples Hardware-Reichweite ist plötzlich eine Plattform, auf die alle wollen.

Quellen

Apple to Let Users Choose Rival AI Models Across Its iOS 27 Features – Bloomberg↗ EXTERNER LINKApple plans to make iOS 27 a Choose Your Own Adventure of AI models – TechCrunch↗ EXTERNER LINKApple Intelligence will reportedly let you choose third-party AI models in iOS 27 – Engadget↗ EXTERNER LINK
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