Am 1. April 2026 erlebte Chinas Robotaxi-Branche einen Schockmoment: Über 100 Apollo Go-Fahrzeuge von Baidu erstarrten gleichzeitig im Wuhan-Verkehr. Passagiere sassen bis zu zwei Stunden fest.

Die erste Massenfehlfunktion autonomer Fahrzeuge in China wirft Fragen zur Sicherheit bei grossen Flotten auf und löst globale Debatten aus.
Ein digitales Desaster erschüttert Wuhan: Am 1. April 2026 froren über 100 Apollo Go-Robotaxis von Baidu gleichzeitig ein, während sie im Verkehr unterwegs waren. Passagiere waren bis zwei Stunden lang gestrandet – manche auf Autobahnen – und konnten ihre Fahrzeuge nicht verlassen oder kontrollieren.
Das ist Chinas erste dokumentierte Massenfehlfunktion autonomer Fahrzeuge im Betrieb. Baidu machte einen Systemfehler, möglicherweise einen fehlgeschlagenen Software-Update, verantwortlich, der die automatische Failsafe-Aktivierung auslöste. Mehrere Kollisionen wurden gemeldet, allerdings ohne ernsthafte Verletzungen.
Die Vorfälle werfen kritische Fragen zur Sicherheit und Zuverlässigkeit autonomer Fahrzeuge bei grossen Flotten auf. Global wird jetzt intensiv debattiert: Wie sicher sind diese Systeme wirklich, wenn sie in dieser Grössenordnung eingesetzt werden?

Anthropic hat Claude Computer Use lanciert: Die KI öffnet Apps, klickt Buttons, füllt Formulare aus und navigiert den Mac-Bildschirm autonom. Via Dispatch kannst Du Claude sogar vom Handy Aufgaben geben, während Du unterwegs bist.
Claude Computer Use macht den Mac-Desktop zum KI-Arbeitsplatz – inklusive Fernsteuerung vom iPhone via Dispatch.

Apple plant, Siri ab iOS 27 für Drittanbieter-KI-Chatbots zu öffnen. Ein neues «Extensions»-System soll Claude, Gemini, Grok und andere direkt integrieren – ohne bilaterale Deals wie beim ChatGPT-Abkommen.
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Apple hat die WWDC 2026 für den 8. bis 12. Juni angekündigt – und erstmals explizit «AI advancements» als Schwerpunkt genannt. Nach einem Jahr voller Kritik an den zögerlichen KI-Bemühungen will der Konzern jetzt liefern.
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