CoreWeave sichert sich den grössten Einzelvertrag der KI-Infrastruktur-Geschichte — und Meta plant damit die Zukunft jenseits von Llama.

Der $21-Milliarden-Deal zwischen CoreWeave und Meta zeigt: Inference-Infrastruktur ist das neue Schlachtfeld.
CoreWeave sichert sich den grössten Einzelvertrag der KI-Infrastruktur-Geschichte — und Meta plant damit die Zukunft jenseits von Llama.
Am 9. April gab CoreWeave eine erweiterte Vereinbarung über $21 Milliarden mit Meta bekannt, laufend bis Dezember 2032. Das Gesamtvolumen der CoreWeave-Meta-Verträge steigt damit auf rund $35 Milliarden. Der Deal umfasst einige der ersten Deployments der NVIDIA Vera Rubin-Plattform und konzentriert sich auf Inference-Workloads — also das Betreiben von Modellen wie Muse Spark im Produktiveinsatz.
Kein einzelner Kunde macht künftig mehr als 35 % des CoreWeave-Umsatzes aus — eine wichtige Diversifizierung. Bisher war CoreWeave stark von Microsoft abhängig (62 % des Umsatzes). Gleichzeitig nimmt CoreWeave $4,25 Milliarden neue Schulden auf ($1,25 Mrd. Senior Notes plus $3 Mrd. Convertible Bonds), um das Wachstum zu finanzieren.
CoreWeave-Aktien stiegen nach der Ankündigung rund 12 %, Meta legte 2,6–3,1 % zu. Für dich als Beobachter des KI-Markts: Dieser Deal zeigt, wie viel Geld die grossen Player bereit sind, in KI-Infrastruktur zu stecken — und dass Inference (das Ausführen von Modellen) mittlerweile wichtiger wird als Training.

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