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KI-Forschung

IBM und ETH Zürich: 10 Jahre, 4 Forschungsfelder, eine Mission

IBM und die ETH Zürich haben eine zehnjährige Forschungspartnerschaft angekündigt – für hybride Algorithmen an der Schnittstelle von KI und Quantencomputing. IBM finanziert neue Professuren an der ETH.

Donnerstag, 2. April 2026~1 Min. Lesezeit
Pascal Eugster
Pascal EugsterGründer & Entwickler
Skizze eines Quantencomputer-Chips verbunden mit einem KI-Netzwerk – symbolisiert die IBM-ETH-Forschungspartnerschaft
Skizze eines Quantencomputer-Chips verbunden mit einem KI-Netzwerk – symbolisiert die IBM-ETH-Forschungspartnerschaft
Das Wichtigste

Während andere Länder auf Rechenleistung setzen, investiert die IBM-ETH-Partnerschaft in die mathematischen Grundlagen, die bestimmen, was mit dieser Rechenleistung überhaupt möglich ist.

IBM und die ETH Zürich haben eine zehnjährige Forschungspartnerschaft angekündigt – für hybride Algorithmen an der Schnittstelle von KI und Quantencomputing. IBM finanziert neue Professuren an der ETH.

Vier Schwerpunkte zwischen Quanten und KI

Am 31. März gaben IBM und die ETH Zürich die Partnerschaft bekannt. Sie konzentriert sich auf vier Forschungsbereiche: Optimierungs- und kombinatorische Probleme, Differentialgleichungen und dynamische Systeme, lineare Algebra und Hamiltonian-Simulationen sowie Modellierung komplexer Systeme.

IBM unterstützt den Aufbau neuer ETH-Professuren und finanziert Forschungsprojekte. Der hybride Ansatz – klassisch, KI-gestützt und quantenbasiert kombiniert – soll Probleme lösen, die mit einzelnen Methoden nicht effizient berechenbar sind.

Rüschlikon als Brücke

Die Partnerschaft baut auf der langjährigen IBM-ETH-Zusammenarbeit auf. IBM Research Zürich in Rüschlikon ist seit Jahrzehnten ein Zentrum für Grundlagenforschung – hier wurden unter anderem das Rastertunnelmikroskop und die Hochtemperatur-Supraleitung entdeckt (beide Nobelpreise).

Warum das für den KI-Standort Schweiz zählt

Die Initiative ist mehr als ein Forschungsvertrag: Sie positioniert die Schweiz als Standort für die nächste Algorithmen-Generation. Während andere Länder auf Rechenleistung setzen (Nvidia-GPUs, Datacenter-Bau), investiert diese Partnerschaft in die mathematischen Grundlagen, die bestimmen, was mit dieser Rechenleistung überhaupt möglich ist.

Quellen

  • IBM Newsroom(wird in neuem Tab geöffnet)
  • moneycab.com(wird in neuem Tab geöffnet)
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