IBM und die ETH Zürich haben eine zehnjährige Forschungspartnerschaft angekündigt – für hybride Algorithmen an der Schnittstelle von KI und Quantencomputing. IBM finanziert neue Professuren an der ETH.
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Während andere Länder auf Rechenleistung setzen, investiert die IBM-ETH-Partnerschaft in die mathematischen Grundlagen, die bestimmen, was mit dieser Rechenleistung überhaupt möglich ist.
IBM und die ETH Zürich haben eine zehnjährige Forschungspartnerschaft angekündigt – für hybride Algorithmen an der Schnittstelle von KI und Quantencomputing. IBM finanziert neue Professuren an der ETH.
Am 31. März gaben IBM und die ETH Zürich die Partnerschaft bekannt. Sie konzentriert sich auf vier Forschungsbereiche: Optimierungs- und kombinatorische Probleme, Differentialgleichungen und dynamische Systeme, lineare Algebra und Hamiltonian-Simulationen sowie Modellierung komplexer Systeme.
IBM unterstützt den Aufbau neuer ETH-Professuren und finanziert Forschungsprojekte. Der hybride Ansatz – klassisch, KI-gestützt und quantenbasiert kombiniert – soll Probleme lösen, die mit einzelnen Methoden nicht effizient berechenbar sind.
Die Partnerschaft baut auf der langjährigen IBM-ETH-Zusammenarbeit auf. IBM Research Zürich in Rüschlikon ist seit Jahrzehnten ein Zentrum für Grundlagenforschung – hier wurden unter anderem das Rastertunnelmikroskop und die Hochtemperatur-Supraleitung entdeckt (beide Nobelpreise).
Die Initiative ist mehr als ein Forschungsvertrag: Sie positioniert die Schweiz als Standort für die nächste Algorithmen-Generation. Während andere Länder auf Rechenleistung setzen (Nvidia-GPUs, Datacenter-Bau), investiert diese Partnerschaft in die mathematischen Grundlagen, die bestimmen, was mit dieser Rechenleistung überhaupt möglich ist.