Meta hat eine interne Leaderboard namens Claudeonomics installiert: 85'000 Mitarbeiter, 60 Billionen Tokens in 30 Tagen.

Metas Token-Wettbewerb zeigt: Das Unternehmen experimentiert mit aller Kraft, um herauszufinden, was KI-Agenten können.
Meta hat eine interne Leaderboard namens "Claudeonomics" installiert, die zeigt, wie verrückt das Unternehmen in KI-Experimente investiert. The Information hat Zugang zu diesem geheimen Ranking bekommen – und es ist wilder als du dir vorstellen kannst.
Das System trackt den Token-Verbrauch von über 85'000 Mitarbeitern und kürt die Top 250 als "Super-User". In nur 30 Tagen verbrauchte Meta dabei 60 Billionen Tokens. Zum Vergleich: Wenn man das mit den Preisen von Claude Opus berechnet, kostet dieser Token-Rausch etwa 900 Millionen Dollar – pro Monat.
Der User an der Spitze? 281 Milliarden Tokens in einem Monat. Das ist nicht einfach viel KI-Nutzung, das ist obsessiv.
Meta hat das Ganze gamifiziert wie ein Mobile Game: "Token Legend", "Session Immortal", "Cache Wizard" – die Titel klingen wie Fantasy-RPG, aber es geht um etwas sehr Reales. Laut Aussagen von CTO Andrew Bosworth sollen die Top-Engineer durch diesen "Tokenmaxxing"-Wettbewerb bis zu 10x produktiver werden. Einige Mitarbeiter lassen KI-Agenten einfach stundenlang laufen, um in der Liste hochzuklettern.
Das Phänomen ist so verrückt, dass Kritiker es mit Maos "Backyard Steel Furnaces" vergleichen – eine Referenz auf einen der schädlichsten wirtschaftspolitischen Fehler des 20. Jahrhunderts. Der Unterschied: Damals war es echte Stahlproduktion ohne Nutzen. Bei Meta ist wenigstens unklar, was aus all diesen Tokens wirklich entsteht.
Während die "Claudeonomics"-Schlacht intern tobt, bereitet Meta parallel eine neue Offensive vor. Axios berichtet, dass Meta unter Leitung von Alexandr Wang (Meta Superintelligence Labs) die ersten neuen KI-Modelle entwickelt, die das Unternehmen selbst – nicht OpenAI oder Anthropic – trainiert hat.
Wangs Team plant die Open-Source-Freigabe dieser Modelle. Das ist strategisch clever: Meta stellt damit sicher, dass es nicht nur abhängig von externen Modellen ist. Die Superintelligence Labs bauen sich parallel sogar ein eigenes Hardware-Team auf – komplett getrennt von Reality Labs. Meta will also keine KI-Abhängigkeiten mehr haben.
Das ist das grössere Bild hinter "Claudeonomics": Meta experimentiert mit aller Kraft, um herauszufinden, was KI-Agenten tatsächlich können. Die Token-Leaderboard ist nicht Wahnsinn – sie ist Methode.

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