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«Meta One» macht Schluss mit Gratis – Abos für Instagram, Facebook und WhatsApp

Meta hat am 27. Mai weltweit kostenpflichtige Abos für Instagram, Facebook und WhatsApp gestartet – ab 2,99 US-Dollar. Darüber baut der Konzern unter der Marke Meta One KI-Stufen bis 49,99 US-Dollar.

Pascal Eugster
Pascal Eugster
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29. MAI 2026
2 MIN. LESEZEIT
Skizze eines Smartphones mit drei Chat-Blasen hinter einem elektroblauen Drehkreuz mit Preisschild, eine Person greift nach dem Tor
Skizze eines Smartphones mit drei Chat-Blasen hinter einem elektroblauen Drehkreuz mit Preisschild, eine Person greift nach dem Tor (Dark)
INHALT
01Was die Abos kosten02Die KI-Stufen kommen separat – und zuerst weit weg03Was das für die Schweiz heisst
INHALT
01Was die Abos kosten02Die KI-Stufen kommen separat – und zuerst weit weg03Was das für die Schweiz heisst
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Zum ersten Mal koppelt Meta Funktionen seiner Gratis-Apps an ein Abo – die wertvollen KI-Features wandern dabei gezielt in die bezahlten Meta-One-Stufen.

Über zwei Milliarden Menschen öffnen täglich Instagram, Facebook oder WhatsApp – bisher gratis, finanziert über Werbung. Damit ist jetzt nicht mehr ganz Schluss, aber Meta zieht eine zweite Ebene ein: Am 27. Mai hat der Konzern weltweit kostenpflichtige Abos für seine drei wichtigsten Apps gestartet und sie unter einer neuen Marke gebündelt – Meta One.

Was die Abos kosten

Den Anfang machen die Plus-Tarife für Einzel-Apps, und die sind bewusst günstig angesetzt:

  • Instagram Plus und Facebook Plus für je 3,99 US-Dollar im Monat
  • WhatsApp Plus für 2,99 US-Dollar im Monat

Dafür gibt es keine entfernte Werbung, sondern Komfort-Funktionen: zusätzliche Profil-Anpassungen, «Super-Reaktionen», erweiterte Story-Insights und ähnliche Extras. Der Rollout läuft global und wird schrittweise freigeschaltet – nicht alle Nutzerinnen und Nutzer sehen die Option sofort.

Die KI-Stufen kommen separat – und zuerst weit weg

Spannender als die Plus-Tarife ist, was Meta darüber baut. Unter dem Dach Meta One testet der Konzern höherwertige Abos, die KI-Funktionen ins Zentrum stellen:

  • Meta One Plus für 7,99 US-Dollar und Meta One Premium für 19,99 US-Dollar – im Test ab Juni in Singapur, Guatemala und Bolivien.
  • Für Profis: Meta One Essential (14,99 US-Dollar) und Meta One Advanced (49,99 US-Dollar) – getestet in Saudi-Arabien, Marokko, Thailand und Bangladesch.

Auffällig: Meta startet die Tests bewusst in kleineren Märkten und nicht in Europa oder den USA. Das ist das übliche Vorgehen, um Preispunkte und Funktionsumfang auszuloten, bevor die zahlungskräftigen Kernmärkte drankommen.

Was das für die Schweiz heisst

In der Schweiz gehören WhatsApp und Instagram zur Grundausstattung des digitalen Alltags – WhatsApp ist hierzulande der De-facto-Standard für private wie geschäftliche Nachrichten. Genau deshalb ist der Schritt relevant: Zum ersten Mal koppelt Meta zentrale Funktionen seiner Gratis-Apps an ein Abo. Noch sind es Komfort-Extras, doch die Richtung ist klar – die wertvollen KI-Features wandern in die bezahlten Meta-One-Stufen.

Für Schweizer Werbetreibende stellt sich damit eine neue Frage: Wenn ein Teil der Nutzerschaft in werbeärmere oder werbefreie Bezahl-Tarife abwandert, verändert sich die Reichweite organischer und bezahlter Inhalte. Und für Privatpersonen lohnt sich ein nüchterner Blick: Bezahlt wird künftig potenziell doppelt – mit Geld für das Abo und weiterhin mit Daten. Die spannendste Lücke bleibt vorerst offen: Wann und zu welchem Preis Meta One in der Schweiz aufschlägt, hat der Konzern noch nicht gesagt.

Quellen

TechCrunch – Meta launches Instagram, Facebook, and WhatsApp subscriptions, with more to come, including AI plans↗ EXTERNER LINKEngadget – Meta rolls out subscription tiers for Instagram, Facebook and WhatsApp↗ EXTERNER LINKMacRumors – Meta Wants You to Pay for Instagram, Facebook, and WhatsApp Now↗ EXTERNER LINK
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