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OpenAI bringt autonome Agenten ins Büro – und ChatGPT wird zur Teamplattform

Workspace Agents verwandeln ChatGPT vom Chatbot in eine Automatisierungsplattform: KI-Assistenten, die rund um die Uhr im Hintergrund arbeiten, Slack-Nachrichten beantworten und Berichte vorbereiten.

Pascal Eugster
Pascal Eugster
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23. APRIL 2026
2 MIN. LESEZEIT
Handgezeichnete Skizze von Roboterarmen an einem Schreibtisch mit Tastatur und Checkliste
Handgezeichnete Skizze von Roboterarmen an einem Schreibtisch mit Tastatur und Checkliste
INHALT
01Vom Chatbot zum Teamkollegen02Slack, Zeitpläne und Freigabe-Workflows03Enterprise-Kontrolle eingebaut04GPTs werden zu Agenten05Schweiz-Kontext
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01Vom Chatbot zum Teamkollegen02Slack, Zeitpläne und Freigabe-Workflows03Enterprise-Kontrolle eingebaut04GPTs werden zu Agenten05Schweiz-Kontext
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OpenAIs Workspace Agents verwandeln ChatGPT von einem Chatbot in eine Teamplattform mit autonomen KI-Assistenten, die persistent laufen, Slack-Nachrichten beantworten und Workflows automatisieren – bis zum 6. Mai kostenlos für Business- und Enterprise-Kunden.

Vom Chatbot zum Teamkollegen

Am 22. April stellte OpenAI Workspace Agents vor – eine neue Klasse von KI-Assistenten in ChatGPT, die weit über die bisherigen Custom GPTs hinausgehen. Der entscheidende Unterschied: Workspace Agents laufen persistent in der Cloud, auch wenn du nicht eingeloggt bist. Sie behalten den Kontext über Projekte hinweg, verbinden sich mit Drittanbieter-Tools und führen mehrstufige Workflows ohne wiederholtes Prompting aus.

Technisch basieren sie auf dem Codex-Modell, das auch hinter OpenAIs Coding-Agent steckt. Erstellt werden sie direkt in der ChatGPT-Sidebar: Workflow in natürlicher Sprache beschreiben, Tools verbinden, testen – fertig.

Slack, Zeitpläne und Freigabe-Workflows

Die Agenten sind auf Teamarbeit ausgelegt: Einmal gebaut, können sie im gesamten Unternehmen geteilt und gemeinsam genutzt werden – in ChatGPT oder direkt in Slack. Sie lassen sich zeitgesteuert oder eventbasiert auslösen und fordern bei sensiblen Aktionen eine Freigabe an, bevor sie handeln.

Typische Einsatzszenarien: Reports vorbereiten, Code schreiben, auf Nachrichten antworten, Daten aus verschiedenen Quellen zusammenführen. OpenAI positioniert Workspace Agents damit direkt gegen Microsofts Copilot Agents und Googles Gemini Enterprise Agent Platform.

Enterprise-Kontrolle eingebaut

Für Admins gibt es granulare Steuerung: Welche Teams dürfen Agenten bauen, teilen und nutzen? Welche Daten und Tools sind zugänglich? Die Kontrollen sollen Prompt-Injection-Angriffe und unautorisierten Datenzugriff verhindern. Verfügbar ist das Feature als Research Preview für ChatGPT Business, Enterprise, Edu und Teachers – bis zum 6. Mai kostenlos, danach auf Credit-Basis.

GPTs werden zu Agenten

OpenAI hat auch angekündigt, dass bestehende Custom GPTs künftig in Workspace Agents konvertiert werden können. Das ist ein klares Signal: Die Ära der einfachen GPT-Wrapper geht zu Ende – die Zukunft gehört autonomen Agenten mit Tool-Zugriff und Teamfähigkeit.

Schweiz-Kontext

ChatGPT Business und Enterprise sind in der Schweiz verfügbar. Für Schweizer Teams, die bereits Custom GPTs nutzen, bietet die Konvertierung in Workspace Agents einen direkten Upgrade-Pfad. OpenAIs Büro in Zürich arbeitet unter anderem an Sicherheitsforschung – die Enterprise-Kontrollen der Workspace Agents dürften von dieser Arbeit profitieren.

Quellen

OpenAI: Introducing workspace agents in ChatGPT↗ EXTERNER LINKSiliconANGLE: OpenAI subscribers get new workspace agents↗ EXTERNER LINK9to5Mac: OpenAI updates ChatGPT with Codex-powered workspace agents↗ EXTERNER LINK
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