NewsKategorienNewsletter-ArchivÜber uns
AnmeldenKostenlos abonnieren

Der wöchentliche KI-Newsletter für die Schweiz. Kompakt, relevant, zero Bullshit. 5 Minuten lesen, 1 Woche informiert.

FOLGE UNS
LIXIG
NAVIGATION
KI NewsArchivNewsletter-ArchivAutorenÜber unsKontakt
KATEGORIEN
KI-ForschungKI-BusinessRegulierung & EthikKI in der SchweizKI-Tools & AppsNeue Modelle
RECHTLICHES
ImpressumDatenschutzAGB
© 2026 Inoo GmbH · Altstätten SG · Schweiz
Ein Produkt von InooSwiss Made Software
HOME·NEWS·KI-BUSINESS

Oracle entlässt bis zu 30'000 Mitarbeitende – und investiert das Geld in KI-Datacenter

Oracle hat am 31. März begonnen, bis zu 30'000 Mitarbeitende zu entlassen – rund 18 % der Belegschaft. Das freiwerdende Geld fliesst in den KI-Datacenter-Ausbau, darunter das 500-Milliarden-Dollar-Projekt Stargate mit OpenAI.

Pascal Eugster
Pascal Eugster
GRÜNDER & ENTWICKLER
2. APRIL 2026
2 MIN. LESEZEIT
Skizze eines Bürogebäudes das sich in ein Datacenter verwandelt – symbolisiert Oracles Shift von Personal zu KI-Infrastruktur
oracle_layoffs dark
INHALT
01Kündigungsmail um 6 Uhr morgens, Zugang sofort gesperrt02$8–10 Mrd. Cashflow für Stargate & Co.03Der grösste KI-Stellenabbau bisher
INHALT
01Kündigungsmail um 6 Uhr morgens, Zugang sofort gesperrt02$8–10 Mrd. Cashflow für Stargate & Co.03Der grösste KI-Stellenabbau bisher
in
PARTNER · INOO GMBH
Wie viel KI verträgt dein Betrieb? In 30 Minuten Klartext.

Kostenloses Erstgespräch — herstellerneutral, direkt aus dem Rheintal.

Gespräch buchen →
DAS WICHTIGSTE IN KÜRZE

Oracle setzt darauf, dass die KI-Zukunft genug Nachfrage nach Rechenleistung generiert, um $58 Mrd. Schulden zu bedienen – ob diese Wette aufgeht, entscheidet sich in zwei bis drei Jahren.

Oracle hat am 31. März begonnen, bis zu 30’000 Mitarbeitende zu entlassen – rund 18 % der Belegschaft. Das freiwerdende Geld fliesst in den KI-Datacenter-Ausbau, darunter das 500-Milliarden-Dollar-Projekt Stargate mit OpenAI.

Kündigungsmail um 6 Uhr morgens, Zugang sofort gesperrt

Die Entlassungswelle traf Mitarbeitende in den USA, Indien, Kanada, Mexiko und Uruguay ohne Vorwarnung. Um 6 Uhr morgens Ortszeit erhielten sie eine E-Mail von «Oracle Leadership» – ihr letzter Arbeitstag sei heute. Der Zugang zu Firmensystemen wurde sofort gesperrt. Kein Gespräch mit HR, kein Gespräch mit dem Vorgesetzten.

Besonders betroffen: die Bereiche Revenue/Health Sciences, SaaS/Virtual Operations und das NetSuite-India-Dev-Center (über 30 % Abbau).

$8–10 Mrd. Cashflow für Stargate & Co.

Die Massnahme soll $8 bis $10 Milliarden an freiem Cashflow generieren. Oracle braucht das Geld für einen aggressiven KI-Infrastruktur-Ausbau – allen voran das Stargate-Projekt: eine Joint Venture mit OpenAI und SoftBank im Wert von $500 Milliarden für KI-Datacenter.

Die Finanzlage ist angespannt: Oracle hat in den letzten Monaten rund $58 Milliarden Schulden aufgenommen. Die Aktie liegt rund 25 % unter dem Jahreshoch.

Der grösste KI-Stellenabbau bisher

Investmentbank TD Cowen schätzt die Gesamtzahl auf 20’000 bis 30’000 Stellen – das wäre die grösste Entlassungswelle in Oracles Geschichte. Zum Vergleich: Metas grosse Entlassungsrunde 2023 umfasste 10’000 Stellen.

Die Ironie: Oracle baut Arbeitsplätze ab, um Infrastruktur für KI-Systeme zu finanzieren, die laut Anthropics Economic Index bereits 49 % aller Berufe berühren. Das Unternehmen setzt darauf, dass die KI-Zukunft genug Nachfrage nach Rechenleistung generiert, um die Schulden zu bedienen. Ob diese Wette aufgeht, entscheidet sich in den nächsten zwei bis drei Jahren.

Quellen

CNBC↗ EXTERNER LINKThe Register↗ EXTERNER LINKThe Register (TD Cowen Analyse)↗ EXTERNER LINK
TEILEN
LinkedIn→X / Twitter→E-Mail→
KOSTENLOS ABONNIEREN
Diese News jeden Freitag in dein Postfach?

WEITERLESENDas könnte dich auch interessieren.

Illustration einer mit blauer Samtkordel abgesperrten Tür, kinewsletter.ch Stil
Illustration einer mit blauer Samtkordel abgesperrten Tür, kinewsletter.ch Stil
KI-TOOLS & APPS·20. JULI 2026

Anthropic macht Fable 5 dauerhaft – Pro-Nutzer verlieren den Zugang

Ab dem 20. Juli gehört Claude Fable 5 fest zu Max und Team Premium – aber nur zum halben Limit. Pro- und Team-Standard-Nutzer verlieren den Abo-Zugang und zahlen künftig pro Token.

Handgezeichnete Illustration: Lupe untersucht ein offenes Serverrack (Project Perception), kinewsletter.ch Stil
Handgezeichnete Illustration: Lupe untersucht ein offenes Serverrack (Project Perception), kinewsletter.ch Stil
KI-BUSINESS·19. JULI 2026

«Project Perception»: Microsoft soll günstigen Mythos-Rivalen bauen

Microsoft entwickelt laut einem Bericht von The Information ein KI-Sicherheitstool mit dem Codenamen «Project Perception» – als günstigeren Rivalen zu Anthropics Mythos. Ein Model-Router kombiniert Modelle von Anthropic, OpenAI und Microsoft, um Kosten zu senken. Offiziell bestätigt ist nichts.

Illustration eines Filmschneideraums mit Zelluloidstreifen und Filmspule, kinewsletter.ch Stil
Illustration eines Filmschneideraums mit Zelluloidstreifen und Filmspule, kinewsletter.ch Stil
KI-BUSINESS·18. JULI 2026

Netflix nutzte generative KI in rund 300 Titeln

Im Aktionärsbrief zum zweiten Quartal nennt Netflix erstmals eine Zahl: In rund 300 Titeln steckt 2026 generative KI, der Schwerpunkt liegt in der Postproduktion. Co-CEO Ted Sarandos rechnet vor, wie 17 Minuten einer Doku-Serie doppelt so schnell und zum halben Preis entstanden.

Illustration eines Baukrans, der einen blauen Stahlträger über eine halbfertige Fabrikhalle hebt, daneben ein Saguaro-Kaktus in der Wüste, kinewsletter.ch Stil
Illustration eines Baukrans, der einen blauen Stahlträger über eine halbfertige Fabrikhalle hebt, daneben ein Saguaro-Kaktus in der Wüste, kinewsletter.ch Stil
KI-BUSINESS·17. JULI 2026

TSMC bricht alle Rekorde – und wettet 100 Milliarden auf Arizona

TSMC meldet das fünfte Rekordquartal in Folge – und kündigt 100 Milliarden Dollar zusätzlich für Arizona an. Zwei Drittel des Umsatzes hängen inzwischen am KI-Ausbau. Eine Decke ist nicht in Sicht, aber der erste Riss.

Handgezeichnete Illustration einer Rechenzentrum-Halle mit Pause-Schild, Strommasten und Wassertropfen, kinewsletter.ch Stil
Handgezeichnete Illustration einer Rechenzentrum-Halle mit Pause-Schild, Strommasten und Wassertropfen, kinewsletter.ch Stil
REGULIERUNG & ETHIK·16. JULI 2026

New York stoppt neue KI-Rechenzentren – als erster US-Bundesstaat

Gouverneurin Kathy Hochul zieht per Dekret die Notbremse: New York pausiert als erster US-Bundesstaat den Bau neuer Hyperscale-Rechenzentren für bis zu ein Jahr. Der Grund ist der Strom- und Wasserhunger des KI-Booms – und steigende Stromrechnungen für die Bevölkerung.

Handgezeichnete Skizze einer Rechenzentrums-Serverhalle im Bau mit Serverschränken, Kabeln und Kühlrohren, ein Rack blau hervorgehoben, Bauhelm auf einer Kiste.
Handgezeichnete Skizze einer Rechenzentrums-Serverhalle im Bau mit Serverschraenken, Kabeln und Kuehlrohren, ein Rack blau hervorgehoben, Bauhelm auf einer Kiste (Dark)
KI-BUSINESS·15. JULI 2026

Meta pumpt 50 Milliarden in ein einziges Rechenzentrum

Meta baut sein Rechenzentrum Hyperion in Louisiana auf 5 Gigawatt aus und investiert über 50 Milliarden Dollar. In weniger als zwei Jahren hat sich das Preisschild verfünffacht. Das KI-Wettrüsten entscheidet sich zunehmend an Strom, Kühlung und Bauland.

Mehr aus KI-Business →