Der Stanford AI Index 2026 zeigt: KI-Rechenzentren verbrauchen so viel Strom wie die Schweiz. Benchmarks fallen im Rekordtempo, Transparenz sinkt, und das Apertus-Modell von ETH/EPFL leuchtet als Open-Source-Kontrapunkt.
Anthropics Red Team warnt in einer Studie, kleine Modelle könnten in Monaten fähig sein, sich auf günstigen Geräten wie Android-TV-Boxen selbst zu verbreiten. Der Test war bewusst vereinfacht.
KI skaliert schneller, als wir Governance, Benchmarks oder Stromnetze hinterherziehen können – und die Schweiz ist mittendrin.
Der Stanford AI Index Report 2026 ist die umfassendste Bestandsaufnahme der KI-Welt: über 400 Seiten Daten. Wir haben den Report in der Tiefe analysiert – mit besonderem Fokus auf Fakten, die direkt die Schweiz betreffen.
1. Energieverbrauch erreicht Landesgrösse. KI-Rechenzentren weltweit ziehen 29,6 Gigawatt – so viel wie der gesamte Bundesstaat New York bei Spitzenlast. Der kumulative KI-Strombedarf entspricht dem nationalen Stromverbrauch der Schweiz oder Österreichs. Für ein Land, das über Energiestrategie 2050 diskutiert, eine unbequeme Zahl.
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