Der Zürcher KI-Pionier Starmind – 2010 als Spin-off der Universität Zürich gegründet – wurde von der US-amerikanischen Support-Automatisierungsplattform Capacity übernommen.

Die Übernahme zeigt: Schweizer KI-Technologie ist international gefragt – wandert aber zunehmend in US-Hände.
Der Zürcher KI-Pionier Starmind – 2010 als Spin-off der Universität Zürich gegründet – wurde von der US-amerikanischen Support-Automatisierungsplattform Capacity (St. Louis) übernommen. Starminds Technologie identifiziert, welche Mitarbeitende über undokumentiertes Wissen verfügen, und leitet Anfragen an die richtigen Experten weiter.
Capacity bedient über 20’000 Unternehmen (darunter 3M, Disney, American Express), hat 60 Mio. Dollar ARR und ist profitabel. Der Übernahmepreis wurde nicht publiziert.
Für den Schweizer KI-Standort ist die Übernahme ein zweischneidiges Schwert: Einerseits beweist sie, dass Schweizer KI-Technologie international gefragt ist. Andererseits wandert damit wieder ein Stück Schweizer Innovation in US-Hände.

Oracle hat am 31. März begonnen, bis zu 30'000 Mitarbeitende zu entlassen – rund 18 % der Belegschaft. Das freiwerdende Geld fliesst in den KI-Datacenter-Ausbau, darunter das 500-Milliarden-Dollar-Projekt Stargate mit OpenAI.
Oracle setzt darauf, dass die KI-Zukunft genug Nachfrage nach Rechenleistung generiert, um $58 Mrd. Schulden zu bedienen – ob diese Wette aufgeht, entscheidet sich in zwei bis drei Jahren.

Am 1. und 2. April verwandelt sich das Volkshaus Zürich in Europas grössten Treffpunkt für angewandte generative KI. Über 120 Sessions auf 8+ Bühnen, ein Hackathon mit CHF 10'000+ Preisgeld und die GenAI Zürich Awards.
Der GenAI Zürich Summit bringt über 1'000 Teilnehmende zusammen – mit Keynotes von Hugging Face bis NVIDIA und der Schweizer KI-Governance-Roadmap für Geneva 2027.

35 Jahre lang hat Arm nur Chip-Designs lizenziert. Jetzt produziert der britische Konzern erstmals selbst – mit 136 Kernen, 3nm-Technologie und Meta als Co-Entwickler.
Arm steigt mit dem AGI CPU in die eigene Chip-Produktion ein – mit Meta als Partner und SAP als Launch-Kunde, direkt relevant für Schweizer Enterprise-IT.