Die niederländische Fahrzeugbehörde RDW hat Tesla als erstem Hersteller in Europa eine Typgenehmigung für Full Self-Driving Supervised erteilt.
Die niederländische FSD-Zulassung schafft einen regulatorischen Präzedenzfall für ganz Europa – eine Schweizer Zulassung könnte bis Q4 2026 folgen.
Die niederländische Fahrzeugbehörde RDW hat Tesla als erstem Hersteller in Europa eine Typgenehmigung für Full Self-Driving Supervised erteilt. Nach 18 Monaten Testphase, 1,6 Millionen gefahrenen Kilometern auf EU-Strassen und über 400 Compliance-Anforderungen ist die Zulassung am 10. April offiziell geworden.
Die Einordnung ist wichtig: FSD Supervised ist als Level-2-Fahrassistenz unter UN-Regulierung 171 klassifiziert. Der Fahrer bleibt jederzeit verantwortlich und muss das System überwachen. Es handelt sich um einen fortgeschrittenen Assistenten, nicht um autonomes Fahren.
Die RDW betont ausdrücklich: Die europäische FSD-Version «unterscheidet sich wesentlich» von der US-Version. Die Software wurde für europäische Strassenverkehrsregeln, Beschilderung und Fahrkulturen angepasst. Neben den Testkilometern flossen 13'000 begleitete Fahrten und 4'500 geschlossene Testtrack-Prüfungen in die Bewertung ein.
Tesla-Besitzer in den Niederlanden können FSD seit dem 11. April nutzen – zunächst im Early-Access-Programm. Der Preis: 99 Euro pro Monat im Abo oder 7'500 Euro als Einmalkauf. Wer bereits Enhanced Autopilot hat, zahlt nur 49 Euro monatlich.
Als nächste Märkte erwartet Tesla Deutschland, Frankreich und Italien innerhalb von vier bis acht Wochen. Bis Sommer 2026 soll die EU-weite Ausweitung stehen.
Die Schweiz hat ihr eigenes Zulassungssystem und ist nicht automatisch an EU-Entscheidungen gebunden. Allerdings orientiert sich die Schweizer Regulierung traditionell stark an europäischen Standards. Seit März 2025 gilt die neue Schweizer Verordnung über automatisiertes Fahren (VaF) – die allerdings Level-2-Systeme wie FSD Supervised nicht abdeckt, da diese unter das reguläre Strassenverkehrsrecht fallen.
Tesla bot bereits Ende März Probefahrten in Cham, Bern, Zürich und Basel an – ein Zeichen dafür, dass die Schweizer Zulassung aktiv vorbereitet wird. Ein realistischer Zeitrahmen: Q4 2026.
Die niederländische Zulassung schafft einen regulatorischen Präzedenzfall für ganz Europa. Für Schweizer Tesla-Besitzer und die laufende Debatte um autonomes Fahren ist das ein Meilenstein – auch wenn der Begriff «autonom» hier technisch nicht zutrifft.

Apple testet vier Rahmendesigns für eine KI-Smart-Brille ohne Display. Die Brille setzt auf Kameras, Mikrofone und Siri statt AR – als direkte Konkurrenz zur Meta Ray-Ban.
Apple positioniert sich pragmatischer als mit der Vision Pro – KI-Assistenz statt AR-Overlay, Marktstart 2027.

CoreWeave sichert sich den grössten Einzelvertrag der KI-Infrastruktur-Geschichte — und Meta plant damit die Zukunft jenseits von Llama.
Der $21-Milliarden-Deal zwischen CoreWeave und Meta zeigt: Inference-Infrastruktur ist das neue Schlachtfeld.

Meta hat eine interne Leaderboard namens Claudeonomics installiert: 85'000 Mitarbeiter, 60 Billionen Tokens in 30 Tagen.
Metas Token-Wettbewerb zeigt: Das Unternehmen experimentiert mit aller Kraft, um herauszufinden, was KI-Agenten können.